Diese Warnung ist auch als Frage zu verstehen…
Vor zwei Jahren habe ich 50 meiner liebevoll gebrannten Audio-CDs mit
Etiketten der Firma Avery-Zweckform aufgepeppt, mit dem Resultat,
daß alle inzwischen unleserlich geworden sind.
Es geht erst nach einigen Wochen los, hat also nix mit Zentrierfehlern zu tun. Zunächst treten beim Abspielen der letzten Tracks (also die am äußersten Rand) Störgeräusche auf, die man am besten mit „ffft-ffft-ffft“ beschreiben kann und die von Woche zu Woche lauter werden. Irgendwann werden die Tracks dann gar nicht mehr gefunden, so daß sich mein Archiv Stück für Stück in Müll verwandelt. Ich habe mittlerweile ca. 10 Player getestet, die mit den CDs nichts mehr anfangen können.
Manche CDs konnte ich vorübergehend retten, indem ich die Etiketten mit einem sanften Lösungsmittel ablöste, worauf die CD vorübergehend wieder lesbar war, und sie dann am selben Tag kopierte. Den Gestank und das Gepappe sollte man aber nur im Ausnahmefall auf sich nehmen.
Ich habe darüber nirgends einen Bericht gefunden. Auch Zweckform lehnte jede Verantwortung ab und schickte nur eine neue Packung Aufkleber, die denselben Fehler verursachen. Ganz schön traurig angesichts der hunderte von Arbeitsstunden für das vergebliche gestalten und bekleben der CD-Rs und die nur zum Teil erfolgreichen rettungsversuche. Vielleicht hat jemand in diesem Forum herausgefunden, woran es liegt, (Verformungen durch Spannung, Austritt von Lösemittlen oder was auch immer), und wie man die Cds einfacher retten kann. Danke für jeden Tip!
Hi
von welchen Labels sprichst du? ich benutze L7676 seit Monaten mit unterschiedlichen Rohlinge und habe keine Problem in dieser Hinsicht. Auch nicht mit Hochglanzlabels. welche Rohlinge und welche Labels benutzt du?
HH
Hallo Helge,
die Etiketten sind No. 6015 (Papier)
die CD-Rohlinge von unterschiedlichsten Herstellern
Ich vermute, daß es nichts mit den Rohlingen an sich zu tun hat.
Kann sein, daß inzwischen die Zusammensetzung des Etikettenklebers geändert wurde oder das neue Material einen geringeren Temperatur- bzw. Feuchteausdehnungskoeffizienten hat - darüber verraten die nix.
Aber du bist nicht aus dem Schneider. Einige CDs hielten über ein Jahr durch - die letzte bis heute…
Gruß
RS
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Zum Glück bin ich zu geizig um mir sowas raufzukleben und nutze immer noch meinen ersten Satz CD-Stifte die ich mir im Jahr 1999 gekauft habe. Habe damit schon 500 CDs beschriftet und sie tun es immer noch.
Ich hätte schon wegen meinen DVD-Laufwerk mit SlotIn schiss, Rohlinge zu bekleben.
Hi
ich benutze nur noch die erwähnten Maxi L7676 Teile, Papier mit irgend ner seltsamen Beschichtung von hinten, sind extrem dünn. von anderen Herstellern hab ich (Audio & Daten) Rolinge gelabelt die bis zu 4 Jahre alt sind und problemlos laufen. Ich beobachte das mal, vor allem wärs ärgerlich da ich mich gerade mit ein paar dicken Paketen eingedeckt habe… wär ja echt der Hammer.
HH
Diese Warnung ist auch als Frage zu verstehen…
Vor zwei Jahren habe ich 50 meiner liebevoll gebrannten
Audio-CDs mit
Etiketten der Firma Avery-Zweckform aufgepeppt, mit dem
Resultat,
daß alle inzwischen unleserlich geworden sind.
(schnipp)
Na ein gutes hat das ganze doch. Promo CD’s in diesem Zustand zu verschicken ermutigt die Empfänger eine Original CD zu kaufen wenn die dann ja nicht mehr läuft 
War’n scherz.
Ich hab einige meiner CD’s auch mit Zweckform Labels beklebt und gleich mal welche ausprobiert die ich vor ca. 2 Jahren beklebt habe … Bei manchen haben sich Bläschen gebildet, aber nach kurzem andrücken sass das Label wieder perfekt. Keine Lesefehler bis jetzt.
toi toi toi
Chris
Tja, das Pech scheint mich allein zu verfolgen. Ich gönn’s dem Rest der Welt
Eins fiel mir noch auf: Die Störungen kommen in der Regel erst ab der sechzigsten, manchmal siebzigsten Minute, (bei 80er Rohlingen) und wenn man eine alte CD mal auf den Tisch legt, stellt man fest, daß sie auch nicht mehr 100% plan ist. Drückt man auf eine Seite, steht die andere ganz leicht hoch. Hat wohl was mit Temperatur bzw. Luftfeuchtigkeit zu tun. Auf jeden Fall sollte man die Etiketten gut durchtrocknen lassen, bevor man sie aufklebt, sonst schrumpfen sie später und bauen eine Spannung auf, die die CD verziehen kann.
Hi,
ich habe schon davon gelesen, dass Etiketten über den Klebstoff die empfindliche Reflektionsschicht angreifen.
Aber es kann auch sein, dass die Rohlinge (Noname ? Billig ?) einfach zu schlecht waren und am Rande die Reflektionsschicht angegriffen haben. Sowas stand mal in der ct.
Und ich habe mal einen 10er Pack CD-RW von Primeon weggeworfen, da sie sich zwar brennen ließen, danach aber nicht mehr lesen ???
Nero erkennt das nur zuverlässig wenn nach dem Brennen die Daten überprüft werden !
Auch sind CDs Empfindlich gegen Licht …
Ich nutze Folienstifte für die CD und Labels für die CD Hülle. Diese bedrucke ich mit Laser.
Tschüß
Hubert
Hi Hubert,
dieser ct-Artikel würde mich interessieren. Witzig ist allerdings, daß Noname-Rohlinge bei mir keine Probleme machten, sondern ausschließlich bei Markenrohlingen (Verbatim, Lenco, Platinum, Tevio, Cybercom) dieser Verfallsprozess einsetzt.
Gruß
Ralf