War Jesus ein Schwarzer ?

Hallo Mike!

Die Frage war doch: „War Jesus ein Schwarzer?“ Ich habe noch nie angenommen, daß Jesus ein Schwarzer ist. Weil ich aber vermute, daß niemand im Brett Beweise für Jesu Aussehen vorlegen kann, so habe ich den durch Lorber geoffenbarten Text eingestellt, der die Frage klar beantwortet. Jeder kann doch nun darüber denken wie er will. Oder haben wir Denkvebot??

>Wenn die Aussagen über das aussehen jesu genauso präzise sind wie die Über saturn, dsann habe ich doch gelinde zweifel

Ich kenne die Totschlagargumente schon. Warten wir doch einfach ab, wie sich die Erforschung weiter gestaltet. Oder warst Du schon auf Saturn? Was aber die Aussagen der Wissenschaft betrifft, so will ich Dir Beispiele geben:

Als 1918 ein Wissenschaftler behauptete, es gibt Galaxien außer unserem Milchstraßensystem, da wurde er von seinen Kollegen bekämpft. Aber später mußten die Spötter einsehen, daß Sie falsch gedacht hatten. Durch Lorber wurde übrigens schon vor 1850 nachweisbar beschrieben, daß es Galaxien außer unserem Milchstraßensystem gibt.

1948 stellte das 5m - MT.PAOLOMAR-TELESKOP fest: Es gibt Milliarden Galaxien außer unserer Milchstraße. Nach 1948 wurde durch das 5m - MT. PALO-MAR-TELESKOP festgestellt: Es gibt Super- Galaxien oder Galaxishaufen. Nach 1960 stellte die Wissenschaft fest: Es gibt Super-Sonnen (Quasare), die zum Teil im Zentrum einer Galaxis stehen.

Ab 1971 wurde durch die Raumsonden festgestellt, daß alle Monde ihrem Planeten stets dieselbe Seite zukehren.
Alle diese Angaben wurden bereits vor 1864 nachweislich durch Lorber beschrieben.

>Mich würde ehrlich interessieren, wie man in einem 10000-seiten konvolut, der angeblich komplett von Gott diktiert wurde, das wirklich göttlich inspirierte herausfiltert und den gesammelten Unsinn herausfiltern kann.
Entweder hat der Prophet insgesamt Recht oder Unrecht… (Ausser Gott nuschelt stark und Lorber hatte einen
Gehörschaden… Oder Gott hatte gerade seinen albernen Tag)

Ich kenne die Offenbarung Jesu durch Lorber, deren Originalschriften tatsächlich noch vorhanden sind, seit über 20 Jahren und ich sage heute, sie ist der größte Schatz den ich in meinem Leben kennengelernt habe. Es gibt nicht vergleichbares. Aber ein Schatz dieser Qualität will gehoben sein. Das geht nicht ruckzuck, das braucht schon etwas Zeit.

Diese Offenbarung geschah an der Kirche vorbei und ist deshalb unzensiert! Wenn man natürlich an die Offenbarung herangeht und vorher schon alles besser weiß, was kann dann daraus werden?
(Jak 4,6 Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.)

Ich kann Dir nur empfehlen, lese einmal das Hauptwerk, das Große Evangelium Johannes oder die Haushaltung Gottes vollständig durch und bitte vorher Jesus um das richtige Verständnis, dann kann Dir schon ein Licht aufgehen.

Übrigens braucht niemand diese Offenbarung zu lesen um selig zu werden, es genügt, Gott über alles und den Nächsten wie sich selbst zu lieben. Aber durch diese Offenbarung können wir Gott in ungeahnter Weise kennenlernen und lieben und lernen, wie alles im Universum zusammenhängt.

Wenn wir aber diese Offenbarung nicht bräuchten, warum hat sie uns dann Jesus vorhergesagt und dann auch gegeben? (Johannes 16,12: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Apo. 2/17 Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 2/18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Offenbarung 14,6: Und ich sah einen anderen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk…)

Was aber die Gedanken-Verbindung zwischen Jesus und Lorber angeht, so gibt es folgende Stelle, die Dir vielleicht zu denken gibt. Denn Jedes Wort ist dirktiert!

