Warum

Ich komme aus dem Hochtaunus.
Hier, rund um den Feldberg, erlebt man eine Seite an Radfahrern, wovon man normal nicht hört wenn Radfahrer über Radfahrer reden.

Hier ist es normal das Radfahrer auf nicht STVZO-zulässigen Bikes zu zweit oder zu dritt nebeneinander auf Straßen fahren, die extra wegen den (ungenutzten) Radwegen verengt wurden und dadurch gefährliche Situationen provozieren.

Hier ist es normal das Radfahrer bei Rot über die Ampel fahren, in schwierigen Verkehrssituationen zwischen den Autos durchflitzen, wenn man hupt das man den Vogel oder den Stinkefinger gezeigt bekommt und wenn man so einen Ar… anfährt, das die Jungs dann noch nach der Polizei brüllen und sagen, der Autofahrer ist Schuld.

Ich fahre auch Fahrrad.
Aber ich habe Beleuchtung am Rad und nutze Radwege.
Ich habe auch Angst um meine Knochen, weil ich keinen Airbag am Fahrrad habe und deswegen fahre ich vorsichtig.
Aber warum machen das die anderen nicht?
Wie arrogant muß man sein, wenn es um die eigene Gesundheit geht?

Deswegen plädiere ich für eine Grundversicherung für Fahrräder im Straßenverkehr (Haftpflicht) wie beim Mofa und das dieses durch ein Versicherungskennzeichen auch angezeigt wird.

Außerdem das mehr Polizeikontrollen in Fahrrad-reizvollen Gegenden gemacht werden, das die STVZO-Zulässigkeit geprüft wird.

Immer wieder schreibe ich deswegen die Polizei und den ADAC an.
Vielleicht regt sich mal was.

Wie seht ihr das?

ich weiss ja nicht warum sich die radfahrer nicht an die verkehrsregeln halten bei dir, aber ich versuch dir mal meine sicht der dinge zu schildern. ich selbst fahre aktiv mountainbike und habe aufgrunddessen auch kein stvzo-zugelassenes rad, aber tagsüber sehe ich damit keine probleme, da sollte mich jeder autofahrer sehen können wenn ich auf der strasse bin, im dunkeln hab ich dort natürlich nix mehr verloren. dessweiteren sind die bremsen an einem mountainbike (ich meine son richtiges - kein baumarktschrott der auseinanderfällt wenn der berg in sicht ist) welten besser als das was sonst so als tourenrad auf der strasse fährt (aber stvzo-zugelassen).das mit ner roten ampel sehe ich auch ein bisschen lockerer, solange ich niemanden gefährde, und kein kind in der nähe ist, welches mein fehlverhalten als vorbildhaft auffassen könnte. das andere verhalten ist für mich schlecht nachvollziebar (nebeneinander auf strasse - wenn es die verkehrssituation nicht hergibt, zwischen autos durchschlängeln (ausser fahradkurier - find ich zwar auch nicht toll, aber verständlich). dessweiteren (soll keine entschuldigung sein) sollten sich einige autofahrer mal ihrer eigenen vergehen gegenüber radfahrern mal bewusst werden, dann könnte man vielleicht verstehen wesshalb sich einige radfahrer so aufführen. bin selbst 5-mal unverschuldet weggeputzt worden und häufig mit 30-50kmh über ne motorhaube geflogen, weil sich das arsch von autofahrer zu fein war umzuschauen. oder warum parken autos auf den farradwegen obwohl auf der strasse geparkt werden soll? usw! aber im endeffekt geht es doch nur um gegenseitige rücksichtnahme, und das haben einige verkehsteilnehmer nie gelernt. desweiteren ist das überhaupt das richtige brett für so ne frage?

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Hi,

erlebt man eine Seite an
Radfahrern, wovon man normal nicht hört wenn Radfahrer über
Radfahrer reden.

doch, hört und kennt man auch anderswo. Komm mal nach Hamburg: rücksichtsloser und unter VORSATZ agressiver können Verkehrsteilnehmer anderswo gar nicht miteinander umgehen.

Ich habe schon einen alten Mann angefahren (anfahren müssen!) der planlos und ohne zu kucken an den Radweg heranlief. Ich musste leider dem HighSpeed-Radrüpel ausweichen der mir auf der falschen Seite irre schnell entgegenkam und nicht die Spur auswich oder bremste. Weiträumig ausweichen konnte _ich_ hingegen auch nicht, da in Hamburg nur wenige cm der Bordsteinkante in Kreuzungsnähe „abgesenkt“[1] sind und man nicht über den Fußweg ausweichen kann.

Weitere Horrorgeschichten wie ich von anderen Radfahrern, Autofahrern und auch Fußgängern lebensgefährlich gefährdet wurde gibt auf Anfrage :expressionless:

Die Stadt Hamburg trägt übrigens Ihren Teil dazu bei und erzeugt „liebevoll“ gefährliche Verkehrssituationen.

lg,
J~
[1]die sind gar nicht abgesenkt wie man das so kennt, sondern da ist 'ne kleine Ecke abgeschlagen.

