Hallo,
auf Bildern von der Yalta-Konferenz sieht man Churchill im einem Uniformmantel mit Rangabzeichen. Offenbar war er nicht nur Premierminister sondern auch Befehlshaber(?) Wenn ja, welchen Dienstgrad hatte er denn?
MfG
Ernesto
Hallo,
auf Bildern von der Yalta-Konferenz sieht man Churchill im einem Uniformmantel mit Rangabzeichen. Offenbar war er nicht nur Premierminister sondern auch Befehlshaber(?) Wenn ja, welchen Dienstgrad hatte er denn?
MfG
Ernesto
Servus!
auf Bildern von der Yalta-Konferenz sieht man Churchill im
einem Uniformmantel mit Rangabzeichen. Offenbar war er nicht
nur Premierminister sondern auch Befehlshaber(?) Wenn ja,
welchen Dienstgrad hatte er denn?
Nach der Offiziersschule war er Kavallerieleutnant, u.a. im Burenkrieg, wo er auch Kriegsberichterstatter war. Im 1.WK war er Erster Lord der Admiralität; das war er auch 1939 nochmal kurzzeitig; ich nehme an, da hatte er auch eine Uniform, obwohl das Amt dem Marineminister entspricht…
VG
Christian
… sein Sohn …
Hallo,
was er vom Kämpfen als Soldat hielt, mag man aus dem Bemühungen, seinen Sohn vom (freiwilligen!) Einsatz im 2. Weltkrieg mit allen Mitteln abzuhalten - es ist ihm meines Wissens nach nicht gelungen.
Gruß, Stucki
Hallo,
wieso? Eventuell wußte er ja auch nur, wie brutal Krieg ist und wollte das seinem Sohn ersparen. Soll es ja geben, daß Väter ihre Söhne zu beschützen versuchen.
Das mag zwar nicht unbedingt patriotisch und heldenhaft sein - aber es wäre menschlich und mir allemal lieber als Väter, die ihre Sohne ohne mit der Wimper zu zucken ins Trommelfeuer des Krieges jagen.
Gernot Geyer
Das mag zwar nicht unbedingt patriotisch und heldenhaft sein -
aber es wäre menschlich und mir allemal lieber als Väter, die
ihre Sohne ohne mit der Wimper zu zucken ins Trommelfeuer des
Krieges jagen.
Das hat er von allen anderen doch auch erwartet.
Hallo,
erhielt es für nötig, ja.
Nur sieht die Erkemmtmis, daß etwas nötig ist, immer anders aus, wenn man selber betroffen ist. Alle Leute halten Reformen in Deutschland für nötig - aber jeder brüllt, so bald er selber dabei auf etwas verzichten soll. Außerdem: Stell Dir folgenden Fall vor - 2 Kinder brechen auf dem Eis ein, das sieht der Vater von einem der beiden. Welches Kind wird er zuerst retten? Seins oder das fremde?
Chgurchill hätte in dem Falle die Chance gehabt, seinem Sohn den krieg zu ersparen. Bei allen konnte er das nicht tun. An der Stelle hat er einfach den Politiker vergessen und ist zum Vater geworden.
Nur - der Sohn wollte nicht. Der hatte seine eigene Auffassung davon, was seine Pflicht war. Und da auch so was ja eine Frage der Erziehung ist, kann Churchill so schlecht ja nicht gewesen sein an dieser Stelle.
Gernot Geyer
Hallo,
was er vom Kämpfen als Soldat hielt, mag man aus dem
Bemühungen, seinen Sohn vom (freiwilligen!) Einsatz im 2.
Weltkrieg mit allen Mitteln abzuhalten - es ist ihm meines
Wissens nach nicht gelungen.
das war auch nicht unbedingt ein „normaler einsatz“ sondern ein Geheimdiensteinsatz auf dem Balkan, wo er haarscharf den Deutschen entkam. Ein Einsatz, bei dem das enorme Risiko bereits vorher klar war.
es ging um einen „Besuch“ bei Tito, der dummerweise zeitlich mit dem deutschen Unternehmen „Rösselsprung“ zusammenfiel.
Gruß
Mike
Allein Christian hat bisher sachlich geantwortet (was soll Ch.s Sohn damit zu tun haben?). Also:
Nach der Schulzeit bewarb sich Winston Leonard Spencer Churchill beim Militär, fiel jedoch zweimal durch die Aufnahmeprüfung. 1893 aber kam er doch noch als Kadett (= Offiziersanwärter) nach Sandhurst und mit 21 Jahren als Kavallerie-Leutnant zum 4. Husarenregiment.
Im November 1915 meldete er sich freiwillig zur Armee und ging als Major an die Front nach Frankreich, wo er ein Bataillon befehligte.
Im ersten Weltkrieg war Churchill schließlich Oberbefehlshaber der Royal Navy. Sein Befehl zur Invasion der türkischen Halbinsel Gallipoli war ein vollkommener Fehlschlag.
Zur Zeit der Konferenz von Jalta hatte er wohl keinen militärischen Rang mehr (allerdings waren die hohen Offiziere immer berechtigt, ihre Uniform weiterhin zu tragen, man denke nur an die Marschallsunform Paul von Hindenburgs, die er zum Tag von Potsdam 1933 trug, als es das wilhelminische Reich schon 15 Jahre nicht mehr gab).
Nun kenne ich mich aber in den Rangabzeichen nicht so sehr aus, daß ich sagen könnte, welche Uniform mit welchen Rangabzeichen er in Jalta trug.
Heinrich
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