Hallo an alle !
Ich habe eine Frage zur Warmwasserversorgung (Badezimmer) in einem Einfamilienhaus. Macht es Sinn bei einem Neubau mit Gasheizung (Brennwertgerät) das Wasser mit Gas (also Kombi Gerät für Heizung/Wasser) zu erwärmen oder sollte man lieber einen modernen(!) Durchlauferhitzer bevorzugen?
Ich kenne persönlich bisher nur die alten, nervigen Durchlauferhitzer. Angeblich sind moderne elektronische Geräte sehr gut und relativ sparsam, da sie nicht immer „Volle Power“ arbeiten.
Ist es nicht teurer, wenn der Kombi-Gasbrenner ununterbrochen läuft, dh. er verbraucht auch Gas und hält u.U. nicht so lang wie ein „normaler“ Gasbrenner?
Wer von euch hat Erfahrungen? Vielleicht sogar mit beiden Versionen? Es geht mir nicht um die Anschaffung/Installation, sondern nur um die laufenden Kosten und den Komfort (d.h. warmes Wasser ohne die Problemchen der alten Durchlauferhitzer).
Danke für eure Antworten !
Hallo!
Ich kenne persönlich bisher :nur die alten, nervigen
Durchlauferhitzer.
Solchen Müll, bei dem Du zwischen Verbrühen und Eiswasser schwankst und ewig an Ventilen spielst, bis kurzzeitig brauchbar temperiertes Wasser kommt, gibts immer noch. Das sind die „Durchlauferhitzer für Vermietobjekte“, Hauptsache kost nix, Komfort und Betriebskosten spielen keine Rolle, zahlen ja die Mieter.
Angeblich sind moderne :elektronische Geräte
sehr gut…
Ja, einfach nur warmes Wasser mit vorwählbarer und eingehaltener Temperatur.
Ist es nicht teurer, wenn der :Kombi-Gasbrenner :ununterbrochen läuft, dh. er :verbraucht auch Gas…
Die kWh aus Strom kostet 15 Cent, aus Gas weniger als die Hälfte. Von daher ist der Gasbrenner hinsichtlich der Betriebskosten günstiger als ein elektrischer Durchlauferhitzer. Man muß aber die jeweils vorhandenen baulichen Verhältnisse berücksichtigen. Wenn der Gasbrenner etliche Meter von der Zapfstelle entfernt liegt, dauert es lange, bis warmes Wasser kommt. Die Alternative besteht in technischem Aufwand für eine thermisch gut isolierte Zirkulationsleitung. Ein el. Durchlauferhitzer wird i. d. R. in unmittelbarer Nähe der Zapfstelle montiert, so daß warmes Wasser praktisch sofort zur Verfügung steht und hoher Stromverbrauch und damit Geld nicht zuvor in unnötig abfließendem Wasser verloren gehen.
Gruß
Wolfgang
Hallo!
Also mal meine Erfahrung:
Ich selbst benutze das eigene Brunnenwasser für mein Bad.
Das wird von der Pumpe im Keller in mein Bad befördert.
Dort sitzt ein el. Durchlauferhitzer (Dimplex, ca. 700 €), 24 KW, und in der Dusche ist eine thermostatgesteuerte Mischbatterie.
Die 3 Komponenten arbeiten wirklich gut zusammen. Allerdings nur, seitdem ich noch einen selbstgebauten Druckausgleichsbehälter bei der Wasserpumpe installiert habe.
Aber die Funktion ist nun vollkommen perfekt, wirklich keine Druck- oder Temperaturschwankungen. Ich musste aber noch durch einige Versuche die richtige Temperatureinstellung des Durchlauferhitzers des Durchlauferhitzers ermitteln, damit das dann wirklich perfekt funktioniert.
Der Grund für den el. Durchlauferhitzer war, weil ansonsten ca. 70 Meter Zirkulationsleitung nötig wären, welche in den Hohldecken auch garnicht richtig zu isolieren sind.
Dann, hat mein Durchlauferhitzer etwa die Grösse eines PC´s, von der Breitseite gesehen, ist aber nur ca. 10 cm. tief.
Damit konnte ich den direkt am Waschbecken hinter der sogenannten Vorwand montieren.
Der Nachteil ist aber, dass ev. die Haus - Elektrik an die Leistung des Durchlauferhitzers angepasst werden muss.
Und wenn elektrisch, dann bitte auch 24 KW, sonst wird es nicht richtig warm.
Sehr sinnvoll ist auch eine solche riesengrose Brause, die das Wasser gut verteilt, sonst könnte es mit der Leistung des Durchlauferhitzers eng werden.
Die Stromkosten kann man sich auch einfach ausrechnen:
10 min. Duschen x 24 KW = 4 KWh x Strompreis.
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Warum nicht solare WW Bereitung
unterstützt durch einen elektrischen Durchlauferhitzer??
Würde in diese Richtung mal überlegen .
Salute