Hallo, weisgarnix!

ich weiss ja nicht warum sich die radfahrer nicht an die
verkehrsregeln halten bei dir, aber ich versuch dir mal meine
sicht der dinge zu schildern.

Na, denn ma los, ne?

ich selbst fahre aktiv
mountainbike und habe aufgrunddessen auch kein
stvzo-zugelassenes rad, aber tagsüber sehe ich damit keine
probleme, da sollte mich jeder autofahrer sehen können wenn
ich auf der strasse bin, im dunkeln hab ich dort natürlich nix
mehr verloren.

Sehr schlechte Einstellung, die StVZO gilt für alle Verkehrsteilnehmer bzw deren Fahrzeuge, egal, ob Bollerwagen, Fahrrad, oder Kraftfahrzeug!

dessweiteren sind die bremsen an einem
mountainbike (ich meine son richtiges - kein baumarktschrott
der auseinanderfällt wenn der berg in sicht ist) welten besser
als das was sonst so als tourenrad auf der strasse fährt (aber
stvzo-zugelassen).

Nun denk einfach mal drüber nach, warum keine Rallye-Autos ne „normale“ Zulassung haben (abgesehen von den Editionen für die Homologation beim Hersteller, z.B. Subaru Impreza WRX oder Mitsubishi Lancer Evo VIII) u warum dein Fahrrad keine Betriebserlaubnis nach STVZO besitzt. Es liegt nicht nur an den Bremsen, sondern die Kombination machts.

das mit ner roten ampel sehe ich auch ein
bisschen lockerer, solange ich niemanden gefährde, und kein
kind in der nähe ist, welches mein fehlverhalten als
vorbildhaft auffassen könnte.

Typisch Radfahrer sag ich da nur. Auch wenn hier jetz eine Welle der Entrüstung losbricht. Die STVO gilt für alle Teilnehmer am Strassenverkehr! Und damit auch für Radfahrer! Als Führer eines Kraftfahrzeuges muss ich mich an die Regeln halten, da mir sonst evtl der Lenkschein abhanden kommt (so 4-8 Wochen), aber als Radfahrer darf ich das… Das ist genau die falsche Einstellung.

das andere verhalten ist für
mich schlecht nachvollziebar (nebeneinander auf strasse - wenn
es die verkehrssituation nicht hergibt, zwischen autos
durchschlängeln (ausser fahradkurier - find ich zwar auch
nicht toll, aber verständlich).

Verständnis hab ich dafür kaum. Aber was solls.

dessweiteren (soll keine
entschuldigung sein) sollten sich einige autofahrer mal ihrer
eigenen vergehen gegenüber radfahrern mal bewusst werden, dann
könnte man vielleicht verstehen wesshalb sich einige radfahrer
so aufführen.

Aber nur, weil ich mal von irgendeinem Autofahrer geschnitten wurde oder so, ist das noch lange kein Grund, mich jetz selber verkehrs- u regelwidrig zu verhalten.

bin selbst 5-mal unverschuldet weggeputzt worden
und häufig mit 30-50kmh über ne motorhaube geflogen, weil sich
das arsch von autofahrer zu fein war umzuschauen.

Mehrfach mit 30-50 km/h über ne Motorhaube geflogen? Bist du Stuntman? Oder fährst du wie in nem Panzer eingepackt rum? Andere überleben nicht mal nen Crash mit 30 km/h im Auto (da die Kräfte dann bereits so hoch sind, dass ein nichtangeschnallter Fahrer/Beifahrer tödliche Verletzungen davontragen kann; lernste in der Fahrschule).

oder warum parken autos auf den farradwegen obwohl auf der strasse
geparkt werden soll? usw! aber im endeffekt geht es doch nur
um gegenseitige rücksichtnahme, und das haben einige
verkehsteilnehmer nie gelernt.

Warum? Weil woanders kaum bzw kein Platz ist. Aber das kann mir net passieren, ich quetsch mich lieber in ne kleine „legale“ Parklücke, wird mir sonst zu teuer :o)

desweiteren ist das überhaupt das richtige brett für so ne frage?

Glaub ich schon

Gruss

Mutschy
(der zugibt, seit 15 Jahren fast nur noch motorisiert unterwegs zu sein)

Ja, ja…

Warum denn blos?

Aber danke für die Gedankenanregung. Wir haben die Woche unseren WG-Tag. Da werden wir das Thema dann ausfühlich ausdiskutieren!