[HGt.01_011,02] Und nun siehe, du Mein fauler und sehr schlechter Mietknecht, der du noch sehr harthörig bist; denn Ich muß dir ja wie einem Abcbuben jedes Wort einzeln in die Feder sagen, und noch verstehst du Mich nicht und fragst Mich oft zwei-, drei-, fünf-, oft bis zehnmal, und siehe, Ich wiederhole dir allezeit jedes Wort treulich! Daher sei aufmerksamer, damit es schneller vorwärtsgehe als bis jetzt; denn die Welt bedarf in aller Kürze der Zeit der Vollendung dieses Werkes Meiner großen Gnade! Dieses lasse dir gesagt sein von Mir, eurem heiligen Vater, der ganz Liebe ist in allem Seinem Wesen!

Gruß Helmut

Hallo Jörg!

>nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Ich halte mich lieber an der Beschreibung Jes 52.

Du hast von Gott aus einen freien Willen so zu handeln. Es ist also Dein gutes Recht. Ich will Dir nur zu Bedenken geben, daß vor 2000 Jahren die Pharisäer sagten: Wir haben Moses und die Propheten, was brauchen wir diesen. (Jesus)
Die Gnade Gottes gibt uns immer wieder frische geistige Speise, die an das reifer werden der Menschheit angepaßt ist.
Gruß Helmut

Hallo Reinhard!

>wer bitte ist / war Jakob Lorber? Da ich mich an die Bibel halte, kenne ich nur die Offenbarung des Johannes. Und in der ganzen Heiligen Schrift steht meines Wissens nix über Jesu Physiognomie!

1Kor 12,28 Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs andre die Propheten, aufs dritte die Lehrer, darnach die Wundertäter, darnach die Gaben, gesund zu machen, Helfer, Regierer, mancherlei Sprachen.

Gott hat zu allen Zeiten Propheten eingesetzt, um die Verbindung zu den Menschen zu halten. Und so wie im AT Propheten berufen wurden, hat Jesus im NT neue Propheten angekündigt.
Johannes 16,12: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Johannes 14,21: Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. Apo. 2/17 Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 2/18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Offenbarung 14,6: Und ich sah einen anderen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk…)

Nun, Jakob Lorber ist ein solcher Prophet für unsere Zeit. Er wurde 1840 in Graz berufen und er hat 24 Jahre lang das aufgeschrieben, was im Jesus wörtlich diktierte. Die Offenbarung beantwortet alle wichtigen diesseitigen und Jenseitigen Fragen. Das Hauptwerk ist das große Evangelium Johannes (10 Bände) in denen Jesu die Erlebnisse seiner drei Lehrjahre beschreibt. Die Originale der Offenbarung sind noch heute vorhanden. Die Werke sind im Buchhandel erhältlich.

Gerne kann ich Dir weitere Fragen beantworten.
Gruß Helmut

Hallo,

Somit sieht es so aus, als wären hier einige christliche
Bilder auf das Judentum übertragen worden und mussten dann für
die Begründung herhalten.

Deine Aussage irritiert mich jetzt schon und ich hoffe, daß nun nicht das Christentum für Rassismus herhalten muß…

Aber aus jüdischer Sicht spricht nichts dagegen, dass die
Figur Jesus eine schwarze (oder andere) Hautfarbe hatte,
selbst Blond und blauäugig wäre kein Problem :wink: und umgekehrt
trifft dieses auch auf den kommenden Moschiach zu. Sonderbar
das manchen dieses an der Hautfarbe festmachen wollen… :frowning:

