Hallo,
wenn man aus einer Ansammlung von Wassermolekülen ein Wassermolekül herausnehmen will und sonst keine Kräfte mehr wirken (Gedankenexperiment), dann wird ja, egal wie weit man das eine Wassermolekül von den anderen entfernt, immer wieder ins restliche Wasser hineingezogen, weil die Wassermoleküle sich gegenseitig druch die Dipol-Dipol-Wechselwirkung anziehen, die, weil sie eine elektrische Kraft ist, keine Reichweitebeschränkung hat, wohl wird sie schwächer mit der Entfernung, aber ein bisschen ist immer da. Wenn man aber aus einem Diamant ein C-Atom entfernen möchte, dann müssten doch theoretisch irgendwann, weil es ja durch Bindungselektronen an die anderen C-Atome gebunden ist, in der Mitte 2 Elektronen umherfliegen. Also wenn das eine C-Atom 1m von den anderen weg ist, dann müsste man bei ca. 50cm Elektronen finden.
Tut man aber bestimmt nicht.
Wo gehen die dann hin, oder anderst gefragt, warum kann man nur C-Atome und nicht C-Ionen aus dem Gitter entfernen? Also dass ab einer gewissen Entfernung der Bindungspartner, die Bindungselektronen wieder zu den einzelnen Bindungspartnern sich wieder begeben und nicht zwischen ihnen sich aufhalten wie oben beschrieben.
Also die Elektronen stoßen sich auch ab. Hat das was mit dem Spin der Elektronen zu tun? Also irgendeine Kraft, die dann mit wachsendem Abstand zu den C-Atomen im Diamant abnimmt und dann, wenn die C-Atome weit genug voneinander entfernt sind, sich die Bindungselektronen auseinanderfliegen?
Helft mir mal bitte auf die Sprünge
Danke für die Atwort
Tim