Hi
…schlimmer und gefährlicher als AKTIV etwas phantasievoller fahrende Radfahrer empfinde ich die mit völliger Ignoranz jeglicher Regeln durch die gegend eiernden Mütter mit Kind auf mit zusätzlich drei Einkaufstüten am Lenker behängten Damenfahrrädern mit platten Reifen die ohne auf irgendwas zu achten ständig an mir vorbei radeln wenn ich an einer roten Ampel stehe und warte. Die werden vermutlich sehr laut zetern wenn dann mal ein 30 Tonner drüberfährt, aber Mitleid hab ich bei denen keins.

und: auf Gehwegen hat der Fussgänger Vorrang, wenn ich als Radfahrer dort unterwegs bin solte mir das klar sein. auf der Strasse aber bin ich gleichberechtigt mit KFZ und habe entsprechende Pflichten. Allerdings habe ich z.B. noch keinen Autofahrer gespalten, wie es vorgestern die Dame mit ihrer Tür mit mir versucht hat.
Dafür musste ich sie anbrüllen, zum Glück konte ich das noch, denn sie war zu langsam und hat mich nur seitlich am Lenkerhorn erwischt.
aber Quatschen mit der Beifahrerin ist natürlich wichtiger wenn man die Tür aufreisst als gucken

HH

nur noch ein statement zu deiner aussage: nach den regeln der stvzo hast du natürlich recht (ich möchte mein eigenes verhalten auch nicht als vorbildlich bezeichnen), aber es gibt wichtigeres als den paragraphenreiter zu spielen. wichtig ist das vernünftige miteinander (und wenn niemand in der nähe ist hab ich kein problem ne rote ampel zu überqueren - ich gefährde niemanden - und nur weils verboten ist?
gesetzte müssen sein ohne frage! aber wenn nicht jeder versuchen würde im schadensfalle jede noch so kleine lücke im gesetz für sich zu nutzen, würden wir (leicht übertrieben) mit den 10 geboten auskommen.
zu meinen unfällen: ich habe mehr glück als verstand dabei gehabt. weil bei den geschwindigkeiten hätte - während meines fluges - nur was im weg sein müssen, und es hätte richtig „geklatscht“(will gar nicht dran denken). desweiteren ist sicherlich auch hilfreich 10 jahre kampfsport mit fallübungen bis zum erbrechen ausgeübt zu haben (abrollen ist in fleisch und blut übergegangen, nie was gebrochen, und nur schürfwunden und häufiger als mir lieb war, ein neues fahrrad)
meiner ansicht hangelst du dich etwas zu sehr an dem gesetzgeber lang (nicht bös gemeint - vieleicht hab ichs auch falsch verstanden), desshalb locker bleiben

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Hi,

Dafür musste ich sie anbrüllen, zum Glück konte ich das noch,
denn sie war zu langsam und hat mich nur seitlich am
Lenkerhorn erwischt.
aber Quatschen mit der Beifahrerin ist natürlich wichtiger
wenn man die Tür aufreisst als gucken

am besten gleich eins auf die Fresse haun!

SCNR :wink:
hast natürlich Recht… :smile:

J~

hi
…mir war ziemlich trieselig und ich bin erstmal in’ Fahrradladen gucken ob meine Gabel noch grade ist weil die Tür unten irgendwo gegengeknalt ist. War aber nur der Spritzschutz hoch gebogen…
Die Gute hatte nen richtigen Schock. Hoffe sie denkt beim nächsten mal dran.

HH

Hier ist es normal,
das Radfahrer auf nicht STVZO-zulässigen
Bikes

Es handelt sich wohl um Radfahrer auf MTBs oder Rennmaschinen, die keine dynamogetriebenen Lichtanlage besitzen. Letztere brauchen es auch nach STVZ nicht. Für sportliche MTBs ist eine ähnliche Gesetzeserweiterung für dieses Jahr angekündigt.
Die Bremsanlage ist bei den o.g. Rädern meist in einen Top-Zustand.

zu zweit oder zu dritt nebeneinander auf Straßen fahren,

Ist nicht verboten, wenn der nachfolgende Verkehr nicht behindert wird.

die extra wegen den (ungenutzten) Radwegen verengt wurden

Ja, wirklich? Ich kann mir nicht vorstellen, daß auf einer vielbefahrenen Straße nachträglich extra ein Teil für einen Radweg abgezweigt worden ist. Es ist natürlich möglich, daß die Straße mitsamt Radweg angelegt worden ist und sich später der Verkehr stark erhöht hat. So wie Sie sich ausdrücken, hört sich das aber anders an.
Das Wahrscheinliche ist aber: hier ist nachträglich ein vorhandener Fußweg zu einem gemischten Fuß-Radweg erklärt worden - auf dem sich dann Radfahrer, Fußgänger und Kinderwagen usw. quetschen.
Solche Radwege sind wirklich gefährlich bzw. Schikane.

und
dadurch gefährliche Situationen provozieren.

Nein, gefährlich sind enge Fahrbahnen erst dann, wenn sich PKW-Fahrer gehindert fühlen und sich mit ungehinderter Geschwindigkeit an einzelne Radfahrer vorbeiquetschen. Als einzelner Radfahrer muß man in einer derartigen Sitiuation den Mut aufbringen, in der Mitte der Spur zu fahren.

Ich fahre auch Fahrrad.

Offensichtlich zu selten.