Sehr wahr.
Interessant finde ich, wenn man bedenkt, daß der blonde und blauäugige Jesus ein „Wunschtraum“ der Nazis war, die kurzerhand einen Römischen Soldaten zu Jesu Vater erklärten, so hatten sie schwups einen Arier hereingebracht. So konnten sie einen arischen Jesus in ihre Ideologie halbwegs hineinretten. Erschreckenderweise gab es nicht allzu wenige Wissenschaftler (!) - Theologen - die sich tatsächlich für eine derartige „Beweisführung“ hergaben, offensichtlich hing auch für sie die Wahrheit ihres Messias an dessen „Blut“…
Diese Geschichte ist wiederum sehr alt. Man lese bei Origenes in seiner Apologie Contra Celsum nach, in der er auf eine Schrift des Keslos aus dem Jahr 180 eingeht, der wiederum angibt, in seinen Recherchen bei ihm bekannten Juden erfahren zu haben, daß Maria fremd gegangen sei und damit eine Ehebrecherin. Woher das kommt, ist klar, ist doch die logische Konsequenz daraus, nicht an die Jungfrauengeburt zu glauben, eine entsprechende Aktivität Marias anzunehmen. In späteren Quellen wird aus dem Fremdgehen der Maria wahlweise ein Vergewaltiger, der dann auch noch namentlich bekannt sein soll. Damals hat man natürlich versucht, mit einer derartigen Beweisführung die Ungöttlichkeit Jesu zu erweisen.

Daraus lernt man, daß die Leute irgendwie nie aufhören, einen mit derartigem Unsinn tödlich zu langweilen.

Irgendeiner hat Recht, der geschrieben hat, dies sei ein „dummer“ Thread, ist er auch, teilweise, aber man muß auch darauf antworten, weil man ja nicht alles so stehen lassen kann. Ich weiß ja nicht, ob man sich nicht im Dialog unter den Dialogen auf das einigen kann, was man in der christlichen Theologie „Eschatologischen Vorbehalt“ nennt (o je, dies soll nun keine Überpropfung mit christl. INhalten sein…): Lapidar ausgedrückt: nichts genaues weiß man nicht. Letztlich versuchen alle Religion ihren Glauben zu leben und können, da sie von Menschen gelebt werden, nur darauf hoffen, ihr Leben wirklich gottgemäß zu leben. Wahrheitsfragen sind sicherlich zu stellen, aber letztlich niemals in dieser Welt letztlich zu beantworten.

Grüße,
Taju

Schalom,
Eli

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Hallo Taju.

Somit sieht es so aus, als wären hier einige christliche
Bilder auf das Judentum übertragen worden und mussten dann für
die Begründung herhalten.

Deine Aussage irritiert mich jetzt schon und ich hoffe, daß
nun nicht das Christentum für Rassismus herhalten muß…

Nein, es waren zwei Schritte und nur der letzte war rassistisch, diese war aber schon losgelöst vom Christentum. So gesehen wurde auch das Christentum hier missbraucht in der Herleitung.

der wiederum angibt, in seinen Recherchen bei ihm bekannten
Juden erfahren zu haben, daß Maria fremd gegangen sei und
damit eine Ehebrecherin.

Nun, wenn es sie gab, dann trifft diese Annahme wohl für jeden Nichtchristen zu :smile:

[…] In späteren
Quellen wird aus dem Fremdgehen der Maria wahlweise ein
Vergewaltiger, der dann auch noch namentlich bekannt sein
soll.

Hier sollte man (es gab schon einmal einen Artikel von mir dazu) sich mit dem jüdischen Recht der damaligen Zeit und den Folgen obiger Annahmen auseinandersetzen. Denn dann wäre vieles anders beschrieben worden (aus jüdischer Sicht).

Damals hat man natürlich versucht, mit einer derartigen
Beweisführung die Ungöttlichkeit Jesu zu erweisen.

Zu diesen Zeit gab es doch noch gar keine Annahme der G"ttlichkeit der Figur Jesus, somit hätte man dessen Gegenteil auch nicht beweisen müssen oder? Es ging zu der Zeit wohl mehr darum, die Abstammung von Jesus in Frage zu stellen und damit sein Auftreten als Messias.

Schalom,
Eli

Nun ja… ob Lorber da richtig zugehört hatte…
Hallo Helmut

Die Frage war doch: „War Jesus ein Schwarzer?“ Ich habe noch
nie angenommen, daß Jesus ein Schwarzer ist. Weil ich aber
vermute, daß niemand im Brett Beweise für Jesu Aussehen
vorlegen kann, so habe ich den durch Lorber geoffenbarten Text
eingestellt, der die Frage klar beantwortet. Jeder kann doch
nun darüber denken wie er will. Oder haben wir Denkvebot??

