Warum eigentlich keine Luxussteuer?

Hallo,

wäre es nicht ein angemessen, diejenigen, die ihre Gelder gewiss nicht mit ihrer Hände Arbeit verdienen, etwas mehr zur Finanzierung der Staatsfinanzen heranzuziehen? Beispiele:
Abschaffung der Möglichkeit, „Bewirtungen“ von der Steuer abzusetzen (gehört in den Bereich des Spesenrittertums)
Firmenfahrzeuge werden nur bis zu einem bestimmten Betrag absetzbar.(evtl. auch ein Anreiz, die öffentlichen Verkehrsmittel zu fördern?)
Zusatzabgabe für Luxusartikel.
Über die Definition kann man sicher diskutieren.
Aber wer sich beispielsweise Champagner,Cognac oder Parfüm für sagen wir 100 Euro leisten kann, wird sicher auch nicht am Hungertuch nagen, wenn er 110 Euro dafür zahlen muss.
Und den „normalen“ Einzelhandel dürfte sowas kaum treffen.
Da liesse sich sicher eine lange Liste aufstellen.
Und es soll bloss keiner den angeblichen Verwaltungsaufwand bemängeln: Welche Firma bewältigt ihre Buchhaltung nicht mit dem Rechner?

Gruß

Peter

weil es schwachsinnig ist
Hi,

Luxussteuern werden üblicherweise nur auf Güter erhoben, die im eigenen Land nicht hergstellt werden. Ansonsten schädigen sie die eigene Wirtschaft.

Den Sinn von Luxussteuern vermag ich nicht erkennen. Allerdings ist Neid immer schon ein anerkanntes Mittel linker Regierungen gewesen, um Steuern dort zu erheben, wo sie der eigenen Klientel nicht wehtun.

Übersehen wird dabei aber gerne, daß sich ehemals treue Linkswähler gelegentlich auch in höhere Einkommensklassen entwickeln.

Daß ein Boom sich nicht durch erhöhte Nachfrage in Lebensmittel ergibt, sollte eigentlich klarsein. Wenn man den Konsum von Luxusgütern besteuern will, sollte man sich darüber im klaren sein, daß man damit den Konsum da abklemmt, wo er passiert.

Gruß
Christian

Hallo Peter,

…die ihre Gelder gewiss nicht mit ihrer Hände Arbeit :verdienen…

ach ja, mit dem Apell an die Neidmentalität kann man Beifall bekommen.

Abschaffung der Möglichkeit, „Bewirtungen“ von der Steuer
abzusetzen (gehört in den Bereich des Spesenrittertums)
Firmenfahrzeuge werden nur bis zu einem bestimmten Betrag
absetzbar.(evtl. auch ein Anreiz, die öffentlichen
Verkehrsmittel zu fördern?)

Da habe ich gerade ein schönes Beispiel: Es ist jetzt bald Mitternacht. In 3 Stunden muß ich los. Mit dem Auto über 600 km Richtung Würzburg und noch ein Stück südlich zu einem Kunden. Ich habe einen Haufen Technik dabei. Nein, man kann die Sachen nicht tragen. Einen Bahnhof gibts weder bei mir zu Hause noch beim Kunden. Öffentliche Verkehrsmittel kann ich für meine Tätigkeit vollkommen vergessen. Es sei denn, ich reduziere mein Jahrespensum auf einen Bruchteil. Außerdem kostet meine Zeit richtiges Geld. 2000 Euro pro Tag. Ich stehe heute gegen 8 Uhr beim Kunden auf der Matte, arbeite dann 8 Stunden, vielleicht werden es auch 10 Stunden…oder 12…oder 14 Stunden. Es wird gearbeitet, bis die Meßanlage läuft. Es geht nicht anders. Jedenfalls fahre ich die 600 km zurück, sofort nach Beendigung meines Jobs. Danach habe ich 20 Stunden am Stück oder auch viel mehr in den Knochen. Vermutlich werde ich beim Kunden zum Essen eingeladen. Wer soll das denn bezahlen? Vielleicht ein Angestellter der besuchten Firma von seinem Gehalt? Das sind Kosten des Geschäfts, was denn wohl sonst!? Weißt Du überhaupt, was „von der Steuer absetzen“ bedeutet? Der Fraß wird eben nicht vom Fiskus bezahlt. „Absetzen“ heißt lediglich, daß für das ausgegebene Geld nicht auch noch gewinnabhängige Steuern bezahlt werden müssen. Und das Auto, mit dem ich heute, aber nicht nur heute, über 1.000 km fahre (neben dem eigentlichen Job wohlgemerkt) ist kein Fahrzeug in spartanischer Sparversion. Nach 600 km habe ich nämlich keinen Feierabend. Dann gehts erst los und ich darf nicht fix und fertig ankommen. Ohne einen Fahrersitz vom Feinsten (ist eigentlich egal, was er kostet, er muß nur etwas taugen) geht das schlicht nicht. Ohne Klimaanlage auch nicht. Auch ohne Navigationssystem und ein paar weitere Dinge wäre das Ganze ziemlicher Mist. Das alles gibts nicht für unter 40.000 Euro.