Aber ich habe Beleuchtung am Rad und nutze Radwege.
Ich habe auch Angst um meine Knochen, weil ich keinen Airbag
am Fahrrad habe und deswegen fahre ich vorsichtig.
Aber warum machen das die anderen nicht?
Wie arrogant muß man sein, wenn es um die eigene Gesundheit
geht?

Fahren ohne Licht ist zwar nicht entschuldbar, aber kommt als Unfallursache sehr selten vor - im Gegensatz zur öffentlichen Meinung, geschürt durch ADAC-Motorwelt usw.
Radwege sind generell nicht sicher. Dafür gibt es genügend Untersuchungen. Ich meide konsequent alle unsicheren Radwege, insbesonders in Ortschaften. Und das sind nicht wenige.
Radwege schützen dort, wo sehr selten Unfälle passieren: auf Strecken ohne Abzweigungen. Radunfälle im Verkehr passieren an den Kreuzungen: hier muß der Radweg unterbrochen werden. Radfahrer erscheinen für den motorisierten Fahrer ganz plötzlich und unvermutet: sie sind durch den vorherigen Radweg aus dem Gesichtsfeld der PKW- und LKW-Fahrer geraten.
In vielen Fällen sind Radwege Schlingerbahnen mit starken Verunreinigungen, die besonders für schnelle Radfahrer zu gefährlich sind.

Deswegen plädiere ich für eine Grundversicherung für Fahrräder
im Straßenverkehr (Haftpflicht) wie beim Mofa und das dieses
durch ein Versicherungskennzeichen auch angezeigt wird.

Wie hoch ist der Schaden, den verunfallten Radfahrer (Hauptverursacher)
an andere anrichten? Bitte Zahlen - möglichst im Vergleich zu entsprechenden Kfz-Unfällen.
Sie werden lächerlich niedrig sein.
Wenn Sie nicht begründen können, wann eine Maßnahme angemessen ist, könnten Sie genausogut auch eine ExtraHaftplicht für Rollschuhfahrer oder Skateboarder einfordern.

Außerdem das mehr Polizeikontrollen in Fahrrad-reizvollen
Gegenden gemacht werden, das die STVZO-Zulässigkeit geprüft
wird.

Fahrrad-reizvolle Gegenden? Die entsprechenden Radfahrer sind meistens bei Tageslicht unterwegs. Wo ist das Problem?
Besser wäre die Forderung:
mehr Polizisten aufs Rad! Es wurden damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ralf Stein-Cadenbach

nur noch ein statement zu deiner aussage: nach den regeln der
stvzo hast du natürlich recht (ich möchte mein eigenes
verhalten auch nicht als vorbildlich bezeichnen), aber es gibt
wichtigeres als den paragraphenreiter zu spielen.

Ich bin weissgott kein Paragraphenreiter, aber ne gewisse Grundordnung muss drin sein.

wichtig ist das vernünftige miteinander

Wie wahr! Genau das ist es, was viele nicht beherrschen. Sei es nun im Strassenverkehr oder im allgemeinen Umgang miteinander.

(und wenn niemand in der nähe ist hab ich kein problem ne rote ampel :zu überqueren - ich gefährde niemanden - und nur weils verboten ist?

Super. Und ich fahre nachts um 3 mit 80 km/h durch ne Ortschaft, is ja keiner da, den ich gefährden könnte. Soviel zum Erlaubt- oder Verbotensein. Ich möchte den Verkehrsrichter sehen, der das als Argument gelten lässt.

gesetzte müssen sein ohne frage! aber wenn nicht jeder
versuchen würde im schadensfalle jede noch so kleine lücke im
gesetz für sich zu nutzen, würden wir (leicht übertrieben) mit
den 10 geboten auskommen.

Gesetze okay, aber sie müssen auch eingehalten werden (können).

zu meinen unfällen: ich habe mehr glück als verstand dabei
gehabt. weil bei den geschwindigkeiten hätte - während meines
fluges - nur was im weg sein müssen, und es hätte richtig
„geklatscht“(will gar nicht dran denken).

Genau das hab ich mir ja vorgestellt.

desweiteren ist sicherlich auch hilfreich 10 jahre kampfsport mit :fallübungen bis zum erbrechen ausgeübt zu haben (abrollen ist in :fleisch und blut übergegangen, nie was gebrochen, und nur :schürfwunden und häufiger als mir lieb war, ein neues fahrrad)

Das ist wohl richtig. Ich kanns aber trotzdem nicht glauben, was die Geschwindigkeiten angeht. Vielleicht fehlt mir aber dazu einfach die Praxis (hatte glücklicherweise nie nen Unfall mit´m Fahrrad/Radfahrer, [toi-toi-toi]), bin aber mal mit´m Mopped mit 80 aus ner Kurve geflogen (Getreide auf der Fahrbahn; zu spät gesehen). War nicht so toll, hatte aber Glück, da mich ein Strauch hinter dem Graben, über den ich drübergesegelt bin, „aufgefangen“ hat. Lederjacke, Helm, Jeans u Stiefel im Eimer.

meiner ansicht hangelst du dich etwas zu sehr an dem
gesetzgeber lang (nicht bös gemeint - vieleicht hab ichs auch
falsch verstanden), desshalb locker bleiben.