Nö, was soll der Vorwurf, willst Du mir ein Denkverbot auferlegen?
Wenn Du jedoch in einem öffentlichen Forum postest, dann musst Du darauf gefasst sein, dass hierzu Bemerkungen kommen

>Wenn die Aussagen über das aussehen jesu genauso präzise
sind wie die Über saturn, dsann habe ich doch gelinde zweifel

Ich kenne die Totschlagargumente schon. Warten wir doch
einfach ab, wie sich die Erforschung weiter gestaltet. Oder
warst Du schon auf Saturn?

nein, natürlich nicht, aber die NASA hat 3 Sonden dorthin Geschickt: Pioneer 11, voyager 1 und 2. Die Resultate dieser drei Missionen sind öffentlich zugänglich.

Was aber die Aussagen der
Wissenschaft betrifft, so will ich Dir Beispiele geben:

Als 1918 ein Wissenschaftler behauptete, es gibt Galaxien
außer unserem Milchstraßensystem, da wurde er von seinen
Kollegen bekämpft.

Quatsch

Aber später mußten die Spötter einsehen,
daß Sie falsch gedacht hatten. Durch Lorber wurde übrigens
schon vor 1850 nachweisbar beschrieben, daß es Galaxien außer
unserem Milchstraßensystem gibt.

wurde bereits damals unter den Fachleuten diskutiert. Insbesondere wegen der eigenartigen Spektroskopie einiger Nebel.

1948 stellte das 5m - MT.PAOLOMAR-TELESKOP fest: Es gibt
Milliarden Galaxien außer unserer Milchstraße.

Ist im übrigen falsch, dass geschah in den 20 Jahren durch die Beobachtung veränderlicher Sterne. E. Hubble maß 1924 erstmals die Entfernung zum Andromeda-Nebel

Ab 1971 wurde durch die Raumsonden festgestellt, daß alle
Monde ihrem Planeten stets dieselbe Seite zukehren.
Alle diese Angaben wurden bereits vor 1864 nachweislich durch
Lorber beschrieben.

Es war bereits damals bekannt, dass es sehr wahrscheinlich so ist, insbesondere bei den Monden des Jupiters. Der Grund liegt in der sogenannten Gezeitenbremse.

Gewisse Lorberistischen Fehlvorhersagen betreffen übrigens die Erde. Und da bin ich wirklich gewesen…

(Jak 4,6 Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen
gibt er Gnade.)

Ich kann Dir nur empfehlen, lese einmal das Hauptwerk, das
Große Evangelium Johannes oder die Haushaltung Gottes
vollständig durch und bitte vorher Jesus um das richtige
Verständnis, dann kann Dir schon ein Licht aufgehen.

Dann bitte ich dich um folgendes: Lies doch mal die etwas modernere Literatur zum Erdaufbau, die Moderne Geologie, moderne Astronomie des Sonnensystems…
Da geht dir dann auch ein Licht auf…
Ich glaube nicht, dass der Versuch, die beobachtbare Welt mit rationalen Methoden zu erklären, in irgendeiner Weise hoffärtig wäre…


Zu den wissenschaftlichen Vorhersagen Lorbers ist nur zu sagen, dass viele der angesprochenen Thematiken bereits damals in diese Richtung diskutiert wurden. Sein Werk ist übrigens stark von Hörbingers Welteislehre beeinflusst, die sich ja auch als leicht inkorrekt herausgestellt hat.

[HGt.01_011,02] Und nun siehe, du Mein fauler und sehr
schlechter Mietknecht, der du noch sehr harthörig bist; denn
Ich muß dir ja wie einem Abcbuben jedes Wort einzeln in die
Feder sagen, und noch verstehst du Mich nicht und fragst Mich
oft zwei-, drei-, fünf-, oft bis zehnmal, und siehe, Ich
wiederhole dir allezeit jedes Wort treulich! Daher sei
aufmerksamer, damit es schneller vorwärtsgehe als bis jetzt;
denn die Welt bedarf in aller Kürze der Zeit der Vollendung
dieses Werkes Meiner großen Gnade! Dieses lasse dir gesagt
sein von Mir, eurem heiligen Vater, der ganz Liebe ist in
allem Seinem Wesen!

