War zufällig jemand am 28.10

Bei der Preisverleihung zum Bundes Rock & Poppreis 2000 des Deutschen Rockmusikerverbandes in der Bonner Beethovenhalle? Waren Bekannte von Euch da? Hat jemand einen Bericht darüber in der Zeitung gelesen? Bitte meldet Euch!
Grüße
Jörg

Nein, zufällig nicht, aber …

Hat jemand einen Bericht darüber in der Zeitung gelesen?

Ja!

Bitte meldet Euch!

Gerne!

_Mit der Verleihung des «Deutschen Rock & Poppreises 2000» ist das 18. Bundesrock- und Popfestival am Wochenende in Bonn zu Ende gegangen. Die jeweils ersten Preise der «Musikoscars» gingen an Nachwuchskünstler aus Hessen. Mit dem «Deutschen Rockpreis 2000» ehrte der Deutsche Rock & Popmusiker Verband am Samstagabend die Band «Barila Juice». Den «Deutschen Poppreis 2000» nahm die Gruppe «Mira Kay» (beide Frankfurt) in Empfang. Mit der Auszeichnung ist eine einjährige Förderung durch professionelles Management verbunden. Das Treffen ist das größte und älteste bundesdeutsche Nachwuchsfestival für Rock- und Popmusikgruppen aller musikalischen Bereiche.

Ein Teil der Nachwuchskünstler kritisierte allerdings das neue Auswahlverfahren und forderten mehr Transparenz. Im Saal gab es zwischendurch Buh-Rufe. Viele Bands hatten gehofft, noch am Samstag über die Hearings ins Finale zu kommen, was aber nur wenigen gelang. Unabhängige Juroren hatten die Besten bereits im Vorfeld ausgewählt und dem Musikmarathon damit die Spannung genommen. Verbandssprecher Ole Seelenmeyer erklärte, der neue Modus stehe für mehr Ehrlichkeit.

Für 2001 kündigte der Sprecher am Sonntag aber an, die gesamte Jury auf die Bühne zu holen, damit sie sich vorstellen und ihre Entscheidungen begründen könne. Das Festival sei dennoch ein Erfolg gewesen. Für das eintägige Treffen waren rund 300 Nachwuchsgruppen und an die 100 Sänger aus dem gesamten Bundesgebiet nominiert worden.

Den Gewinn der Preise quittierten die Sieger mit großer Freude. «Wir sind total happy«, hieß es bei «Mira Kay». Die sechs jungen Leute spielen seit drei Jahren zusammen und haben sich auf Poprock und gefühlvolle Balladen spezialisiert. Grund zur Freude hatten sie allemal: Außer dem Hauptpreis heimsten sie auch noch die Auszeichnung für den besten Keyboarder und die beste Sängerin ein.

An eine Platzierung hatte die Gruppe «Barila Juice« nicht gedacht. «Wir wollten eigentlich schon nach Hause gehen», sagte Sängerin Jay Darson. Die siebenköpfige Band spielt in der jetzigen Besetzung seit Februar zusammen, singt auf Deutsch, Englisch und Italienisch. «Worldmusic» und «Slangrock» sind ihre musikalischen Richtungen.

Insgesamt wurden Preise im Wert von rund 150 000 Mark in mehr als 20 Kategorien vergeben. Der «Songpreis 2000» für die beste Interpretation eines Cover-Songs ging an die Bremerin Lucca Züchner. Für die beste eigene Komposition erhielt Monika Cyrani den «Songpreis 2000». Die Münchnerin hatte bereits 1999 in beiden Kategorien den ersten Platz belegt. Vom mitveranstaltenden Verein Bonner Rockmusiker gab es diesmal erstmals eine Auszeichnung für die lokale Musikszene. Den nicht dotierte «1. Bonner Rockpreis» überreichte Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) der Band «Pump» aus Bonn._


_Nachwuchskünstler aus Hessen sind bei der Verleihung des «Deutschen Rock & Poppreises 2000» am Samstagabend in Bonn am erfolgreichsten gewesen. Die jeweils ersten Preise der begehrten «Musikoscars» des Deutschen Rock & Popmusiker Verbandes gingen an Frankfurter Bands. Den «Deutschen Rockpreis 2000» erhielt die Gruppe «Barila Juice», den «Deutschen Poppreis 2000» konnte «Mira Kay» in Empfang nehmen. Mit der Auszeichnung ist eine einjährige Förderung durch professionelles Management verbunden.