…Zusatzabgabe für Luxusartikel.
Über die Definition kann man sicher diskutieren.

Und schon hast Du das Beschäftigungsprogramm für Bürokraten. Das ist einer der entscheidenden Punkte, unter dem das gesamte Gemeinwesen leidet: Bürokratie ohne Ende. Eine öffentliche Verwaltung, in der sich Millionen Menschen die Hintern breit sitzen und einen beträchtlichen Teil des anderweitig erwirtschafteten Steueraufkommens verbraten.

Wir brauchen nicht noch mehr Steuern, nicht noch mehr Bürokratie. Wir brauchen weniger Bürokratie und weniger Lenkung, dafür mehr Eigenverantwortung für jeden Einzelnen.

Gruß
Wolfgang

Schön dass Ihr noch die Energie habt, gegen derartiges Unverständnis anzuschreiben. Mein Magen ist mir dafür zu kostbar.

Richard

PS: Je banaler die Theorie, um so mehr sind dafür zu haben.
Das frustriert.

Hi!

wäre es nicht ein angemessen, diejenigen, die ihre Gelder
gewiss nicht mit ihrer Hände Arbeit verdienen,

Woher weiss man das denn so genau?

etwas mehr zur
Finanzierung der Staatsfinanzen heranzuziehen?

Das erfolgt bereits durch die Steuerprogression.

Beispiele:
Abschaffung der Möglichkeit, „Bewirtungen“ von der Steuer
abzusetzen (gehört in den Bereich des Spesenrittertums)

Dass das nur der Neid eines Menschen sein kann, der keine Ahnung davon hat, wie Geschäfte gemacht werden, ist offensichtlich…
Geschäftsessen finden sehr oft abends statt, wenn andere längst zu Hause bei der Familie sind. Glaubst Du, es macht Spaß, einen Großteil der Abende mit alten Männern in der Kneipe zu sitzen und geschäftliche Themen zu wälzen?
In einer modernen, hochentwickelten Gesellschaft wie der unseren ist „Arbeit“ nicht mehr nur „Handwerk“ und „Schweiß“…

Firmenfahrzeuge werden nur bis zu einem bestimmten Betrag
absetzbar.(evtl. auch ein Anreiz, die öffentlichen
Verkehrsmittel zu fördern?)

Gut, dass man mit der S-Bahn an einem Tag München-Frankfurt-Hamburg fahren und dabei 4 Leute besuchen kann…
In welcher Welt lebst Du? Arbeitest Du bei Siemens?

Zusatzabgabe für Luxusartikel.
Über die Definition kann man sicher diskutieren.
Aber wer sich beispielsweise Champagner,Cognac oder Parfüm für
sagen wir 100 Euro leisten kann, wird sicher auch nicht am
Hungertuch nagen, wenn er 110 Euro dafür zahlen muss.

Wer solche Artikel kauft, bezahlt Mehrwertsteuer. Weshalb soll es bestraft werden, Parfüm zu kaufen, der Kauf einer Pflanze ist jedoch luxussteuerfrei?
Wo ist die Legitimation? Sind die Leute, die Parfüm herstellen, weniger wert?

Und den „normalen“ Einzelhandel dürfte sowas kaum treffen.

Wer ist das?