Auch aus einem Diktat:

… „Hütet euch vor falschen Propheten…“.
und:
… „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen…“

Wenn ein Prophet nachprüfbare Vorhersagen macht, und diese erweisen sich als grösstenteils falsch, was ist dann von den nicht nachprüfbaren Vorhersagen zu halten?
darauf hätte ich gerne irgendwann mal eine Antwort, aber ich fürchte, ich werde sie wohl niemals bekommen.

Jeder muss für sich entscheiden, was er von solchen Prophezeihungen hält, aber ich halte mich an den Apostel Thomas. Der hat solange nicht an die Wiederauferstehung Jesu geglaubt, bis er es nachgeprüft hatte, durch Augenschein…
danach musste er es nicht mehr glauben, sondern er wusste es… und das WISSEN eines Faktums ist viel stärker als das GLAUBEN eines Faktums…

Gruß
Mike
*GottesloyaleOpposition*

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Hallo Elimelech,

der wiederum angibt, in seinen Recherchen bei ihm bekannten
Juden erfahren zu haben, daß Maria fremd gegangen sei und
damit eine Ehebrecherin.

Nun, wenn es sie gab, dann trifft diese Annahme wohl für jeden
Nichtchristen zu :smile:

Richtig. Aber ich wollte ja auf eine bestimmte Quelle hinweisen. Kelsos verstand sich selber als gebildeter Grieche (was in sich identisch ist) und gibt vor, sich intensiv mit den Christen auseinandergesetzt zu haben. Er sieht sie als abgefallene Juden, erkundigt sich also dementsprechend bei den Juden seiner Zeit und gibt das Gehörte in seiner Streitschrift wieder.

[…] In späteren
Quellen wird aus dem Fremdgehen der Maria wahlweise ein
Vergewaltiger, der dann auch noch namentlich bekannt sein
soll.

Hier sollte man (es gab schon einmal einen Artikel von mir
dazu) sich mit dem jüdischen Recht der damaligen Zeit und den
Folgen obiger Annahmen auseinandersetzen. Denn dann wäre
vieles anders beschrieben worden (aus jüdischer Sicht).

Das mag stimmen. Aber Kelsos schreibt Ende des 2 Jahrhunderts und ist gerne auch mal polemisch. Es geht also nur um seine Darstellung.

Damals hat man natürlich versucht, mit einer derartigen
Beweisführung die Ungöttlichkeit Jesu zu erweisen.

Zu diesen Zeit gab es doch noch gar keine Annahme der
G"ttlichkeit der Figur Jesus, somit hätte man dessen Gegenteil
auch nicht beweisen müssen oder? Es ging zu der Zeit wohl mehr
darum, die Abstammung von Jesus in Frage zu stellen und damit
sein Auftreten als Messias.

Nein, zumindest um 190 gibt es definitiv schon die Vorstellung von Jesus als Messias, die gibt es schon bei den Evangelisten. Das sogenannte Polykarpmartyrium (spätestens 180) ist eine eindeutige Quelle dieser Vorstellung (bei den Christen natürlich).
Jedoch auch hier: Es geht um Kelsos, den gebildeten Griechen, für den so ein Sohn Gottes und Wundertäter gar nichts besonderes ist. Diese Vorstellung ist aber an bestimmte Bedingungen geknüpft: außergewöhnliche Geburtsumstände, Auffälligkeiten als Kind (so eine 12jähriger im Tempel-Geschichte kann ihn da kaum beeindurcken), grandiose Wundertätigkeit und allgemeine Anerkennung, eine gewisse Bildung (wenn vielleicht auch außerschulisch angeeignet, aber sicherlich nicht nicht-griechisch). Für ihn ist der Beweis einer „Schändlichen“ Geburt, d.h. Kind einer ehebrecherischen Mutter zu sein, Beweis genug.

