Hallo, nutzt ihr eigentlich Wap?
Da ich eine Prepaid-Karte hab und Wappen vermutlich ziemlich teuer ist, hab ichs noch nicht ausprobiert. Hab auch in meinem Bekanntenkreis noch von keinem gehört, dass er irgendeine sinnvolle Wap-Funktion nutzt. Eher per I-mode mal einen Klingelton lädt, aber das wars schon.
Gibt es Leute, die per Wap Infos aus dem Parallelwelt-Universum (Wap statt Internet)ziehen.
Ich frag, da ebi meiner Homepage ein Wap-Baukasten dabei ist und ich gerade einen Relaunch (mehr Service, mehr Extras …)vorbereite. sollte ich meinen Kopf also um Wap zerbrechen, oder lohnt es nicht?
Schöne Grüße Susanne
Hi
Ich nutz WAP bzw. GPRS mehrfach die Woche wenn ich z.B. von unterwegs Emails abrufen will oder auf Ebay mal schau wie die aktuellen Auktionen laufen.
Sicherlich kann bei Emails auch den bequemen Email-Client nutzen - da ich aber ne GPRS-Flatrate hab( 5 € pro Monat surfen soviel i will) und die nicht mit dem Abruf via Client verrechnet wird nutz’s ich’s so halt .
Der Nutzen ist wie Du sagst wirklich hauptsächlich Klingentöne;logos etc bei den normalen Handyusern. Frag eher mal im Business-Bereich nach, wieviel User da des Wap nutzen und für was
In Sachen kosten, in der Regel(!):
19cent / 10kb oder 19cent pro Minute + Tagesnutzungspauschale oder pro Einwahl Zuschlag - frag einfach deinen Anbieter per Mail dann biste Dir sicher!
Grüße
Blue
Hallo,
WAP ist gescheitert und ich würde keinen Augenblick einen Gedanken an die Erstellung von WAP-Siten verschwenden. Alle großen Anbieter, die richtig Geld in WAP investiert haben, schreiben dies momentan ab, und die Angebote laufen höchstens noch, weil man sich und ggf. der Öffentlichkeit nicht eingestehen will, dass die Sache tot ist. Z.B. bei Onlinebanking über WAP verlieren die Anbieter mit jeder Überweisung richtig Geld (kostet dreimal so viel, wie eine Überweisung vom PC).
Besser ist heute sicherlich die Gestaltung von Seiten, die auch auf den Browsern von Smartphones sauber und mit angemessener Ladezeit dargestellt werden können. Im professionellen Bereich gibt es hierzu Werkzeuge, die man den Webservern vorschaltet, und die je nach erkanntem Endgerät und Zugangsverfahren dann z.B. Bilder austauschen, Tabellen auflösen, … Für den eher kleingewerblichen oder privaten Einsatz bietet es sich eher an, parallel z.B. über ein Unterverzeichnis \mobile Seiten anzubieten, die auf alle ggf. kritischen Gestaltungsmerkmale verzichten und nur minimale Bilder einsetzen, … Schwierig wird es dabei allerdings dann oft, wenn man Content Management Systeme einsetzt, die gar nicht die kritischen Techniken arbeiten können. Es ist aber natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die nächste oder übernächste Generation der in Smartphones integrierten Browser mehr kann, und dann auch mit Inline-Frames, … richtig umzugehen weiß.
Gurß vom Wiz
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