Warten auf nForce-Chip?

…bzw. ist dieser dann effektiv besser als ein aktuelles
System (z.B. mit AMD 1200C, 256 DDR-Ram, G-Force 3)?
Lohnt sich das warten auf einen solchen Chip der, glaube ich,
auf dem Mainboard sitzten soll?
Ihre Meinung bitte.
Grüße,
Erik

Hi Erik,

dass ein Board mit nForce-Chipsatz eine aktuelle DDR/GF3-Kombination schlagen wird, ist auszuschließen, basiert der onBoard-Grafikchip doch auf einem Geforce2MX-400-Kern.
Dieser verfügt zwar über Features wie AGPx6 (ob´s das bringt sei dahingestellt), die TwinBar Memory Architecture (2 von einander unabhängige 64bit Memory-Controller, die natürlich effektiver sind als ein einzelner 128bit-Controller oder den von AMD entwickelten Hypertransport Bus.
Dennoch wird ein nForce-Board kein DDR-Geforce3-System schlagen, sondern durch die Integration vieler Komponenten (Grafik, Audio Processing Unit, LAN, Softmodem) weniger auf den High-End als auf den Consumer-Markt zielen.
Durch die Möglichkeit den onBoard-Chip auszuschalten, kann man aber immer noch eine Geforce2Pro/Ultra oder Geforce3 reinstöpseln…und dann wäre mal ein Vergleich zu anderen Board-Chipsätzen interessant.

Gruß, Flox

Der n-force dürfte vor allem für Notebooks und „Easy-PCs“ interessant werden.
Endlich ein Chipsatz mit guter integrierter Graphik.
Für Spieler die sich einen Luxus-AMD mit GeForce3 holen wollen ist das die falsche Wahl.
Der n-force ermöglicht es großen PC-Herstellern günstige PCs mit integrierter Graphik auf dem Markt zu bringen die gröstenteils an die Graphikleistung normaler PCs herankommt.
Allerdings hat der n-force den nachteil, daß sich Grafikeinheit und CPU die Speicherzugriffe teilen müssen, das bringt wie aktuelle Chipsätze zeigen Performance-Vrluste.

Gruss, Christof

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Allerdings hat der n-force den nachteil, daß sich
Grafikeinheit und CPU die Speicherzugriffe teilen müssen, das
bringt wie aktuelle Chipsätze zeigen Performance-Vrluste.

Gruss, Christof

Das stimmt so (zum Glück) nicht ganz…auch die Adressierung auf dem Board läuft über die Crossbar Memory Architecture mit 2 Memorycontrollern mit jeweils 64bit Bandbreite…dadurch können sowohl Zugriffe von CPU als auch Grafik auf den Speicher gleichzeitig durchgeführt werden. Da hat jemand bei AMD mal richtig mitgedacht! Nettes Feature, oder?

Gruß, Flox

Allerdings hat der n-force den nachteil, daß sich
Grafikeinheit und CPU die Speicherzugriffe teilen müssen, das
bringt wie aktuelle Chipsätze zeigen Performance-Vrluste.

Gruss, Christof

Das stimmt so (zum Glück) nicht ganz…auch die Adressierung
auf dem Board läuft über die Crossbar Memory Architecture mit
2 Memorycontrollern mit jeweils 64bit Bandbreite…dadurch
können sowohl Zugriffe von CPU als auch Grafik auf den
Speicher gleichzeitig durchgeführt werden. Da hat jemand bei
AMD mal richtig mitgedacht! Nettes Feature, oder?

Das schon, der n-force hat einige sehr gute Details eingebaut.
Die müssen sich nur noch in der Praxis bewähren, als all-in-one-Chipsatz wird der n-force sicher gut, jedoch nicht so leistungsfähig wie aktuelle Grafikchips (geforce 3)

Gruß, Flox

ebenfalls, Christof

Hi nochmals…

…hab grad einen Artikel aufgestöbert, in dem man spektuliert, dass es noch eine zweite Variante des nForce-Chipsatzes geben soll, die mit einem Geforce 3 MX-Chip bestückt werden soll…ob was dran ist, keine Ahnung.

Greetz, Flox

klingt gut, mal schaun was draus wird.
Das heutige Tempo der Chipsatzentwicklung (max. 1/2 Jahr aktuell) passt inzwischen auch ziemlich gut zur Entwicklung der Grafikchips.

Gruss, Christof

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