da wir bauen werden (1 Wohnhaus ca 200 qm und Nutzhalle ca 90 m x 60 m) kam mir die Idee, Strom selber zu produzieren mit Hilfe von Solarzellen. Die würden sich ja auf der Halle gut machen (zumindest ca die Hälfte, also max. 2700 qm). Standort ist hier die pfälzische Toskana
Wäre es sinnvoll, da Solarzellen zu installieren und den Strom ins Netz einzuspeisen und sich seinen eigenen Strombedarf aus dem Netz zu kaufen? … Irsinn ist das, weil wir den landwirtschaftlichen Tarif bekämen…
erkundige Dich nach dem Preis für 1 m² Solarzellen. Rechne mit einer Lebensdauer von 15 Jahren und mit 100 W/m² je nach Standort an bestenfalls 1500 Stunden pro Jahr. Den Rest der Zeit kannst Du vergessen; die Sonne hat einen ungünstigen Einstrahlwinkel oder es ist bedeckt. Was immer man sich auch zusammenrechnet, die Sache rechnet sich nicht.
Es ist in unseren Breiten unsinnig, mit ca. 15% Wirkungsgrad el. Strom aus der Sonne wirtschaftlich produzieren zu wollen. Bei 80% Wirkungsgrad für reine Wärmegewinnung und deutlich billigeren Wandlern für die Wärmeerzeugung kann sich eine Solaranlage (nur für Wärme, nicht für el. Strom!) rechnen, wenn man nicht für jeden Handschlag und jede Wartung auf fremde Hilfe angewiesen ist. Die derzeitigen Energiepreise sind zu niedrig, um solchen Anlagen ohne weiteres eine wirtschaftlich sinnvolle Perspektive zu geben.
Das Gleiche gilt auch für alle Arten von Wärmepumpen. Rund 30% der Energieausbeute ist für elektrische Energie aufzuwenden. Zusammen mit der hohen Investition ist die Wirtschaftlichkeit dahin.
An geeigneten Standorten läßt sich Windenergie wirtschaftlich sinnvoll nutzen und ins öffentliche Netz einspeisen. Ebenso Wasserkraft. Landwirtschaftliche Betriebe können aus Biomasse profitabel Energie erzeugen. Heizen kann man insbesondere in waldreichen Gegenden mit Holzhackschnitzeln und erzielt dabei deutlich niedrigere laufende Kosten als bei der Heizung mit Öl oder Gas. Das gilt aber auch nicht unter allen Umständen. Wer Hackschnitzel sachweise kauft oder über längere Strecken transportieren muß, vernichtet die Kostenvorteile.
Es hilft nichts, auch beim Einsatz ökologisch sinnvoller Alternativen ist mit der Verzinsung des eingesetzten Kapitals und mit realistischen Betriebszeiten zu rechnen. Die Anlagenkosten können sich in 6stelliger Größenordnung bewegen.
also wo du recht hast - da hast du recht ! ABER !!
Windkraftanlagen sind mir ein dorn im auge, wie weiland dem don chichotte seine windmühlen.
fahr mal nach friesland. da flimmerts dir vor den augen. die mindestzahl eines „windparks“ 24 bis 36 Stück von diesen monstren.
das rauscht und flimmert - da wirst du ohen allohol total besoffen. Vom häßlichen und die umweltverschandelnden anblick einmal ganz abgesehen.
Windkraftanlagen erzeugen ohne Schadstoffausstoß inzwischen einen erheblichen Anteil des gesamten Energiebedarfs Schleswig-Holsteins. Über das Aussehen der Anlagen in der Landschaft kann man geteilter Meinung sein. Mancher mag auf den Anblick der ruhig vor sich hin drehenden Windräder nicht mehr verzichten.