Ich bin recht locker, aber in manchen Belangen halt auch ein echter Dickschädel. Ich halte auch nicht immer alle Vorschriften ein. Geht gar nicht mehr heutzutage. Aber gewisse Grundregeln sind mir in Fleich u Blut übergegangen :o)

In diesem Sinne: Lass dich nicht erwischen, ein Rotlichtverstoss kann auch für dich als Radfahrer teuer werden: http://www.123recht.net/article.asp?a=8996&f=nachric… *g*

Gruss

Mutschy

Schönen Sonntag noch!

nochne anmerkung: einige dinge sehen wir ja ähnlich (ist schonmal gut) aber ich meine der vergleich mit nem fahrrad (vorsichtig) bei rot über ne ampel oder mit 80 durch nen ort zu brezeln hinkt ein bisschen. aber auch ich war meinen lappen mal kurz los weil ich nachts um 3 sturztrunken an einer roten ampel mit dem fahrrad gehalten habe (ich hatte einfach keinen überblick mehr, was an verkehr los ist - nüchtern wäre ich wahrscheinlich drübergefahren), und in einen golf gekippt bin (ich behaupte einfach mal 90% hätten sich verpieselt), hab 110 gewählt (aber sofort gesagt das es kein notfall ist - nur hatte ich keine nr. vom polizeirevier) und die polizei anrücken lassen. ergebnis war 1,8 promille 2 monate führerschein weg - der war zu der zeit noch auf probe und normalerweise hätte ich ihn nochmal machen müssen. aber dass ich mich nicht verdrückt habe wurde mir zugute gehalten, und desshalb die milde strafe. (hätte ich fahrerflucht begangen, hätten sie mich wahrscheinlich nie bekommen, aber ich hätte auch nicht mehr ruhig schlafen können). ich bin heute noch stolz drauf so gehandelt zu haben und würde es immer wieder tun - egal mit welchen konsequenzen. wer blödsinn macht muss mit strafe rechnen. weshalb ich dieses geschrieben habe ist dass du mich nicht für einen unverbesserlichen fahrradjunkie hältst, dem alles andere egal ist (ich trete auch keine beulen in falschgeparkte autos, oder schreie andere verkehrsteilnehmer an, usw). in diesem sinne - allzeit gute fahrt

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Hallo

Hier ist es normal das Radfahrer auf nicht STVZO-zulässigen
Bikes zu zweit oder zu dritt nebeneinander auf Straßen fahren,
die extra wegen den (ungenutzten) Radwegen verengt wurden und
dadurch gefährliche Situationen provozieren.

Also ich bin hier aus der Eifel und was du hier beschreibst ist bei uns genau so. Denke das es in ganz Deutschland so ist.
Also erstmal nichts besonderes.

Hier ist es normal das Radfahrer bei Rot über die Ampel
fahren, in schwierigen Verkehrssituationen zwischen den Autos
durchflitzen, wenn man hupt das man den Vogel oder den
Stinkefinger gezeigt bekommt und wenn man so einen Ar…
anfährt, das die Jungs dann noch nach der Polizei brüllen und
sagen, der Autofahrer ist Schuld.

DAs ist hier auch so allerdings würde ich dieses Verhalten, nur weil es ein paar Idioten machen, nicht als normal beschreiben.

Ich fahre auch Fahrrad.
Aber ich habe Beleuchtung am Rad und nutze Radwege.

Ich habe keine Beleuchtung und benutze Radwege da wo ich sie für sicher halte.

Ich habe auch Angst um meine Knochen, weil ich keinen Airbag
am Fahrrad habe und deswegen fahre ich vorsichtig.

Sehr vernünftig.

Aber warum machen das die anderen nicht?
Wie arrogant muß man sein, wenn es um die eigene Gesundheit
geht?

Die sind einfach, wie schon oben beschrieben, Idioten.

Deswegen plädiere ich für eine Grundversicherung für Fahrräder
im Straßenverkehr (Haftpflicht) wie beim Mofa und das dieses
durch ein Versicherungskennzeichen auch angezeigt wird.

Da bin ich allerdings anderer Meinung. Was soll das bringen?
Meinst du dadurch würden die Vernünftiger?
Wer durch klares Denken nicht einsehen will das er etwas falsch einschätzt wird sich auch durch eine Versicherung nicht ändern.

Außerdem das mehr Polizeikontrollen in Fahrrad-reizvollen
Gegenden gemacht werden, das die STVZO-Zulässigkeit geprüft
wird.

Wüsste nicht was das bringen soll.
Das würde nur Geld in die Städte bringen und den Unmut der „normalen“ Radfahrer heraufbeschwören. STVZO Räder haben nicht mit vernünftigem Verhalten in Strassenverkehr zu tun.