So, ich hoffe, Dich damit nicht gelangweilt zu haben, wir kommen hier schließlich etwas vom Thread ab. Es ist schon spannend, wie die Leute, egal aus welcher Richtung, sich seit Jahrhunderten um den (irdischen) Vater Jesu den Kopf zerbrechen, um daher die Wahrheit seiner (?) Botschaft zu messen. Um mehr ging es mir nicht.

Grüße,
Taju

Hallo Mike!

>Jeder muss für sich entscheiden, was er von solchen Prophezeihungen hält, aber ich halte mich an den Apostel Thomas. Der hat solange nicht an die Wiederauferstehung Jesu geglaubt, bis er es nachgeprüft hatte, durch Augenschein… danach musste er es nicht mehr glauben, sondern er wusste es… und das WISSEN eines Faktums ist viel stärker als das GLAUBEN eines Faktums

Joh 20,29 Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben !

Gruß Helmut

Hi Helmut

>Jeder muss für sich entscheiden, was er von solchen
Prophezeihungen hält, aber ich halte mich an den Apostel
Thomas. Der hat solange nicht an die Wiederauferstehung Jesu
geglaubt, bis er es nachgeprüft hatte, durch Augenschein…
danach musste er es nicht mehr glauben, sondern er wusste
es… und das WISSEN eines Faktums ist viel stärker als das
GLAUBEN eines Faktums

Joh 20,29 Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast,
Thomas, glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch
glauben !

Thomas hats ja auch zum Heiligen geschafft… *g*
Wir werden ja alle wohl erleben, wie es ausgeht… (oder auch nicht)
Aber es gibt gar viele Religionen, und die Welt erscheint mir da wie ein Feld voller Ameisenhaufen, und die Ameisen jedes einzelnen Haufens sind davon überzeugt, dass SIE die einzig Richtige Meinung haben und die Ameisen aller anderen Häufen falsch liegen und verdammt sind…

dann relativieren sich die ganzen Streitereien um Offenbarungen und ähnliches doch ziemlich.

by the way, mich würde ja immer noch interessieren, wie man eine Offenbarung wirklich erkennt…

Gruß
Mike

Hallo Mike!

>by the way, mich würde ja immer noch interessieren, wie man eine Offenbarung wirklich erkennt…

Es nützt nichts, wenn man Dir von außen sagt, so und so ist es. Du selbst mußt es in Deinem Innern erkennen!

Es gibt durch Lorber das Gesicht des Oalim. Da wird gezeigt, daß da keine Lehre zu etwas nütze ist, wenn ihre Satzungen nicht durch Gottes lebendiges Zeugnis in jedes Menschen Herz können bestätigt werden! [HGt.02_074,09] bis HGt.02_074,26]

Wenn Du willst, kann ich Dir diese Verse per eMail chicken.

Übrigens leben wir gerade in der Zeit, in welcher die Geister voneinander geschieden werden. Die Frage dabei ist: Schmiegen wir uns an Gott oder an die Welt?

Gruß Helmut

PS: Danke für Deine Buchempfehlung

Arg gnostisch…

Hallo Mike!

>by the way, mich würde ja immer noch interessieren, wie
man eine Offenbarung wirklich erkennt…

Es nützt nichts, wenn man Dir von außen sagt, so und so ist
es. Du selbst mußt es in Deinem Innern erkennen!

Danke…
Irgendwie klappt das bei mir nicht mit den Offenbarungen durch Schriften…

Übrigens leben wir gerade in der Zeit, in welcher die Geister
voneinander geschieden werden. Die Frage dabei ist: Schmiegen
wir uns an Gott oder an die Welt?

Wieso ODER?
Die Welt ist Gottes Werk… Schau dich einfach mal um, du bist von Wundern umgeben. Und das allergrößte Wunder ist, dass wir in der Lage sind, diese (des öfteren) zu erklären!

Warum sollte ich mich von Gottes Werk abwenden. dass ich weiss, wie die Welt „funktioniert“, bzw das Erforschen dieser Welt, hat mir immer mehr Bewunderung und Staunen über die Welt beigebracht.