Da liesse sich sicher eine lange Liste aufstellen.

Das kann ich mir vorstellen…

Und es soll bloss keiner den angeblichen Verwaltungsaufwand
bemängeln: Welche Firma bewältigt ihre Buchhaltung nicht mit
dem Rechner?

Die richtige Frage muss eher lauten: welche Firma macht dann noch ihre Buchhaltung in Deutschland…?

Verabschiedet Euch von Neid und Umverteilungstheorien.
Das kann nur schief gehen. Das Kapital bezahlt nicht etwa brav Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer. Luxussteuer u.s.w., sondern es verlässt das Land.
Dann nützt es in Deutschland keinem mehr was.

Grüße,

Mathias

wenn ihr …
habe ich bei der abgabe meines stimmzettels in der schule gelesen, ist nicht ganz korrekt aber sinngemäß ist es richtig
(vielleicht kennt ja jemand den originaltext+autor)

wenn ihr die starken schwächt um den schwachen zu helfen,
wenn ihr die reichen schröpft um den armen zu helfen,
wenn ihr mehr ausgebt als ihr mit eurer arbeit schafft,
dann seid ihr es nicht wert zu leben. oder so.

steuer auf was denn nicht noch alles ?
alle subventionen weg, auch das kindergeld, der zuschuß für den häuslebauer, fürs ruhrgebiet, für was weis ich nicht alles.
und jeder zahlt „den zehnten“ an den staat. meinetwegen auch 15% und dann ist schluß.
und der staat küümmert sich um schulen sicherheit und allgemein verb. regeln. uns ginge es gut!
ich denke mal keine frau wird schwanger blos weil es kindergeld gibt! so ein schwachsinn. aber kindertagesstätten sollte es geben, schulen unis und so weiter. dafür sollte der staat da sein - aber doch nicht für kindergeld !
rewe

Hallo Rewe,

dann seid ihr es nicht wert zu leben. oder so.

In der Schule ? Das ist ja echt übel. Und das findest du gut ?

zweifelhafte Grüsse

Heike

Wozu denn?
Hallo Peter,

wäre es nicht ein angemessen, diejenigen, die ihre Gelder
gewiss nicht mit ihrer Hände Arbeit verdienen, etwas mehr zur
Finanzierung der Staatsfinanzen heranzuziehen?

Warum?

Wozu soll das gut sein?

Weshalb soll der Staat die Besteuerung von Einkommen nach der Art wie es erworben wurde unterscheiden?

(macht er heute schon - kapiert habe ich es bislang nicht)

Jede legale Form des Erwerbs sollte steuerlich gleich behandelt werden. Der Staat hat nicht darüber zu befinden ob eine Erwerbsform nun besser oder schlechter ist als eine andere. Das könnte er auch gar nicht beurteilen. Mit welcher fachlichen Qualifikation denn, bitte?

Zusatzabgabe für Luxusartikel.
Über die Definition kann man sicher diskutieren.

Genau das ist das Problem. Wer so verfährt bekommt mit der Zeit ein immer konfuseres, widersprüchlicheres und irrationaleres Steuer(un)recht. Schon seit Jahrzehnten gut zu beobachten in Deutschland. So wird Korruption im Brutkasten herangezüchtet.

Wußtest Du das ca. 70% der weltweit veröffentlichten Literatur zu Steuerfragen das deutsche Steuerrecht betreffen?

70% !!!

Aber wer sich beispielsweise Champagner,Cognac oder Parfüm für
sagen wir 100 Euro leisten kann, wird sicher auch nicht am
Hungertuch nagen, wenn er 110 Euro dafür zahlen muss.

Nehmen wir mal an er würde die 10 Euro mehr abdrücken. Und andere mit ihm.

Wer steht ihm (und dem Rest der Steuerzahler) dafür gerade wenn mit diesen 10 Euro irgendein staatlich gewollter Blödsinn angestellt wird?

Verschwendung von Steuergeldern ist noch immer kein Straftatbestand!

Gesetze werden heute noch immer ohne Gesetzesfolgenabschätzung, zeitliche Begrenzung und begleitende Evaluierung gemacht!

Für politische Ämter sind noch immer keinerlei Mindestqualifikationen vorgesehen!