Immer wieder schreibe ich deswegen die Polizei und den ADAC
an.
Vielleicht regt sich mal was.

Kannst du dir eigentlich sparen. Selbst wenn du mit deinen Vorderungen recht hättest würd eh keiner auf dich hören.

Wie seht ihr das?

Wie geschreiben leicht anders.

Nach was nebenbei. Wir als Radfahrer müssen uns eins immer vor Augen halten. Wenn wir tot sind nützt uns das geschrei nach „ich hatte aber Vorfahrt“ auch nichts mehr.

mfg

Bert

Hi

Nein, gefährlich sind enge Fahrbahnen erst dann, wenn sich
PKW-Fahrer gehindert fühlen und sich mit ungehinderter
Geschwindigkeit an einzelne Radfahrer vorbeiquetschen. Als
einzelner Radfahrer muß man in einer derartigen Sitiuation den
Mut aufbringen, in der Mitte der Spur zu fahren.

selbst auf Strassen mit 2 Spuren fahre ich nach möglichkeit nur noch mitten auf der Spur, weil die meisten autoführer noch nichteimal ein µm ausweichen beim überholen, der aussenspiegel taucht täglich unter meiner linken Hand auf. meistens Taxler um mal ein altes Vorurteil wieder auszugraben. Die sind vor allem auf Busspuren geradezu sauer sich diese mit rradfahrern teilen zu müssen…

In vielen Fällen sind Radwege Schlingerbahnen mit starken
Verunreinigungen, die besonders für schnelle Radfahrer zu
gefährlich sind.

ich kenne in Berlin fast nur Radwege die ein einziger Hindernislauf sind. von Wurzeln unterwaxen, Äste von Bäumen hängen in die Spur, Müllhaufen drauf, autos parken drauf, selbst die Grünröcke parken drauf… und blöken dann was von sonderrechten wenn man sie anspricht.
und auch radfahrer nicht ausgenommen, stellen ihre scheisskrücken so dämlich am Baumschutzgitter ab das das Rad quer auf dem Radweg steht.
von den quer drübergespannten Tölenleinen ganz zu schweigen.

Außerdem das mehr Polizeikontrollen in Fahrrad-reizvollen
Gegenden gemacht werden, das die STVZO-Zulässigkeit geprüft
wird.

ja, wie Berlin prinzenstrass am Kreisverkehr. Da standen letzen Sommer 4 Wannen auf dem umlaufenden Radweg geparkt und kontrollierten. man musste sich in den fliessenden Verkehr der genervten Autofahrer fädeln um zu passieren… Sonderrechte halt

Besser wäre die Forderung:
mehr Polizisten aufs Rad! Es wurden damit sehr gute
Erfahrungen gemacht.

ich hab letztens eine ganze Gruppe gesehn die von einem Trainer eingewiesen wurden. ich fuhr hinter ihnen. sie fuhren im Piulk über eine rote Ampel und kurz danach in eine Grünanlage. was stand da für ein Schild am Eingang?

Helge

Hallo,weisgarnix!

nochne anmerkung: einige dinge sehen wir ja ähnlich (ist
schonmal gut)

Finde ich auch.

aber ich meine der vergleich mit nem fahrrad (vorsichtig) bei rot :über ne ampel oder mit 80 durch nen ort zu brezeln hinkt ein :bisschen.

Schon klar, war etwas überzogen, der Vergleich. Aber auch mit nem motorisierten Fahrzeug darfste nicht bei „rot“ fahren :o)

aber auch ich war meinen lappen mal kurz los weil ich nachts um 3 :sturztrunken an einer roten ampel mit dem fahrrad gehalten habe (ich :hatte einfach keinen überblick mehr, was an verkehr los ist - :nüchtern wäre ich wahrscheinlich drübergefahren), und in einen golf :gekippt bin (ich behaupte einfach mal 90% hätten sich verpieselt), :hab 110 gewählt (aber sofort gesagt das es kein notfall ist - nur
hatte ich keine nr. vom polizeirevier) und die polizei anrücken :lassen.

Ehrlich währt am längsten - denkste! Ich hoffe, das war dir ne Lehre (bzgl des Alk). Ich fahre nur noch nüchtern, seit ich meinen Lenkschein mal für 4 Wochen wg Alkohol abgeben musste. Und ich hab mein Auto nur vom Schlammparkplatz auf nen Schotterparkplatz umgeparkt (nachgemessen wurden durch mich 22 m Fahrt, incl. Wenden des Fahrzeugs).

ergebnis war 1,8 promille

bei mir 0,92

2 monate führerschein weg - der war zu der zeit noch auf probe und
normalerweise hätte ich ihn nochmal machen müssen.

wohl wahr

aber dass ich mich nicht verdrückt habe wurde mir zugute gehalten, :und desshalb die milde strafe.

Respekt! Wer findet schon raus, welcher Radfahrer wo war/ist? Gibt ja schliesslich keine Kennzeichen am Fahrrad.

