Warnanlage für eingeschalteten Elektroherd?

Hallo!

Es ist mir nun zum zweiten Mal passiert, dass ich versehentlich den Elektroherd eingeschaltet ließ, während ich fernsehenderweise, essend im Wohnzimmer saß.
Zum Glück habe ich das noch rechtzeitig bemerkt.
Trotzdem habe ich jetzt manchmal irgendwie Angst, ich könnte den Energiefresser mal anlassen, wenn ich aus dem Haus gehe. Schließlich wird man nicht jünger. Und dieses kleine rote Warnlicht in der Schaltleiste ist viel zu unauffällig.
Frage:
Gibt es irgenwelche Sicherheitsvorkehrungen, mit denen man das verhindern kann?
Rein elektrotechnisch könnte ich mir natürlich einiges vorstellen, könnt´s auch selber bauen, aber das ist nun mal verboten.
Meine Idealvorstellung wäre so eine Art „Toter-Mann-Taste“.
Also eine Taste die nach einer (einstellbaren) Zeitdauer einen Warnton von sich gibt und, sofern sie innerhalb einer Minute nicht gedrückt wird, die gesamte Stromzufuhr unterbricht. Das Gerät könnte man sehr leicht zwischen Wandanschluss und Herd installieren und die Taste dann eben irgendwo anbringen, wo sie leicht erreichbar ist.
Falls ich jetzt irgendjemand die Idee zu einem Patent geliefert habe, wäre es nett, wenn er mich am Gewinn beteiligt. Aber ich denke mal, so schlau wie ich waren andere schon lange. :smile:

mfg Nemo.

einfache Lösung für nichtHerd
Hallo Nemo,

wenn es z.B. um ein Bügeleisen geht, da haben sich schon leute Gedanken gemacht und schalten direkt die Steckdose ab, wenn die Heizzyklen zu unplausibel werden. Also z.b. seit 10 Minuten immer gleiche Heizperioden.

Beim Herd will man u.U. ja auch eine Suppe 2 Stunden kochen lassen, ohne dass sich was tut. Daher ist es dort schwieriger.

Mein Tipp: jedesmal wenn Du den Herd anstellst, einfach einen Kurzzeitwecker (Eieruhr) auf 20 Minuten stellen. Wenn Du Dir das einmal angewöhnst, wird es in Fleisch und Blut übergehen.

Gruß
achim


Meine Idealvorstellung wäre so eine Art „Toter-Mann-Taste“.

Hallo,

irgendwo müsste es doch noch Zähler für Münzeinwurf geben - dann must du halt alle 10 min eine Mark einwerfen, aber du kriegst sie ja wieder.

Gruss Reinhard

Hallo Reinhard,

diese Münzzähler, so es sie noch gibt, sind für die erforderlichen Stromstärken wohl kaum geeignet.
Also doch was vernünftiges selber bauen.

mfg Nemo.

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Hallo Achim!

wenn es z.B. um ein Bügeleisen geht, da haben sich schon
leute Gedanken gemacht und schalten direkt die Steckdose ab,
wenn die Heizzyklen zu unplausibel werden. Also z.b. seit 10
Minuten immer gleiche Heizperioden.

Beim Herd will man u.U. ja auch eine Suppe 2 Stunden kochen
lassen, ohne dass sich was tut. Daher ist es dort schwieriger.

Aber für gewöhnlich wird man ja wohl in der Nähe bleiben und kann zwischendurch die Taste mal drücken.
Ideal wäre wahrscheinlich ein Sensor, der abschaltet, wenn eine Platte zu heiß wird, aber dafür müsste man einen neuen Herd bauen.

Mein Tipp: jedesmal wenn Du den Herd anstellst, einfach einen
Kurzzeitwecker (Eieruhr) auf 20 Minuten stellen. Wenn Du Dir
das einmal angewöhnst, wird es in Fleisch und Blut übergehen.

Gut, aber wie ich mich kenne, werde ich die Eieruhr erst recht vergessen! *g

mfg Nemo.

Hallo Nemo,

Das einfachste wäre einen Schütz mit einem Bewegungsmelder und einem Zeitglied.
Dann noch eine Starttaste und, wie vorgeschlagen ein Summer für eine Vorwarnung.

Das Startsignal könnte man auch von der Glimmlampe am Herd ableiten, wenn man nicht in den Herd eingreifen möchte, könnte man auch die Stromaufname des Herdes messen, geht mit einem Stromwandler, galvanisch getrennt, auch ganz einfach. Für deine Anwendung würde eigentlich auch schon ein Reedkontakt mit einer Stromspule ausreichen.

Ein Problem besteht noch, ohne eingriff in den Herd, kann man, nur von der Stromaufnahme, nicht einfach erkennen ob gerade der Herd oder der Backofen in Betrieb ist.

Für die Herdplattem, wäre wohl eine Zeit von 10 bis 20 Minuten angebracht, wenn man Reis kocht, ist zusehen ja nicht so spannend…
Beim Bachofen, reichen aber 20 Minuten nur für Pizzas, ein Brot oder Kuchen, benötigt länger und der Fernseher liefert in dieser Zeit, selbst wenn nur Werbung kommt, ein spannenderes Programm …

Fragt sich jetzt nur noch, wie man ein Gulasch kocht … dazu müsste man den Timer überbrücken …

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter,

deine Vorschläge scheinen mir die einzig Vernünftigen zu sein. Sie treffen auch genau die Richtung, die ich mir vorgestellt hatte.
Es geht mir, ich hätte das Erwähnen sollen, ja hier nicht um eventuell angebranntes Essen, das riecht man, sondern um die Gefahren, die von einer glühenden Herdplatte ausgehen.
Meiner Oma ist es einmal passiert, dass die Herdplatte in Weißglut, schon weich wurde und sich deutlich, nur durch ihr Eigengewicht, nach innen absenkte.
Zum Glück befand sich damals nichts brennbares über dem Herd.
Also müsste man die Zeitspanne so wählen, dass eben abgeschaltet wird, bevor eine leere Herdplatte, in Volllast, zum übermäßigen Glühen kommt.
Wenn die Vorwarnung lang genug dauert, kann man dann auch ein Gulasch zubereiten, das lässt man ja nun auch nicht stundenlang allein. Zumindest nicht, wenn man es nachher essen möchte. :smile:
Beim Backofen besteht die Gefahr eigentlich nicht, weil der schon mit einem Thermostaten ausgerüstet ist.
Trotzdem würde ich auch hier eine gewisse Zeit einstellen, einfach um unnützen Stromverbrauch zu vermeiden.

MfG Nemo.