Entscheidungen im ö.D. unterliegen noch immer nicht der Informationsfreiheit!

Die Staatshaftung liegt heute noch immer auf dem gleichen Niveau wie im wilhelminischen Kaiserreich!

BEVOR man über mehr Geld für den Staat diskutiert muss ZUERST über geeignete Strukturen für dessen Verwendung gesprochen werden. Denn die haben wir heute noch nicht. Alles andere wäre sinn- und zwecklos.

Als nächstes der Neidfaktor solcher Steuerideen. Hältst Du es für gerechtfertigt mit den negativen und defizitären Seiten mancher Menschen (Sozialneid, Erfolgsneid, Fremdenhass, die Angst zu kurz zu kommen, Irrationalismus, fehlendes Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge, Aberglaube, leichte Manipulierbarkeit, Willensschwäche …) Politik zu machen?

Ich nicht!

Gruß,

Guido

Auch wenn wir Gesetzestext-Weltmeister sind,

Wußtest Du das ca. 70% der weltweit veröffentlichten Literatur
zu Steuerfragen das deutsche Steuerrecht betreffen?

diese Zahl darf man getrost in das Reich der modernen Sagen verweisen.

Gruß
Christian

das wir zwei uns mal einig sind… o.w.T.

Ganz kurz: Weil eine Steuererhöhung schadet!
Hi!

Weil das Geld, welches dort an den Staat gehen würde nur sehr kurzfristig die Kassen füllt!

Dieses Geld stände nicht mehr zur Verfügung, um es in andere Güter zu „tauschen“. Wenn die „Reichen“ sich diese anderen Güter nicht mehr kaufen könnten, würden sie nicht mehr in dieser Menge produziert. Wird die Produktion gesenkt, werden Arbeitsplätze abgebaut.
Wenn Arbeitsplätze abgebaut werden, fallen höhere Kosten für den Staat an: UND WENIGER STEUEREINNAHMEN bei der Einkommensteuer.

Ich höre hier jetzt mal auf, da bei einer Weiterführung das Brett mit nur einem Artikel gesprengt würde…

Grüße
Guido

Weil der …
… der die Vorzüge von Geschäftsessen genießt oder ein Firmenauto benutzen darf oder sich von seinem selber verdienten Geld Champagner leisten kann dafür etwas geleistet hat und möglicherweise Risiken eingegangen ist.

Warum sollte er etwas davon an Leute die weniger oder nichts leisten oder weniger Risiken einzugehen bereit sind, abgeben.

Was soll ihn dazu motivieren ?

Und selbst wenn ein Schuhmacher 40 Millionen im Jahr verdient, er verdient es nur weil er etwas riskiert, in diesem Fall sein Leben und weil andere die weniger oder nichts riskieren Zeit haben sich vor den Fernseher zu setzen und ihm zu zusehen.

Mit welchem Recht soll der mehr abgeben ???

Wem nicht paßt, daß manche Leute viel oder sehr viel verdienen der soll die Leistungen dieser Leute einfach nicht konsumieren und die so gewonnene Zeit dazu nutzen selbst etwas zu leisten. Das wäre prinzipiell die naheliegendste Möglichkeit selber auch „Champagner“ genießen zu können.

Helmut

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Leistung und Risiko

Warum sollte er etwas davon an Leute die weniger oder nichts
leisten oder weniger Risiken einzugehen bereit sind, abgeben.

Was soll ihn dazu motivieren ?

Und selbst wenn ein Schuhmacher 40 Millionen im Jahr verdient,
er verdient es nur weil er etwas riskiert, in diesem Fall sein
Leben und weil andere die weniger oder nichts riskieren Zeit
haben sich vor den Fernseher zu setzen und ihm zu zusehen.

Nein. Er hat einfach Glück. Zweimal.

  1. Er ist mit einem sehr gefragten Talent ausgestattet. Dazu hat er weder etwas geleistet, noch etwas riskiert.
  2. Er ist in Verhältnisse hineingeboren, in denen er die Chance hatte, dieses Talent zu entwickeln und schließlich auch etwas zu leisten.
    Es ist Glück, dass er diese Leistung überhaupt vollbringen und das Risiko eingehen kann. Viele andere würden das auch gern. Aber auch mit noch so großer Leistung und hohem Risiko haben sie keine Chance dazu, denn der wichtigste Faktor als Voraussetzung für solchen Erfolg ist Glück.