(hätte ich fahrerflucht begangen, hätten sie mich wahrscheinlich nie :bekommen, aber ich hätte auch nicht mehr ruhig schlafen können).

Also bist du doch ein ganz Vernünftiger :o)

ich bin heute noch stolz drauf so gehandelt zu haben und würde es :immer wieder tun - egal mit welchen konsequenzen.

Das kannst du auch! Nicht jeder hat solch eine Gesinnung!

wer blödsinn macht muss mit strafe rechnen.

Genau!

weshalb ich dieses geschrieben habe ist dass du mich nicht für einen :unverbesserlichen fahrradjunkie hältst, dem alles andere egal ist

Dafür hab ich dich nicht gehalten. Ehrlich gesagt, ich hielt dich für nen unverbesserlichen Grünen, der gerne u viel Fahrrad fährt, aber zu ner Demo gegen Umweltverschmutzung mit nem uralten Auto (ohne G-Kat, noch mit Vergaser, usw.) mehrere 100 km fährt.

(ich trete auch keine beulen in falschgeparkte autos, oder schreie :andere verkehrsteilnehmer an, usw).

Beulen trete ich auch nicht in falschparkende Autos, aber ich schrei schon mal ganz gerne rum. Nur: Fenster u Türen sind dann zu, es hört niemand, ausser meine Mitfahrer :o)

in diesem sinne - allzeit gute fahrt

Danke! Das wünsche ich dir auch, egal, ob mit Fahrrad, Auto, Mopped oder Bollerwagen *grins*

Gruss

Mutschy

Hier, rund um den Feldberg, erlebt man eine Seite an
Radfahrern, wovon man normal nicht hört wenn Radfahrer über
Radfahrer reden.

Ich habe eher den Eindruck, Sie nehmen an diesen Gesprächen gar nicht teil. Ihre Kommunikation mit denen von Ihnen diskredierten Radfahrern beschränkt sich im wesentlichen auf Angehupe und gegenseitigen Geblöcke. Inhalt=0.

Das hindert Sie nicht daran, die Mär zu verbreiten, Fahrradrüpel reduzieren in Masse die Verkehrssicherheit.

Immer wieder schreibe ich deswegen die Polizei und den ADAC
an.

Wieso ADAC? Warum nicht die zuständigen Radfahrerverbände ADFC
oder BDR (Renfahrer)? Gehen Sie auch zum Schuster, wenn Sie Brötchen kaufen wollen? Und wenn Sie Zahnschmerzen haben, besuchen Sie den Orthopäden, weil Sie ihn besser kennen.

Besuchen Sie mal den örtlichen ADFC - und informierene Sie sich mal über die tatsächlichen Radunfälle. Sie werden sich wundern: mit den von ihnen beschriebenen Verkehrsverstößen haben die nichts zu tun.

Nennen Sie mir einen einzigen Unfall in Ihrer Gegend, der durch

  1. fehlende dynamogetrieben Lichtanlage von MTBern oder Radrennfahrern
  2. Fahren auf der Fahrbahn statt auf dem Radweg
    entstanden ist!

Und dann fragen Sie sich mal ganz ehrlich: geht es mir wirklich um die Sicherheit der Radfahrer oder stören sie mich einfach, wenn ich ungehindert auf der Landstraße daherfahren möchte?

Ralf Stein-Cadenbach

Hallo

Die angesprochenen Probleme gibt es hier in der Schweiz genauso. Ich selbst fahre Rennrad wie auch Bikes. Das Hauptproblem sind auch hier die Autofahrer, die ja keine Sekunde verlieren wollen und Fahrräder, auch in unübersichtlichen Kurven, überholen. Oder das gleiche bei Gegenverkehr, wobei der Abstand zum überholenden Fahrrad dann ein paar Zentimeter beträgt.
Beim Bike fällt mir auf, dass die Automobilisten bis zum letzten Fahrverbot fahren MUESSEN, die Strässchen in die Erholungsgebiete sind heute auch stark befahren.
Fahrradfahrer sind aus der Sicht der Automobilisten ein Hindernis, das seine freie Fahrt beeinträchtigt. Sollte das Hindernis noch wagen, über eine rote Ampel zu fahren, oder den Gehsteig zu benützen, ist das wohl der Gipfel der Frechheit !!!
Im Dunkeln Rad fahren, finde ich echt gefährlich. Das soll auch nicht sein.
Ueberigens:

Deswegen plädiere ich für eine Grundversicherung für Fahrräder
im Straßenverkehr (Haftpflicht) wie beim Mofa und das dieses
durch ein Versicherungskennzeichen auch angezeigt wird.

Gibt es in der Schweiz. Die Kosten sind ca. EUR 4.-- pro Jahr. Das beweist auch die geringen Schadenfälle (wie schon in anderen Postings vermerkt).