Für unseren Energiebedarf müssen wir bereit sein, einen Preis zu bezahlen. Die Haken bei Kohle, Öl, Gas, Kernernergie sind bekannt. Ich halte Windenergie für das kleinere Übel.
du als inschenör solltest doch wissen das sich alalong nur die dinge durchsetzen die sich rechnen. wie auch immer. und die windkraftwerke, über häßlichkeit und landschaftsschutz könnte man ja noch reden, rechnen sich nicht. sie sind , dank bierdosen jürgen, eine einzige riesige voll lizensierte maschine zum gelddrucken für die anleger. zumindest in den ersten 10 - 15 jahren. und dann schaun wir mal. (Nur darum werden die ja wie bekloppt gebaut und ins gelände gestellt.)(In büsum will man die sogar für die kurgäste ins wasser stellen. O-Ton: wenns denen nicht passt müssen sie halt wo anders urlauben. so einfach ist das. aber, mal ehrlich, am strand liegen und auf hundert windräder kucken - das kanns ja wohl nich sein!)
da ist atomstrom schon genauso sauber, aber nicht so störend. (ist ja schließlich und endlich ein auf dieser erde natürlich vorkommender brennstof wie halt die fossilen brennstoffe auch)
t.
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Richtig ist allemal, daß langfristig nur Techniken eine Chance haben, die sich rechnen.
da ist atomstrom schon genauso sauber, aber nicht so störend.
Das stimmt so nicht. Auch Kernkraftwerke sind letztlich Wärmekraftwerke, die über 40% Wirkungsgrad nicht hinaus kommen. Der größere Teil ist also Abwärme. Und von wegen sauber! Das Entsorgungsproblem ist schlicht ungelöst!
Und störend: Hast Du Dir schon einmal den gewaltigen Anlagenkomplex eines KKW angesehen?
erstaunlicherweise wird bei Atomkraft immer nur das Kraftwerk gesehen. Dass beim Bergbau große leicht radioaktive Abraumhalden entstehen und entsprechende landschaftliche Umwälzungen stattfinden lässt man gerne ausser acht. Aber das ist ja auch nicht in Deutschland. Und dass das Uran auch erstmal angereichert und über lange Wege transportiert werden muss? Und die Infrastruktur und der Energieverbrauch und die Kosten für die Entsorgung nicht nur des Brennstoffs sondern der ganzen Anlagen?
aber nicht so störend.
Die Dampffahne von Atomkraftwerken ist auf hunderte von Quadratkilometern zu sehen. Sie kann zig Quadratkilometer beschatten. Im Bereich von Kernkraftwerken gibt es eine massive Konzentration von Hochspannungsleitungen. Aber da hat man sich dran gewöhnt. Normales Landschaftsbild. Geben wir doch den Windkraftwerken die gleiche Zeit und du wirst sehen, die Menschen gewöhnen sich auch daran.
(ist ja schließlich und endlich ein auf dieser erde natürlich
vorkommender brennstof wie halt die fossilen brennstoffe auch)
das Uran schon. Die entstehenden hochaktiven Spaltprodukte kommen aber nirgendwo auf der Erde in dieser Konzentration natürlich vor.
das mit dem Holz wäre eine Alternative, wir haben in der Nähe ein eigenes grosses Waldstück…
Leider hab ich keinen Bach in der Nähe, sonst würde ich da ein Wasserrad reinhängen … oder wie in Schwaben passiert, einen Fluss aufstauen und dann illegal ein Kraftwerk errichten
Also ist nix mit Strom-Autarkie, die sich rechnet… schade … und Windrad ist ne Alternative, aber dorch ein Klecks in der Landschaft…
Tja, Wolfgang, mit dem Schadstoffausstoß einer Windkraftanlage, wenn sie denn erst mal läuft, hast Du schon recht. Aber hast Du mal überlegt, was da an Schadstoff produziert wurde, BIS sie da steht? Was das an Brennstoff gekostet hat für den Zement, das Kupferschmelzen, die Kunststoffe und und und? Drückt sich im Ende ja auch im Preis einer solchen Windmühle aus (denn darin ist alle bisherige Verarbeitung, als Geldwert ausgedrückt, gespeichert): Sie rechnet sich nur mit spitzem Bleistift, und auch nur, wenn die anderen Stromverbraucher über den Strompfennig kräftig zuschießen.
Antal
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