Warum doppelter Wasserverbrauch bei Waschtrocknern

Hallo,
Eigentlich ist das keine richtige „ELEKTRO“ Frage, aber ich finde kein Brett wo mein Anliegen passend wäre.

Ich bin auf der Suche nach einem günstigen Waschtrockner.
Was mich jedesmal verwundert, das der Wasserverbrauch fast doppelt so hoch ist, als wenn ich 2 getrennte Geräte benutzen würde.
Warum ist das so? Eigentlich müsste man das Wasser das beim trocknen anfällt für die nächste Waschladung benutzen können.
Mir kommt das völlig unlogisch vor, das man zum trocknen von Wäsche fast genausoviel Wasser verbraucht wie zum waschen selbiger ???

Hat jemand eine Erklärung dafür?

Gruß … Fray

Dass die mehr brauchen, macht in der Tat keinen Sinn. Weniger Verbrauch geht allerdings auch nicht. Das vom Kondenstrockner gewonnene Wasser kann nicht zum Waschen verwendet werden. Aus dem Trockner kommt destiliertes Wasser. Das ist nicht in der Lage Waschmittel chemisch so zu binden wie Leitungswasser und würde in einem viel höheren Waschmittelverbrauch enden. Allerdings lässt sich das Wasser aus dem Trockner super für Bügeleisen verwenden, die mit normalen Leitungswasser schnell verkalken würden.

Gruß
Falko

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Hallo !

Nach dem Schleudern wird weiterhin Wasser gebraucht. Und zwar zum Kondensieren des Dampfes, welcher aus der Wäsche kommt.
So etwas nennt man, glaube ich, Einspritzkondensation. Das kalte Wasser bringt den Dampf zur Kondensation. Also, macht ihn zu Wasser.

mfgConrad

Hallo,

Das vom Kondenstrockner
gewonnene Wasser kann nicht zum Waschen verwendet werden. Aus
dem Trockner kommt destiliertes Wasser. Das ist nicht in der
Lage Waschmittel chemisch so zu binden wie Leitungswasser und
würde in einem viel höheren Waschmittelverbrauch enden.

Darüber sollten wir nochmal diskutieren. Imho kann man in destilliertem Wasser wesentlich mehr auflösen als in schon mit allem möglichen gesättigtem Wasser. Und Waschpulver würde sogar erheblich gespart werden können, da ein ziemlicher Teil des Pulvers zum Kalkbinden benötigt wird - und der fehlt ja im Trocknerkondensat.

Gruß
loderunner

OK, Offtopic vom Härtesten:

Grundsätzlich ist richtig, dass Waschmittel bis zu 30% ihrer Maße zum enthärten des Wassers verwenden. Die restlichen >70% sind hauptsächlich Tenside. Diesen haben den Zweck die Oberflächenspannung des Wassers zu senken. Destilliertes Wasser hat aber eine viel höhere Oberflächenspannung als nicht-destilliertes (eben durch die ganzen Schwebstoffe), also ist die Reinigungsleistung entweder schlechter, weil das Wasser nicht „in den Schmutz eindringen kann“ - um es mal im Werbejargon zu sagen - , oder wir müssen halt mehr Tenside dazumischen.

Gruß
FalkoZ

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Hallo,
Interessant. Gibt es irgendwo eine Untersuchung oder eine Tabelle zum Thema? Ich habe leider immer nur die Temperaturabhängigkeit der Oberflächenspannung von dest. Wasser gefunden, rein gar nichts über das gleiche von normalem Leitungswasser (klar - was ist schon ‚normal‘?).
Gruß
loderunner

Ich habe leider immer nur die
Temperaturabhängigkeit der Oberflächenspannung von dest.
Wasser gefunden, rein gar nichts über das gleiche von normalem
Leitungswasser (klar - was ist schon ‚normal‘?).

Hmm, hab ich auch lange nach gegooglet. Wir haben dazu mal ein Experiment im Chemieunterricht gemacht (allerdings liegt mein Abi jetzt auch 7 Jahr zurück). Das einzige was ich dazu gefunden habe, ist diese Versuchsbeschreibung:
http://www.guido-moser.de/pdf/Studium/Physik/PH_04_O…

Dort wird ermittelt:
destiliertes Wasser 0,0752 N/m
Leitungswasser 0,0566 N/m
Spülmittelwasser 0,0336 N/m

Leitungswasser ist also von Natur aus schon mit einer geringeren Oberflächenspannung versehen.
Nach noch ein paar googleeien muss ich aber zugeben, dass sich der Effekt bei extrem harten Wasser wahrschinlich wieder umkehrt, weil Kalk Seife bindet… Pffff, deshalb bin ich dann doch Informatiker und nicht Chemiker geworden :wink:

Tag.