Wäre ihm z.B. das Talent zum weltbesten Handballer in die Wiege gelegt worden, könnte er selbst bei höherer Leistung nur einen Bruchteil verdienen, bzw. bekommen.
Motorsportler in anderen Serien gehen ein höheres Risiko ein als Schumi mit den hohen Sicherheitsstandards in der Formel 1, bekommen trotzdem nur einen Bruchteil.

Wobei die Problematik der (m.E. ungerechtfertigt) exorbitant angestiegenen Einkünfte in der Unterhaltungsbrache in Relation zu ‚normaler’ Leistung (Art, nicht Qualität!) ein anderes Thema ist.

Welche großartige Leistung qualifiziert Britney Spears, die Backstreet Boys & Co. zu derartig hohen Einkünften? Welches Risiko? Nichts davon, sie lassen sich einfach nur gut in der wichtigsten Zielgruppe vermarkten. Sie hatten lediglich bei einem Casting einen minimalen Tick besseren Eindruck bei der Jury hinterlassen als vielleicht Jenny Smith. Jetzt kassieren sie Millionen und Jenny Smith jobbt weiter bei McDonalds. Obwohl sie wahrscheinlich sogar die bessere Musikerin ist.

Schauen wir uns das Topmanagement an. Was da für Gehälter und vor allem Abfindungen gezahlt werden. Mir kommt gerade der Name Ron Sommer in den Sinn, aber er ist ja nicht der Einzige.
Leisten sie so viel mehr, wie sie mehr verdienen?! Nein.
Ein Bekannter ist Oberarzt in der Chirurgie. Zugegeben verdient er auch nicht schlecht. Aber mehr als er kann auch ein Topmanager nicht leisten, mehr Verantwortung hat dieser auch nicht. Und doch bekommt der ein Vielfaches.
Risiko? Ich denke jeder kleine Unternehmer, der eine Bankbürgschaft mit seinem Häusle abdeckt, um mit einem letzten Kredit seine Firma über Wasser zu halten, geht ein höheres persönliches Risiko ein und ist dem Herzinfarkt ein deutliches Stück näher.

Mit welchem Recht soll der mehr abgeben ???

Das hat nichts mit Recht zu tun.
Vermögen zu haben bedeutet noch lange nicht, dafür auch großartig mehr geleistet zu haben.
Umgekehrt bedeutet viel zu leisten noch lange nicht, ein großartiges Vermögen zu haben.

Niemand hat ein großes Vermögen, ohne ein großes Maß an Glück, das andere eben nicht hatten.
Also ist es eine moralische Verpflichtung, einen höheren Beitrag zur Beseitigung der Probleme der Gesellschaft zu leisten. Wer ein Vielfaches hat, verkraftet locker, davon einen Bruchteil in die Gesellschaft zu investieren, von der er ja letztendlich auch profitiert (hat).

Aber da wir hier ganz strukturelle Probleme haben und eine Vermögenssteuer nur etwas die Spitze des Eisberges polieren würde, was zur Verschleppung grundsätzlicher Lösungen verführte, bin ich auch dagegen.

Wem nicht paßt, daß manche Leute viel oder sehr viel verdienen
der soll die Leistungen dieser Leute einfach nicht konsumieren
und die so gewonnene Zeit dazu nutzen selbst etwas zu leisten.
Das wäre prinzipiell die naheliegendste Möglichkeit selber
auch „Champagner“ genießen zu können.

Super Rezept! Wir hängen ja eh nur vor dem Fernseher und in Kneipen rum und leisten tun wir nichts…

Bye, Jens

PS: Bevor jetzt das Neid-Gejammer anfängt, ich bin weder Handballer, Motorsportler, Jenny Smith, Oberarzt oder ein kleiner Unternehmer … und Schumi finde ich gut. Aber mit der Hälfe seines Vermögens könnte er m.E. immer noch mehr als glücklich sein. Schließlich macht er nicht mehr als Autofahren, wenn auch besser als jeder andere.