Hallo,
habe bei einem Bekannten folgende Problem:
Heizung, WW und KW-Anlage wurde vom Installateur (soll gelernter gewesen sein) erneuert.
Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen:
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Mein Bekannter meinte zu mir, daß die Heizungen auf einer Hausseite nicht stark genug seien und er größere einbauen lassen wolle.
Kurz an der Heizung gefühlt: Oben kalt unten warm, klassische Vor-Rücklauf-Vertauschung. Der Inst. hat nach einigem Murren seinen Fehler korrigiert (hat einen Eimer Pressmuffen dafür verwendet, sieht fast aus wie ein Kunstwerk). -
Im Keller ist eine Gastherme für die Heizung und ein Gas-Boiler für WW installiert.
Aus dem Überdruckventil des Boilers tritt beim Aufheizen immer Wasser aus. Ein Ausgleichsgefäß ist installiert.
Der Instalateur sagt: „Das muß son sein …“
Zufällig fiel mein Blick mal uf die Wasseruhr, diese bewegt sich immer hin und her(?), die Anzeige natürlich. Diese habe ich nich nie gesehen …
Danach habe ich mir mal die Verrohrung genauer angeschaut:
Gebaut ist die Anleige in folgender Reihenfolge: „Straße“-Wasseruhr-Ausdehnungsgefäß-Rückschlag/Überdruckventil-Boiler-Hausinst. Kann das richtig sein.
Das Ausdehnungsgefäß sollte doch die Druckschwankungen -die durch das Heizen den Wassers entstehen- im Hausnetz auffangen, oder??
Dazu besteht doch durch das Rückschlagventil keine Möglichkeit? Statt dessen werden die Druckschwankungen im öffentlichen Leitungsnetz „ausgeglichen“ -> Pendeln der Wasseruhranzeige.
Meiner Meinung nach müßte der AUsgleichsbehälter wir folgt montiert sein: Wasseruhr-Rückschlag/Überdruckventil-Boiler-Ausgleichsbehälter-Hausnetz?
Der Installatuer sagt das alles richtig montiert sei??
Dank für Eure Klärungen.
Sollte ich recht haben, wäre ein Link auf entsprechnde Vorschriften/Anweisungen klasse.
Dank und Gruß
Udo