OK, Offtopic vom Härtesten:

Wenn wir schon einmal dabei sind:

Ein kurzer Einschub (Direkt mit dem Thema „Chemie des Waschens“ in Verbindung stehend): Ich las einmal, das ist eine Weile her, in einer „Architektur-und-Wohnungstechnikhandwerk-Fachzeitschrift“ („Das Haus“?) einen Kommentar. Die Statements des Autors sind in etwa das:

Was soll der Unsinn mit dem Wassersparen?? Es wäre doch besser, mehr Wasser zu verbrauchen und die chemischen Zusätze in ihrer Menge zu reduzieren. Mehr Wasser strömt mit größerer Geschwindigkeit (Intensität) an der Wäsche vorbei, wenn man die ganze Wassermenge in einer konstanten Zeit wirken läßt.

Und er erläutert, daß es nich angehen kann, daß ein Badewannenbader, der fast sauberes Wasser in die Kanalisation gelangen läßt, ein Umweltverschmutzer sein soll, und der Waschmaschinenbesitzer, bei dem es hochgiftiges Abwasser ist, aber nicht.

Was ist davon zu halten?

Meiner Meinung nach scheint es Sinn zu ergeben, glaube ich.

Grüße,

Michael.

Was soll der Unsinn mit dem Wassersparen?? Es wäre doch
besser, mehr Wasser zu verbrauchen und die chemischen Zusätze
in ihrer Menge zu reduzieren. Mehr Wasser strömt mit größerer
Geschwindigkeit (Intensität) an der Wäsche vorbei, wenn man
die ganze Wassermenge in einer konstanten Zeit wirken läßt.
… ein Umweltverschmutzer sein soll …

Naja, unter dem Punkt Umweltverschmutzer stimmt das.
Entscheidender sollte aber hier politisch *leicht* vorbelastete Begriff „Umweltsünder“ sein. Moderne Waschmittel sind nicht sonderlich aggressiv, immerhin tragen wir ja nicht unerhebliche Rückstände davon auf unserer Kleidung mit uns rum und da wir das Abwasser ja nicht durch öffentliche Gewässer ableiten, sondern durch geschlossene Systeme in Klärwerk, sollten die Konsequenzen für die Umwelt ehr gering sein.
ABER: das "Umwelt"manko bei Waschmaschinen und Badewannen ist, dass wir am Tag damit genug Trinkwasser verbrauchen um 20 Menschen am Leben zu erhalten. Das hat geopolitisch durchaus moralische Bedeutung. Und dann kommt hinzu, dass die Trinkwassermenge auch bei uns in einem echten Hochsommer -den wir nun schon lange nicht mehr hatten- zum Problem werden könnte. Eine Regulierung des Wasserverbrauches müsste dann wohl über den Preis stattfinden und dann hast du nicht nur abstrakte soziale Probleme, sondern eine sozial-schwache Schicht direkt vor deiner Haustüre, die keine Wurst mehr auf dem Brot haben, weil sie das Geld für die höhere Wasserrechnung brauchen, auf Grund deines Waschmaschinenkonzepts.

Das klingt jetzt alles schwer nach George Orwell, aber prinzipiell gleicht die Debatte darüber dem CO2 Ausstoß von Autos. Wären Autos nicht viel effizienter, wenn sie mehr CO2 ausstoßen würde? Und wen interessiert wenn Vanuatu absäuft und wo ist das überhaupt?

Ach, wäre das schön, wenn wir nur technische Probleme hätten.