Ein Teil der Nachwuchskünstler kritisierte das in diesem Jahr neue Auswahlverfahren des Verbandes und forderte mehr Transparenz. Viele Bands hatten gehofft, noch am Samstag über die Hearings ins Finale zu kommen, was aber kaum möglich war. Juroren hatten die Besten bereits im Vorfeld ausgewählt, dem Musikmarathon damit die Spannung genommen. Verbandssprecher Ole Seelenmeyer erklärte, drei unabhängige Jurys hätten die Auswahl getroffen. Der neue Modus stehe für mehr Ehrlichkeit und Fairness. Im Saal gab es zwischendurch immer wieder Buh-Rufe.

Den Gewinn der Preise quittierten die Sieger dennoch mit Freude. «Wir sind total happy«, hieß es bei «Mira Kay». Die sechs jungen Leute spielen seit drei Jahren zusammen und haben sich auf Poprock und gefühlvolle Balladen spezialisiert. Grund zur Freude hatten sie allemal: Außer dem Hauptpreis heimsten sie auch die Auszeichnung für den besten Keyboarder und die beste Sängerin ein.

An eine Platzierung hatte die Gruppe «Barila Juice« überhaupt nicht gedacht. «Wir wollten eigentlich schon nach Hause gehen», berichtete Sängerin Jay Darson. Neugierig auf den Sieger geworden, warteten sie dann aber doch. «Die Konkurrenz ist sehr groß gewesen«, meinte die zweite Sängerin der Gruppe, Maria Bassou. Die insgesamt siebenköpfige Band spielt in der jetzigen Besetzung seit Februar zusammen, singt auf Deutsch, Englisch und Italienisch. «Worldmusic» und «Slangrock» sind ihre musikalischen Richtungen.

Während der Gala wurden Preise im Wert von rund 150 000 Mark in mehr als 20 Kategorien vergeben. Der «Songpreis 2000» für die beste Interpretation eines Cover-Songs ging an die Bremerin Lucca Züchner. Für die beste eigene Komposition erhielt Monika Cyrani den «Songpreis 2000». Die Münchnerin hatte bereits 1999 in beiden Kategorien den ersten Platz belegt. Vom mitveranstaltenden Verein Bonner Rockmusiker ist in diesem Jahr erstmals eine Auszeichnung für die lokale Musikszene ausgelobt worden.

Für das eintägige Festival waren rund 300 Nachwuchsgruppen und an die 100 Sänger aus dem gesamten Bundesgebiet nominiert worden. Die Veranstaltung, die als größtes und ältesten bundesdeutsches Nachwuchsfestival für Rock- und Popmusikgruppen aller musikalischen Bereiche gilt, fand zum vierten Mal in Bonn statt. Wie in den Vorjahren flankierte eine Musikerkulturmesse das Fest. Während der Abschlussgala wurden auch die Sieger des Wettbewerbs «PopMusiContest« auszeichnet. Das Festival wird von der Kulturstiftung der Länder, vom Bund, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), der Stadt Bonn und dem Verband gefördert._

Gruß!
Chris

Hi Chris,
Vielen Dank für Deine Hilfe! Ich bin erstaunt wie geduldig Papier ist - ein Augenzeugenbericht, der sich auch mit meiner Sicht der Dinge deckt, sieht da eher so aus:

Hallo, Jörg!

Bis jetzt hatte ich mit der „schreibenden Zunft“ wenig zu tun,
aber ich bin absolut platt, wie „wohlwollend“ ein
Zeitungsartikel sein kann…

Oder wie anspruchsvoll die Besucher manchmal sind … :wink:

Aus welcher Zeitung sind die Artikel, die Du gefunden hast?

Beide sind dpa-Meldungen. Die erste vom Basisdienst, die zweite vom Landesdienst NRW.

Gruß!
Chris