Gott (oder wer-wasauchimmer) umgibt uns mit seinen Werken. Und er bescheisst uns dabei nicht. Das hat er gar nicht nötig.

Weltabwendung ist für mich wie die Sache mit den Talenten…
Man soll Sie nicht in der Erde vergraben und ungenutzt lassen, sondern sie anwenden und „mehr“ daraus machen. (Das betrifft übrigens nur sehr bedingt das finanzielle… *g*)

Gruß
Mike

Hallo Mike!

>>Übrigens leben wir gerade in der Zeit, in welcher die Geister voneinander geschieden werden. Die Frage dabei ist, schmiegen wir uns an Gott oder an die Welt?

>Wieso ODER? Die Welt ist Gottes Werk… Schau dich einfach mal um, du bist von Wundern umgeben. Und das allergrößte Wunder ist, dass wir in der Lage sind, diese (des öfteren) zu erklären!
Warum sollte ich mich von Gottes Werk abwenden. dass ich weiss, wie die Welt „funktioniert“, bzw das Erfor-schen dieser Welt, hat mir immer mehr Bewunderung und Staunen über die Welt beigebracht.
Gott (oder wer-was auch immer) umgibt uns mit seinen Werken. Und er bescheisst uns dabei nicht. Das hat er gar nicht nötig. Weltabwendung ist für mich wie die Sache mit den Talenten… Man soll Sie nicht in der Erde vergraben und ungenutzt lassen, sondern sie anwenden und „mehr“ daraus machen. (Das betrifft übrigens nur sehr bedingt das finanzielle… *g*)

Ja, wir sollen die Welt gebrauchen und unsere Talente anwenden (1Mo 1,28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht) aber wir sollen unser Herz allein an Gott hängen und sonst an nichts anderes. Oder anders ausgedrückt: Wir sollen Gott mehr als alles andere auf der Welt lieben. Das habe ich gemeint! Bei der Scheidung der Geister sieht Gott darauf, an wem das Herz mit seinem Sinnen und Trachten hängt.

Gruß
Helmut

Guten Abend, Helmut,

Du hast den Bruder auf Gottes Weg mit uns aufmerksam gemacht.
Wenn diesen oder andere Brüder wirklich irgendwann irgendwas
in ihrem Herzen zu Gott hin zieht, ziehen sollte, wie es zum
Beispiel vor einer Zahl von Jahren bei mir war, daß ich den
lebendigen Gott, sofern es den überhaupt gibt, kennenlernen
wollte, dann wissen sie nun alles nötige dazu. Sie wissen
vor allem, daß sie jederzeit diesen noch unbekannten Gott
ansprechen dürfen, egal welche Gebetsformalien oder auch
gar keine sie dazu benützen wollen. Sofern es ehrlich ist,
wird der unsichtbare, lebendige und lebende Gott sich finden
lassen und auf Seine göttliche Art Antwort zuteil werden lassen.
Ich sach das bewußt so generell, denn Gott ist in Seinem Antwor-
ten, wie ich inzwischen von Ihm Selber habe lernen dürfen,
eigen bzw. dem Gegenüber wesensangepaßt, und so ist Gottes Antwort
bei jedem Menschen ein wenig anders, aber stets im selben gött-
lichen Geist. Selbst bei nichtchristlichen Religionen läßt sich
dieser Gott, ob er nun Manitou oder Großer Geist oder Shiva
oder sonstwie genannt wird, je nach Entwicklungsstufe, ansprechen, und antwortet auch demgemäß gewiß - angepaßt.
Das ist das Geheimnis des Glaubens, warum Glauben heute noch
Kraft und innere Stärke hat. Ich habe sie, Du hast sie auch,
wie ich spüre, durch Lorber und seine Grazer Freunde, die beim
Schreibdienst Hilfestellung gaben. Die CD dazu weiß mehr.

Es lebe der lebendige und gnadenvolle barmherzige Gott,
der heute noch jederzeit in Liebe und Ehrlichkeit ansprechbar ist.

Dieses bezeuge ich durch mein eigenes Erleben.
Amen.

Wolfgang.