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Naja, unter dem Punkt Umweltverschmutzer stimmt das.
Entscheidender sollte aber hier politisch *leicht*
vorbelastete Begriff „Umweltsünder“ sein. Moderne Waschmittel
sind nicht sonderlich aggressiv, immerhin tragen wir ja nicht
unerhebliche Rückstände davon auf unserer Kleidung mit uns rum
und da wir das Abwasser ja nicht durch öffentliche Gewässer
ableiten, sondern durch geschlossene Systeme in Klärwerk,
sollten die Konsequenzen für die Umwelt ehr gering sein.
ABER: das "Umwelt"manko bei Waschmaschinen und Badewannen ist,
dass wir am Tag damit genug Trinkwasser verbrauchen um 20
Menschen am Leben zu erhalten. Das hat geopolitisch durchaus
moralische Bedeutung.

Hallo,
ich muss da auch ml meine Senf dazu geben.
In unseren Breitengraden ist die Versorgung mit ausreichend Trinkwasser absolut kein Problem.
Der Wasserpreis den wir alle zahlen ergibt sich überwiedend aus den laufenden Kosten der Versorgungsleitungen und deren Abnutzung geteilt durch den Gesamtwasserverbrauch in Euro/qm.
Würde die Gesamtwasserentnahme über längere Zeit drastisch ansteigen würde sich der Preis/qm verringern.
Wasser verbraucht sich nicht und wird nach dessen Reinigung und Aufbereitung immer wieder dem Kreislauf zugeführt.

Die ganze Wassersparerei führt heute schon dazu das die Füllhöhe in Kanälen und Abwasserleitungen sich derart verringern das die eingeleiteten Feststoffe nicht weggeschwemmt werden, diese versanden und / oder verstopfen. Das kostet die Komunen jährich zig Millionen, dadurch erhöht sich logischer weise die Abwassergebühr.

In Klärwerken wird regelmässig sauberes Wasser dem Schmutzwasser zugemengt damit die Konzentration an Schadstoffen und Schmutz sinkt.
Die unverdünnte Brühe würde dazu führen das die Bakterien in den Klärbecken absterben würden und die Kläranlage überfahren würde.

Das hier zugeführte saubere Wasser wird selbstverständlich den Kosten für Trinkwasser aufgerechnet.

gruss, Bernd

Und dann kommt hinzu, dass die
Trinkwassermenge auch bei uns in einem echten Hochsommer -den
wir nun schon lange nicht mehr hatten- zum Problem werden
könnte.

Bei uns gibt es kein Problem mit der Bereitstellung ausreichender Trinkwassermengen. Nur wenn immer weniger Wasser verbraucht wird auch entsprechend kleinere Aufbreitungsanlagen (Trinkwasserwerke) montiert, entsprechendes klein dimensionierte Versorgungsleitungen verlegt.
Steigt nun in Folge höherer Temperaturen und langer Niederschlagsfreier Zeiten der Wasserverbrauch schlagartig an, zB fürs Rasensprengen kann dieser Bedarf nicht mehr abgedeckt werden.

Eine Regulierung des Wasserverbrauches müsste dann
wohl über den Preis stattfinden und dann hast du nicht nur
abstrakte soziale Probleme, sondern eine sozial-schwache
Schicht direkt vor deiner Haustüre, die keine Wurst mehr auf
dem Brot haben, weil sie das Geld für die höhere
Wasserrechnung brauchen, auf Grund deines
Waschmaschinenkonzepts.

Das klingt jetzt alles schwer nach George Orwell, aber
prinzipiell gleicht die Debatte darüber dem CO2 Ausstoß von
Autos. Wären Autos nicht viel effizienter, wenn
sie mehr CO2 ausstoßen würde? Und wen interessiert wenn
Vanuatu absäuft und wo ist das überhaupt?

Ach, wäre das schön, wenn wir nur technische Probleme hätten.

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Hallo,
herzlichen Dank und * für Deinen Link. Hätte ich nicht gedacht, dass sich dass so verhält.

Pffff, deshalb bin ich dann
doch Informatiker und nicht Chemiker geworden :wink:

Offensichtlich hast Du aber als Informatiker mehr Ahnung von Chemie behalten als ich als Elektroniker.

Gruß
loderunner

Diese Zusammenfassungen…
befassen sich unerwartet „direkt“ mit dem Thema. Das war wirklich nicht schlecht. Und auf gewisse Art ist den Texten eine wirklich zielgerichtete Methodik-Herangehensweise zu einer (so gut wie möglichen) „versuchten“ Analyse zu entnehmen.

Deinem Nach-Antworter hab ich mal ein * verpasst, Dir könnte ich vielleicht zwei Stück geben.

