Hallo, weisgarnix!
ich weiss ja nicht warum sich die radfahrer nicht an die
verkehrsregeln halten bei dir, aber ich versuch dir mal meine
sicht der dinge zu schildern.
Na, denn ma los, ne?
ich selbst fahre aktiv
mountainbike und habe aufgrunddessen auch kein
stvzo-zugelassenes rad, aber tagsüber sehe ich damit keine
probleme, da sollte mich jeder autofahrer sehen können wenn
ich auf der strasse bin, im dunkeln hab ich dort natürlich nix
mehr verloren.
Sehr schlechte Einstellung, die StVZO gilt für alle Verkehrsteilnehmer bzw deren Fahrzeuge, egal, ob Bollerwagen, Fahrrad, oder Kraftfahrzeug!
dessweiteren sind die bremsen an einem
mountainbike (ich meine son richtiges - kein baumarktschrott
der auseinanderfällt wenn der berg in sicht ist) welten besser
als das was sonst so als tourenrad auf der strasse fährt (aber
stvzo-zugelassen).
Nun denk einfach mal drüber nach, warum keine Rallye-Autos ne „normale“ Zulassung haben (abgesehen von den Editionen für die Homologation beim Hersteller, z.B. Subaru Impreza WRX oder Mitsubishi Lancer Evo VIII) u warum dein Fahrrad keine Betriebserlaubnis nach STVZO besitzt. Es liegt nicht nur an den Bremsen, sondern die Kombination machts.
das mit ner roten ampel sehe ich auch ein
bisschen lockerer, solange ich niemanden gefährde, und kein
kind in der nähe ist, welches mein fehlverhalten als
vorbildhaft auffassen könnte.
Typisch Radfahrer sag ich da nur. Auch wenn hier jetz eine Welle der Entrüstung losbricht. Die STVO gilt für alle Teilnehmer am Strassenverkehr! Und damit auch für Radfahrer! Als Führer eines Kraftfahrzeuges muss ich mich an die Regeln halten, da mir sonst evtl der Lenkschein abhanden kommt (so 4-8 Wochen), aber als Radfahrer darf ich das… Das ist genau die falsche Einstellung.
das andere verhalten ist für
mich schlecht nachvollziebar (nebeneinander auf strasse - wenn
es die verkehrssituation nicht hergibt, zwischen autos
durchschlängeln (ausser fahradkurier - find ich zwar auch
nicht toll, aber verständlich).
Verständnis hab ich dafür kaum. Aber was solls.
dessweiteren (soll keine
entschuldigung sein) sollten sich einige autofahrer mal ihrer
eigenen vergehen gegenüber radfahrern mal bewusst werden, dann
könnte man vielleicht verstehen wesshalb sich einige radfahrer
so aufführen.
Aber nur, weil ich mal von irgendeinem Autofahrer geschnitten wurde oder so, ist das noch lange kein Grund, mich jetz selber verkehrs- u regelwidrig zu verhalten.
bin selbst 5-mal unverschuldet weggeputzt worden
und häufig mit 30-50kmh über ne motorhaube geflogen, weil sich
das arsch von autofahrer zu fein war umzuschauen.
Mehrfach mit 30-50 km/h über ne Motorhaube geflogen? Bist du Stuntman? Oder fährst du wie in nem Panzer eingepackt rum? Andere überleben nicht mal nen Crash mit 30 km/h im Auto (da die Kräfte dann bereits so hoch sind, dass ein nichtangeschnallter Fahrer/Beifahrer tödliche Verletzungen davontragen kann; lernste in der Fahrschule).
oder warum parken autos auf den farradwegen obwohl auf der strasse
geparkt werden soll? usw! aber im endeffekt geht es doch nur
um gegenseitige rücksichtnahme, und das haben einige
verkehsteilnehmer nie gelernt.
Warum? Weil woanders kaum bzw kein Platz ist. Aber das kann mir net passieren, ich quetsch mich lieber in ne kleine „legale“ Parklücke, wird mir sonst zu teuer :o)
desweiteren ist das überhaupt das richtige brett für so ne frage?
Glaub ich schon
Gruss
Mutschy
(der zugibt, seit 15 Jahren fast nur noch motorisiert unterwegs zu sein)