Warum?

…wird man eigentlich in bestimmten Situationen rot im Gesicht?
Was hat sich der Schoepfer dabei gedacht? Hat es eine bestimmte Funktion?
Danke im voraus

Vielleicht, Stefan, hat sich der Schöpfer gedacht:
Das Rotwerden soll ein Signal fürs andere Geschlecht sein, damit Z.B. das Männchen, wenn das Weibchen errötet, denkt:
Wow! Sie wird rot! Sie mag mich! Sie ist verliebt in mich! Dann kann ich weiter baggern, es scheint sich zu lohnen! :wink:
Gruß,
Branden

Hallo,

habe dieses hier gefunden:

" Was passiert in unserem Körper, wenn wir erröten?

Rein medizinisch gesehen kommt unser Erröten dadurch zustande, dass unser Gehirn Hormone aussendet, unser Blutdruck steigt und sich die Gefäße erweitern. Die Erweiterung der Gefäße führt dazu, dass wir uns abkühlen und im Körper immer eine konstante Temperatur erhalten bleibt. Das Erröten ist eine ganz normale gesunde Reaktion, die wir selbst in uns auslösen können, beispielsweise auch dadurch, dass wir uns in die Sauna begeben oder den Kopf nach unten hängen lassen. Wenn wir von Erröten sprechen, dann meinen wir damit natürlich nicht das Rotwerden, das wir bewusst hervorrufen, sondern jene körperliche Reaktion, die uns scheinbar unvermittelt und in den unpassendsten Situationen überfällt. Wir meinen den roten Kopf, der unsere Unsicherheit oder Betroffenheit deutlich und klar nach außen sichtbar macht. Wir meinen „diese rote Birne“, die scheinbar plötzlich ohne unser Zutun aufleuchtet. Doch halt: Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen werden wir nicht einfach rot, sondern rufen dieses Erröten in Wirklichkeit selbst hervor. Unser Körper führt lediglich unseren Auftrag zum Rotwerden aus.

Wie rufen wir unser Erröten hervor?

Ganz einfach, wann immer wir ein Ereignis als gefährlich, peinlich oder unangenehm für uns ansehen, erzeugen wir eine Anspannung in unserem Körper. Bei manchen Menschen äußert sich diese Anspannung auch darin, dass sie sich im Gesicht durch Rotwerden niederschlägt. Da wir es nicht gerne haben, wenn andere Menschen uns unsere Gefühle im Gesicht ablesen können, beginnen wir uns für das Rotwerden zu verurteilen. Wir beginnen, uns darum zu sorgen, dass wir nicht rot werden. „Hoffentlich werde ich nicht rot. Das wäre schrecklich. Der andere würde mich für einen Schwächling und unsicheren Menschen halten“, solche Gedanken kreisen uns im Kopf herum. Schließlich sind wir in einem Kreislauf gefangen: Je mehr wir uns besorgt beobachten und uns das Rotwerden verbieten, desto häufiger werden wir rot. Und desto empfindlicher reagieren wir darauf, dass andere uns auf unser Rotwerden ansprechen. Wir beginnen, die Situationen zu meiden, in denen wir rot werden könnten, und werden in immer mehr Situationen rot. Besonders Menschen, die immer und von jedem Menschen gemocht werden wollen und fehlerlos sein wollen, leiden unter dem Erröten."

Quelle:stuck_out_tongue:alverlag

Gruss Manu, dieauchmalrotwird

Hallo Stefan,

Antworten darauf, warum und zu welchem Zweck wir erröten, findest Du hier

http://de.wikipedia.org/wiki/Erröten

http://www.quarks.de/peinlich/02.htm

http://www.tk-logo.de/aktuelles/thema-der-woche/tk-t…

Grüße,

O. Walter

Hallo Branden,

Vielleicht, Stefan, hat sich der Schöpfer gedacht:
Das Rotwerden soll ein Signal fürs andere Geschlecht sein,
damit Z.B. das Männchen, wenn das Weibchen errötet, denkt:
Wow! Sie wird rot! Sie mag mich! Sie ist verliebt in mich!
Dann kann ich weiter baggern, es scheint sich zu lohnen! :wink:

Das wird es sein… :smile:
…wenngleich ich den Einwand wage und behaupte, dass es vor allem jungen Menschen passiert, dass sie rot werden. Wenn ich so drüber nachsinne, bin ich mir allerdings nicht so ganz sicher und finde auch, dass das Rotwerden kein Grund zum „sich schämen“ ist- egal in welchem Alter dies geschieht. Ich sag’s mal so: Rot ist doch 'ne schöne Farbe, oder? Der Verliebte schenkt- wenn er den Geschmack der Angebeteten nicht kennt- doch gerne rote Rosen als Zeichen seiner Liebe…

Gruß

Hermann