Mit freundl. Grüßen, M.

PS Nr. 1: KANN man 2 Sterne vergeben?

PS Nr. 2: Der von mir erwähnte Kommentar ist recht alt, wie ich schon erwähnt habe.

(…) klingt alles schwer nach
George Orwell,
aber prinzipiell gleicht die Debatte
darüber dem CO2 Ausstoß von
Autos. Wären Autos
nicht viel effizienter, wenn sie mehr CO2 ausstoßen
würde? Und wen interessiert wenn
Vanuatu absäuft und wo ist das überhaupt?
Ach, wäre das schön, wenn wir nur technische Probleme hätten (…)

Hallo Conrad,

deine Antwort war von den vielen die einzige die halbwegs brauchbar für mich ist.
An alle anderen: *** Ich wollte nicht wissen, wie umweltfreundlich Wäsche waschen oder Wannenbaden ist bzw. irgendwas über Oberflächenspannung von desteliertem Wasser oder Schwebstoff -*schießmichtot*.
Allerdings erscheint mir auch Deine Antwort, Conrad, unlogisch, denn wenn ich einen Kondenswassertrockner separat benutze benötigt der zum trocknen der Wäsche ja auch kein extra Wasser aus der Wasserleitung, warum also braucht ein Waschtrockner für den Trockenvorgang fast genauso viel Wasser wie zum Waschen, zumal die Hälfte der gewaschenen Wäsche für den Trockenvorgang entnommen werden muss. Das würde ja bedeuten, das er zum trocknen der 2. Hälfte der gewaschenen Wäsche nochmal Wasser verbraucht. Und das in der heutigen Zeit, wo jeder drauf achten muss Wasser zu sparen ???
Mir will das nicht einleuchten.

Gruß Fray

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Allerdings erscheint mir auch Deine Antwort, Conrad,
unlogisch, denn wenn ich einen Kondenswassertrockner separat
benutze benötigt der zum trocknen der Wäsche ja auch kein
extra Wasser aus der Wasserleitung, warum also braucht ein
Waschtrockner für den Trockenvorgang fast genauso viel Wasser
wie zum Waschen, zumal die Hälfte der gewaschenen Wäsche für
den Trockenvorgang entnommen werden muss. Das würde ja
bedeuten, das er zum trocknen der 2. Hälfte der gewaschenen
Wäsche nochmal Wasser verbraucht.

Genau so ist es. Sonst wurde der Wasserdampf den Trockner nicht verlassen können. Das geht nur im flüssigen Zustand.

Und das in der heutigen

Zeit, wo jeder drauf achten muss Wasser zu sparen ???
Mir will das nicht einleuchten.

Dann mußt Du Dir keinen Trockner kaufen!!! Nimm die Leine!!!

Hallo,

An alle anderen: *** Ich wollte nicht wissen, wie …

in einem öffentlichen Forum kannst Du aber nicht bestimmen, wer was zu antworten hat.

Allerdings erscheint mir auch Deine Antwort, Conrad,
unlogisch, denn wenn ich einen Kondenswassertrockner separat
benutze benötigt der zum trocknen der Wäsche ja auch kein
extra Wasser aus der Wasserleitung,

Der Kondenstrockner (http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4schetrockner#Kon…) arbeitet halt nach einem anderen Prinzip als ein Waschtrockner (http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4schetrockner#Was…)

Das würde ja
bedeuten, das er zum trocknen der 2. Hälfte der gewaschenen
Wäsche nochmal Wasser verbraucht.

Genau.

Und das in der heutigen
Zeit, wo jeder drauf achten muss Wasser zu sparen ???

Es muss niemand in D drauf achten, Wasser zu sparen.

Mir will das nicht einleuchten.

Mir auch nicht. Weshalb ich mir so ein teures, unpraktisches Ding niemals anschaffen würde.
Gruß
loderunner

Hallo,

An alle anderen: *** Ich wollte nicht wissen, wie …

in einem öffentlichen Forum kannst Du aber nicht bestimmen,
wer was zu antworten hat.

Ich wollte auch nicht bestimmen wer was in einem Forum antwortet, ich wollte damit nur sagen, das fast alle Beiträge meine Frage nicht beantworteten, oder etwa nicht? Und da ja jeder sagen darf was er will, steht es mir dann wohl auch zu mich dazu zu äußern.

