Warmwasserversorgung mit Boiler: Ventile und Ausd

Hallo,
habe bei einem Bekannten folgende Problem:

Heizung, WW und KW-Anlage wurde vom Installateur (soll gelernter gewesen sein) erneuert.

Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen:

  1. Mein Bekannter meinte zu mir, daß die Heizungen auf einer Hausseite nicht stark genug seien und er größere einbauen lassen wolle.
    Kurz an der Heizung gefühlt: Oben kalt unten warm, klassische Vor-Rücklauf-Vertauschung. Der Inst. hat nach einigem Murren seinen Fehler korrigiert (hat einen Eimer Pressmuffen dafür verwendet, sieht fast aus wie ein Kunstwerk).

  2. Im Keller ist eine Gastherme für die Heizung und ein Gas-Boiler für WW installiert.

Aus dem Überdruckventil des Boilers tritt beim Aufheizen immer Wasser aus. Ein Ausgleichsgefäß ist installiert.

Der Instalateur sagt: „Das muß son sein …“

Zufällig fiel mein Blick mal uf die Wasseruhr, diese bewegt sich immer hin und her(?), die Anzeige natürlich. Diese habe ich nich nie gesehen …

Danach habe ich mir mal die Verrohrung genauer angeschaut:
Gebaut ist die Anleige in folgender Reihenfolge: „Straße“-Wasseruhr-Ausdehnungsgefäß-Rückschlag/Überdruckventil-Boiler-Hausinst. Kann das richtig sein.
Das Ausdehnungsgefäß sollte doch die Druckschwankungen -die durch das Heizen den Wassers entstehen- im Hausnetz auffangen, oder??
Dazu besteht doch durch das Rückschlagventil keine Möglichkeit? Statt dessen werden die Druckschwankungen im öffentlichen Leitungsnetz „ausgeglichen“ -> Pendeln der Wasseruhranzeige.

Meiner Meinung nach müßte der AUsgleichsbehälter wir folgt montiert sein: Wasseruhr-Rückschlag/Überdruckventil-Boiler-Ausgleichsbehälter-Hausnetz?

Der Installatuer sagt das alles richtig montiert sei??

Dank für Eure Klärungen.

Sollte ich recht haben, wäre ein Link auf entsprechnde Vorschriften/Anweisungen klasse.

Dank und Gruß

Udo

Na-daschauher,

da gibt es so einiges zu berichten.

Die Frage ist eine vorgeschriebene Rohrspülung nach der Montage gemacht worden und diese Unterschrieben worden und ist eine vorgeschriebene Druckprüfung gemacht worden und dese bestätigt?

Sind Rohrentlüfter vorhanden?

Na…ja da lese Dich mal durch …

http://www.viega.de/produkte/trinkwasser/sanfix_fost…

http://www.wko.at/ooe/Bildung/Texte/fragenkataloge/s…

http://www.tu-cottbus.de/LSTA/PDF/aufgabensammlung.pdf

http://www.reflex.de/download/refix.pdf

Cheers
Friedrich-Matthias

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Hallo,
daß ein Ausgleichsbehälter vor dem Rückschlagventile zur
Seite des öffentlichen Netztes montiert ist, halte ich auch
für Unsinnig.
Dadurch wird wohl auch das Schwanken der Wasseruhr verursacht.
Das Luftposter im Behälter führt dann zu Schwingung gegen das
öffenliche Netz. Erscheint mir ziehmlich mysteriös.

Da dieser Behälter dann auf der Hausinstallationsseite fehlt,
ist auch verständlich, daß beim Aufheizen der Boiler nur
über das Überdruckventil den Duck abbauen kann, wenn nicht
sonst irgendwo ein Luftpolster ist.

Ich empfehle mal einen anderen Meister zur überprüfung
ran zu holen und sich die Sache erklären zu lassen.
Es scheint ja ein echter Spezi am Werk gewesen zu sein.

Natürlich ist es immer gut, sich vorher mal schlau zu machen.
Gruß Uwi

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Hallo Udo,

Ich würde mich einaml beim entsprechenden Wasserwerk erkundigen. Die werden dann dem entsprechenden „Meister“ schon Beine machen !!

MfG Peter(TOO)