Sehr geehrte Herren,
wegen Büroumzugs antworte ich Ihnen mit einiger Verspätung.
Zuerst möchte ich mich bei Ihnen für die Informationen
bedanken. Manches war neu für mich, ein paar Sachen wusste ich
schon.
Sie fragten mich, wie man eine nicht vergebene mobilfunk-Nr.
googlet?
Ich habe die mir zugeschriebene Absender-Nummer in Google
eingegeben. Als Ergebnis erhielt ich eine Riesentabelle von
noch nicht vergebenen e-plus Nrn.
Die meinem Klienten als mein Absender untergejubelte war unter
ihnen.
Alle Infos, die Sie mir geben, kommen bei mir persönlich voll
an und können verarbeitet werden.
Aber diese Infos helfen nicht einem Menschen in verzweifelter
Lage. Man kann ihm nicht sagen, was er jetzt
technisch/juristisch machen soll oder hätte tun sollen in
Bezug auf sein handy, er braucht ganz einfach einen
Ansprechpartner, und zwar in der Regel sehr zeitnah. Etwas
anderes anzunehmen, wäre wirklichkeitsfremd.
Es mag wirklichkeitsfremd für denjenigen sein, das stimmt. Wirklichkeitsnahe ist dieser Mensch verzweifelt und Menschen in verzweifelten Lagen handeln nun mal nicht rational. Insofern ist man darauf insofern vorbereitet, das eben Lebensrettende Informationen eben NICHT per SMS versendet oder empfangen werden. Hier ist immer eine reale Person dabei.
ABER Eine SMS ist eben nun mal keine Lebensrettende Sofortmassnahme, ergo ist zur Lösung des Problems ein realer Ansprechpartner um sich über irgendeinen juristischen oder technischen Sachverhalt zu beschweren irrelevant! Diese Abarbeitung kommt eben erst nachgelagert. Also ist dies hier vorgestellte System leider alles andere als Lebensrettend oder eine Unterstützung einer realen Person.
DENN: Allererster Ansprechpartner in allen Fragen rund um ein mobiles Telefon ist (leider) der eigene Provider. In diesem Fall soweit verstanden eben vodafone. HIER ist eben die Beschwerde einzureichen, paralell warscheinlich ein Anwalt einzuschalten, etc. pp. DAS ist und bleibt zeitraubend und geht nun mal nicht innerhalb von wenigen Minuten.
Und eine Nachricht an mich, dass Klient x vor elf Tagen (sic!)
versucht hat, mich auf handy zu erreichen, ist auch keine
tolle Leistung seitens des Anbieters.
Mag sein, ist aber auch nirgendwo in den normalen Mobilfunkverträgen sichergestellt. Dies ist allerdings bei entsprechenden Businessverträgen durchaus möglich.
Deshalb muss diesen Missständen Abhilfe geschaffen werden, an
welcher Station der Nachrichtenübermittlung sie auch
entstanden sein mögen.
Dies mag in Ihrem Fall als Misstand empfunden werden, allerdings ist es eine normale reale technische Massnahme.
Mir ist auch kein einziger in meiner Profession bekannt, der
nicht das handy für Klienten einsetzt.
Dies mag auch für Ihren kleinen Kreis gelten. Am Europaweiten Notrufsäulennetzes sieht man, das es geht und eben nicht mit SMS gearbeitet wird. Auch ist dies am BOS Funk, welcher ebenso Landesgrenzenübergreifend super funktioniert - Auch zwischen den Organisationen!
Das handy ist als Kommunikationsmittel so weit verbreitet, und
da werden solche Umsätze gemacht(Ein Jahr aller handy-Gebühren
aller ägyptischen Einwohner würden hundert Prozent der
ägyptischen Staatsschulden tilgen. Und bei uns??), dass man
erwarten kann, dass die Technik auch funktioniert und wo
nicht, nachgebessert wird.
Die Technik funktioniert super! Kein Mitarbeiter der BOS hat sich hier zu beschweren. Es kommt eben darauf an welches Hilfsmittel man wie verwendet und was man da dann bereit ist zu investieren.
Es besteht ja immerhin auch ein Vertragsverhältnis. Wir müssen
ja auch pünktlich zahlen, müssen die Anbieter da nicht auch
pünktlich liefern?
Siehe Vertragsbedingungen, ja.
Wie gesagt: solange es sich um einen kleinen Schlenker im
privaten Bereich handelt, kann man das verschmerzen, nicht
aber wenn es im Gesundheitswesen zur Sache geht.
Leider wurden immer noch keine Details über den Vertrag, die Vertragsbedingungen und die Notrufkette mitgeteilt. Ohne genauere Angaben ist hier nur Spekulation möglich.
Fazit: Provider und Behörden (Anzeige gegen Unbekannt) einschalten oder Vertrag ändern.
Gruß
h.