Allerdings erscheint mir auch Deine Antwort, Conrad,
unlogisch, denn wenn ich einen Kondenswassertrockner separat
benutze benötigt der zum trocknen der Wäsche ja auch kein
extra Wasser aus der Wasserleitung,

Der Kondenstrockner
(http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4schetrockner#Kon…)
arbeitet halt nach einem anderen Prinzip als ein Waschtrockner
(http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4schetrockner#Was…)

AHA !!

Das würde ja
bedeuten, das er zum trocknen der 2. Hälfte der gewaschenen
Wäsche nochmal Wasser verbraucht.

Genau.

Völlig unökonomisch.

Und das in der heutigen
Zeit, wo jeder drauf achten muss Wasser zu sparen ???

Es muss niemand in D drauf achten, Wasser zu sparen.

Ach nein? Wenn ich in der Stadt wohnen würde bzw. wenn wir am öfftl. Abwassernetz angeschlossen wären, müßte ich mir auch keine Gedanken über Wasserpreise oder Wasserverbrauch machen, zumal ich durchaus zu wissen glaube, das es für die Abwasserkanäle eh besser wäre wenn mehr Wasser verbraucht werden würde, da durch den sparsamen Umgang mit Wasser auch die Kanale nicht mehr richtig gespült werden und dies manuel bzw. nachträglich erledigt werden muss und dies auch wieder Wasser verbraucht, welches dem Verbraucher über den Preis aufgedrückt wird, also ist es eigentlich egal ob man Wasser spart oder nicht. So gesehen stimmt das wohl. Nur wir wohnen auf dem Lande und bei uns kostet der qm Wasser incl. Abwasser schlappe 15,- EUR und da muss man einfach schauen wo man sparen kann.
Scheinbar jedoch nicht mit einem Waschtrockner.

Mir will das nicht einleuchten.

Mir auch nicht. Weshalb ich mir so ein teures, unpraktisches
Ding niemals anschaffen würde.
Gruß
loderunner

Das Problem ist einfach der Platz, ich habe keinen Platz um mir zwei separate Geräte hinzustellen. Wäsche im Winter draußen trocknen ist nicht, wir wohnen an der polnischen Grenze *grrrr*.

Gruß Fray

Hallo,

Das Problem ist einfach der Platz, ich habe keinen Platz um
mir zwei separate Geräte hinzustellen.

Auch nicht übereinander? Waschmaschine unten, Trockner drüber (mit Regal, nicht direkt)?
Gruß
loderunner

Hi,

der Anschluss für die WM ist unter einer Schräge (Dachgeschoßwohnung). Desweiteren ist das Bad so winzig das keine andere Stellmöglichkeit für eine WM besteht.
Und das Wäsche trocknen in der Wohnung geht mir mitlerweile auf den Zeiger. Zumindest im Winter.

Gruß Fray

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

DANKE !!!
Dank der Links habe ich jetzt endlich verstanden warum ein Waschtrockner zum trocknen Wasser braucht und ein Kondensationstrockner nicht.
Also:
Ein Kondensationstrockner besitzt einen Kondensator der den Wasserdampf abkühlt und somit kondensiert, damit das Kondenswasser aufgefangen werden kann, was bei einem Ablufttrockner nicht nötig ist, weil der Wasserdampf direkt an die Umgebung mittels Abluftschlauch abgegeben wird.
Bei einem Waschtrockner fehlt dieser Kondensator und der Wasserdampf wird mittels Wasserkühlung kondensiert und deswegen braucht ein Waschtrockner zum trocknen kaltes Wasser, ca. 10 l/ kg zu trocknende Wäsche.

WARUM ??? kann man an ein Waschtrockner keinen Abluftschlauch montieren um den entstandenen Wasserdampf direkt abzugeben, dann brauch man kein Wasser zum abkühlen??

WARUM ??? baut man in einen Waschtrockner keinen Kondensator ein, der den Wasserdampf abkühlt, dann brauch man auch kein Wasser um den Wasserdampf kondensieren zu lassen?

Fragen über Fragen ??
Gruß Fray

Hallo,
in einem Waschtrockner ist einfach nicht der Platz, einen zusätzlichen Abluft- oder Kondenstrockner einzubauen. Wenn Du mal in einen Kondenstrockner hineinschaust: der ist voll!
Gruß
loderunner