Bei dem Normalpreis der Bahn gibt es keine Zugbindung. Trotzdem gibt es je nach Verbindung unterschiedliche Normalpreise. Was hält mich davon ab, die preiswerteste Verbindung zum Normalpreis zu buchen, selbst wenn ich plane, die teurere Verbindung zu nehmen?
Nach meinem Wissen richtet sich der Normalpreis nach der Art der benutzten Züge. Manche Verbindungen sind mit IC, andere mit ICE. Wenn du nun die günstigere mit IC buchst, dann musst du wenn du eine andere Verbindung nimmst mit ICE beimn Schaffner nachzahlen. Der Preis richtet sich nicht nach der Uhrzeit.
Hallo Mondmann,
Bei dem Normalpreis der Bahn gibt es keine Zugbindung.
im Prinzip nein, aber es gibt verschiedene Wege, auf denen ein Ziel erreicht werden kann.
Trotzdem gibt es je nach Verbindung unterschiedliche
Normalpreise. Was hält mich davon ab, die preiswerteste
Verbindung zum Normalpreis zu buchen, selbst wenn ich plane,
die teurere Verbindung zu nehmen?
Wenn die teuerere Verbindung einen längeren Weg nimmt, kann das auch zu Nachzahlungen führen.
Gruß, Karin
Danke für die beiden Antworten. Das ging ja flott.
Bei meiner Reise geht es konkret um eine Fahrt vom Frankfurter Flughafen nach Neuss. Wenn man Start und Ziel eingibt, gibt es für die gleiche Verbindung, beide Male auch mit ICE unterschiedliche Normalpreise. Die schnellere ist die teurere. Die „längere“ mit vielen Zwischenstops ist billiger. Ich sehe keinen Grund, die billigere Fahrt zu buchen oder muss man den Aufpreis zum Normalpreis der anderen Strecke zahlen?
Mittelrhein schnell oder romantisch
Servus,
Bei meiner Reise geht es konkret um eine Fahrt vom Frankfurter
Flughafen nach Neuss.
Da ist die längere Verbindung die billigere. Es gibt ICEs, die die (schönere) alte Rheinlinie über Mainz-Bingen-Koblenz fahren, und andere, die die (viel schnellere) neue Westerwaldlinie die Autobahn entlang über Siegburg fahren.
Die Fahrkarten für die Rheintalbahn gelten nur für die Neubaustrecke, wenn man den deutlichen Preisunterschied und noch einen Schnaps obendrauf („Bordpreis“) bezahlt: Die Geschwindigkeit auf der Neubaustrecke hat ihren Preis.
Es kommt halt drauf an, ob Du lieber 280 km/h fährst, oder lieber ein bissel weniger zahlst und die mittelrheinischen Burgen, Kirchen, Weinberge an Dir vorbei gleiten lässt.
Schöne Grüße
Dä Blumepeder
Mittelrhein komfortabel
- noch ein Nachschlag:
Die billigste und weitaus komfortabelste Version ist die Fahrt über Mainz-Koblenz mit einem Eurocity: Schweizer und österreichische EC-Wagen, das ist Bahnfahren mit Genuss. Da vergisst man die Hochgeschwindigkeits-Sardinenbüchsen gerne und schnell - die Knie tun nicht weh, der Rücken und der Nacken tun nicht weh, man sitzt einfach da und reist (solange es dieses Wort im Duden noch gibt). Und mit Glück gibts im österreichischen Speisewagen des EC Salzburg-Innsbruck-Münster auch ein richtiges Gulasch und ein Viertel Blauen Zweigelt.
Schöne Grüße
Dä Blumepeder
Hallo Blumepeder,
danke für den Tipp. Bei mir geht es allerdings weniger darum, die Fahrt zu geniessen als darum, nach meinem Urlaub nach einem langen Flug wieder nach Hause zu kommen. Da kann es nicht schnell genug gehen.
Ich denke daher, es ist am besten,den billigsten Normalpreis zu buchen und dann - falls ich die kurze Strecke fahre - einen Aufpreis zu zahlen, oder?
Gruß
Scotty
Bordpreis im ICE
Servus,
wie gesagt: Fahrkarte auf der Rheintallinie kostet, wenn man sie auf der Neubaustrecke benutzen will, den Differenzbetrag plus einen Zuschlag für das Nachlösen im Zug.
Wenn man von vornherein die Fahrt auf der Neubaustrecke bucht, fällt dieser Zuschlag weg.
Wenn es also schon der Normalpreis sein muss, z.B. weil nicht bekannt ist, wann der Flug genau ankommen wird, ist es jedenfalls billiger, ihn von vornherein für die Verbindung zu buchen, die auch benutzt wird, als wenn man eine Fahrkarte für eine ganz andere Strecke kauft und erst im Zug für die tatsächlich benutzte Strecke nachzahlt.
Schöne Grüße
Dä Blumepeder