Viele Grüsse
Stephan

Hallo zusammen,
also ich als aktiver Radkurier muß mich jetzt mal einmischen! Ich plädiere für mehr gegenseitige Tolernaz und Akzeptanz. Ich bewege mich jeden Tag aufs Neue in einer Grauzone. Auf dem Geh/Radweg hab ich nichts verloren, ich könnte ja Fußgänger abmähen. Auf der Straße werde ich nicht geduldet, da mäht mich das Auto weg. Ja wo soll ich denn sonst hin? Ich verdiene mein Geld mit dieser Arbeit und behaupte auch von mir, das ich weiß wie man Bike fährt. Im Gegensatz zu manchen „vollgepackten“ Klappermöhren, die sich ächzend durch den Verkehr bewegen. Nicht der als gemein anständig fahrenede Biker sollte kontrolliert werde, sondern vielmehr diejenigen, die Baumarktschrott sponsorn. Autofahrer selbst nehmen auf mich keine Rücksicht, da ich ja nur 2 Räder anstatt 4 habe. Parken rücksichtslos die Radwege zu und beschweren sich dann bei mir, wenn ich auf dei Straße ausweichen muß. Wer ist da nun schuld??
Jeder ist für die Fahrtüchtigkeit seines Untersatzes selbst verantwortlich…Sämtliche V-Teilnehmer sollten GENERELL mehr Rücksicht aufeinander nehmen und nicht laut Statistiken (Quark…) den Schuldigen suchen. PUNKT!

Hallo,

bin selbst 5-mal unverschuldet weggeputzt worden
und häufig mit 30-50kmh über ne motorhaube geflogen, weil sich
das arsch von autofahrer zu fein war umzuschauen.

Mehrfach mit 30-50 km/h über ne Motorhaube geflogen?

Hey, das erklärt einiges :wink:.

Mit 30-50 km/h betrachte ich Radwege nicht mehr als nicht mehr benutzbar. Und bei rechtsabbiegenden Autofahrern habe ich leider etwas kapituliert: mit dosierter Bremskraft kommt man weiter.

Kleiner Tip: eine Vollbremsung, bei der man am Bodem liegt ist mitunter gefährlicher als Absteigen auf der Motorhaube. Zudem sind Autofahrer bei Schäden am Fahrrad, die ohne Kollision mit dem Auto entstanden sind, weniger zahlungswillig von dem pädagogischen Moment eines leichten „Rumms“ mal ganz abgesehen.

(der zugibt, seit 15 Jahren fast nur noch motorisiert
unterwegs zu sein)

Hey, und ich habe inzischen sogar ein eigenes Auto :wink:

Gruß,

Sebastian

eine Seite an
Radfahrern, wovon man normal nicht hört wenn Radfahrer über
Radfahrer reden.

Okay, wenn ich in eine Pulk diskutiereder Autofreaks gelange, dreht es sich im Allgemeinen auch weniger um „Radwegparken“ und „Rechtsabbiegen im Blindflug“. Auch nicht um „Millimetergenaues Überholen“ und „Verkehrslekung durch die C-Säule“

Hier ist es normal das Radfahrer auf nicht STVZO-zulässigen
Bikes zu zweit oder zu dritt nebeneinander auf Straßen fahren,
die extra wegen den (ungenutzten) Radwegen verengt wurden und
dadurch gefährliche Situationen provozieren.

Ich sehe nicht genau, wie durch Nebeneinanderfahren gefähliche Situationen provoziert werden. Meinst Du den Übeholreflex, der manche Autofahrer dazu bringt, eine Gruppe Fahrradfahrer „verdrängend“ zu überholen?

Komischerweise tritt der nie auf, wenn ein Autofahrer seine Kiste mal versehendtlich nicht auf dem Radweg, sondern auf der Straße abgestellt hat. Merkwürdig, nicht wahr?

Außerdem das mehr Polizeikontrollen in Fahrrad-reizvollen
Gegenden gemacht werden, das die STVZO-Zulässigkeit geprüft
wird.
Immer wieder schreibe ich deswegen die Polizei und den ADAC
an.

Schön, daß Du etwas zur Verbesserung der Situation beitragen willst. Als wichtigen Schritt solltest Du nicht vergessen, die Dir bekannten Radwege auf Konfomität mit den einschlägigen Baurichtlinien zu überprüfen und in einen Dialog mit den Verantwortlichen zu treten. Ich habe den Eindruck, daß der Anteil der korrekt deklarierten Radwage vergleichsweise minder groß ist.

Wie seht ihr das?

Vorweg: Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer und sollten sich an die verkehrregeln halten, wenn sie ernst genommen werden wollen. Dazu zählt es, auch Rotzeichen zu beachten und Licht bei entsprechenden Sichtverhältnissen einzusetzen. Ich perönlich nehme mir auch das Recht hinaus, Radwege nicht zu benutzen, die offensichtlich nicht den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben entsprechen (IANAL, ich könnte mich da vor Gericht auf dünnem Eis bewegen, das ist mir klar).

Als gerne empfohlenen Lesestoff möchte ich die „Zehn Gebote …“ nennen: http://www.adfc-berlin.de/zehn-gebote.cm

HTH,

Sebastian