ich werde demnächst bauen und frage mich, was die preiswerteren Verbrauchskosten hat:
Warmwasserbereitung dezentral jeweilig über elektrischen Durchlauferhitzer oder zentral über die Gasheizung unter dem Dach mit Warmwasserspeicher und Zirkulationsleitung.
Die dezentrale Lösung hat sicher den Vorteil, dass direkt an der Zapfstelle erhitzt wird (keine Leitungsverluste) und nur dann wenn man das heisse Wasser wirklich braucht. Aber: die elektrische Energie ist doch mit Abstand die teuerste, oder???
(Übrigens die Lösung mit den Durchlauferhitzern ist etwa 4000DM billiger).
Wer kann mir eine Entscheidungshilfe geben?
Die lösung über DLH ist investitionsmässig eine billige Lösung. Bei Elektronischen DLH ,die an sich an die Zentralversorgung bezüglich des Komforts heranreichen, sieht die Sache doch anders aus. Nachteilig bei DLH ist immer: Eine Zapfstelle wird ausreichend versorgt. Zwei auf einmal an einem DLH ist fast unmöglich. Eine spätere Nachrüstung mittels Fremdwärme zur BWB entfällt bei DLH ebenso. Fremdwärme könnte Solarenergie ebenso wie ein kleines BHKW sein. Diese Option solltest du dir durch den Einbau von DLH nicht verbauen.
Sinnvoll erscheint mir die zentrale Versorgung, wenn man im Bad einen Taster zur Inbetriebsetzung der Zirkulationspumpe für einige Minuten Laufzeit (Treppenhausautomat) einbaut, womit die Zirkulationsverluste nicht so gravierend in Rechnung gesetzt werden können. Darauf achten solltest du ebenso beim Speicher, dass die Warmwasser- und Zirkulationsanschlüsse im Speicher nach unten geführt werden, um mögliche Abwärme durch Rohre (Stillstandsverluste) zu vermeiden. Herkömmliche billige Speicher bieten dies meist nicht.
Vielleicht hat dir das weitergeholfen
V.G. Christian
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Eine zentrale Versorgung mit Speicher könnte (wenn der Speicher hierfür vorgesehen ist) auch an eine eigene Anlage zur Erzeugung regenerativer Energien angeschlossen werden. Dafür gibt es dann sogar staatliche Zuschüsse.