Warum fahren profis so schnell?

hallo, ich bin begeisterter mtb-fahrer. meine geschwindigkeit beim „radeln“ betraegt ca 18kmh, beim „vorankommen“ ca 25 kmh, und wenn ich richtig gas gebe schaffe ich ganz kurz mal knapp ueber 30.
gestern bei der ersten pyreneen-etappe betrug der durchschitt 36kmh - inkl zweier tierischer anstiege!

haben die profis die erheblich besseren beine, oder liegt das am equipment?

ich bin noch nie ein rennrad gefahren, kann also nicht einschaetzen, wie schnell man damit wird.
gruss
khs

haben die profis die erheblich besseren beine, oder liegt das
am equipment?

:smile:

liegt natürlich nur am equipment, was hast du denn gedacht? so ein rennrad fährt nämlich fast von allein, ausserdem haben die profis speziell gezüchtete hamster in den laufrädern die besonders die langen steilen anstiege zum reinsten vergnügen machen.

ich bin noch nie ein rennrad gefahren, kann also nicht
einschaetzen, wie schnell man damit wird.

zu diesem zwecke und behuft kannst du dich mal auf folgende seite begeben und mal verschieden varianten durchspielen:
http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm

ansonsten – sofern dein kreislaufsystem nicht durch lanjähriges kettenrauchen und ähnlich unvorteilhafte angewohnheiten völlig marode ist – solltest du mal die dicken walzen an deinem mtb-trekker kräftig aufpumpen (4 bis 5, eher 5 bar solltens schon sein, sofern deine reifen für so einen druck spezifiziert sind. allerdings kannst du ohne bedenken auch ein halbes bar mehr als angegeben reinpumpen). des weiteren noch ein paar tropfen öl auf die kette, eventuell noch (hier wirds aber schon schwieriger) mal die radlager überholen und dann sollte schon ein tempo von 30 kmh auf ebener strecke auf asphalt ohne allzu grosse mühe erreichbar sein. falls nicht: ist deine sitzposition überhaupt korrekt? kurz gesagt gehts wie folgt: am tiefsten punkt des pedals sollst du mit der ferse gerade noch das pedal berühren, so dass beim normalen treten das bein nie ganz gestsreckt wird.rückenneigung nach wohlgefühl, wobei natürlich ein mehr an beugung die aerodynamik (höhöhö … gleich noch zwei, drei kmh mehr) verbessert.

schöne grüsse einstweilen

db

Hallo!

Nichts gegen dein Radeln, aber du musst berücksichtigen, dass einige Profis teilweise in über 20 Jahren Erfahrung mehr als 1 Million Kilometer gemacht haben. Sie haben ihr Leben lang praktisch nix anderes gemacht. Das ist bei dir wahrscheinlich anders.
Ein anderer Punkt sind die Rennräder. Setzt dich mal auf eins drauf! Da fährst du deine 18 km/h fast ohne Treten zu müssen. Aber sind halt auch nur Fahrräder. Fahren muss man schon selbst. Im Vergleich macht einen ein Rennrad durchschnittlich vielleicht 10, höchstens 15 km/h schneller als ein mtb. Bei Sprints liegen die Geschwindigkeiten aber deutlich höher als bei MTB, so etwa bei 70km/h.
Ich selbst trainiere seit 3 Jahren auf einem RR und schaffe mittlerweile 50 Kilometer auch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 40 km/h. Im Vergleich zu Profis ist das natürlich nix, schlecht ist das aber auch nicht!!

Hallo,

zunächst einmal ist das Material natrülich viel besser als dein MTB.
Das fängt beim Gewicht an, geht über die Lager, die Kette bis zu den Reifen. Alles ist auf schnellfahren gemacht.
Dann ist die Sitzhaltung ergonomischer als Deine.
Und schließlich sind die Jungs eben seit Jahren im Training.
Die Geschwindigkeit auf den flachen Stücken ist um die 45 km/h.
Das schafft ein guter Hobbyfahrer auch, aber nicht so wie die Profis. Die fahren nämlich nicht konstant, sondern mal 1 Stunde 40, dann eine Stunde 50, dann vielleicht 10 Minuten 55, dann wieder nur 35, etc.
Zudem 5-6 Stunden am Stück.
Die Berge rauf fährt die Spitze etwa 22 km/h, die schwächsten immer noch 18-19 km/h.
Ein guter Hobbyfahrer fährt 15 km Pässe mit 1000 Höhenmetern mit 14-15 km/h.

Max

40er Schnitt?
Hi Ingmar,

mich würde interessieren, wie du einen Schnitt von fast 40 hinbekommst. Hast du eine Hausstrecke ohne Ampeln, Autos und andere Verkehrsteilnehmer?

Denn jeder unfreiwillige Stop schlägt sich bei mir sofort auf dem Tacho nieder. Eine rote Ampel oder ein Paar Sonntagsradler vor der Nase und schon ist der Durchschnitt total im Eimer.

Über Tips würde ich mich freuen

Gruß

Marie

5000 km im Jahr/Schnitt unter 30

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Hi Marie,

das geht auch meist nur bei Rennen, wenn alles (hoffentlich) gesperrt ist. So auf der Straße ist das in der Tat schlecht, es sei denn man mogelt sich Sonntags morgens mal auf einer Bundesstraße auf dem Seitenstreifen ein. Da hat man meistens freie Fahrt :wink:

ingmar

Hi Ingmar!

[Radrennen]

Da hat man meistens
freie Fahrt :wink:

Und wahrscheinlich auch öfter’s mal einen Windschatten - was ja in seiner Wirkung nicht zu unterschätzen ist.
Ich erinnere mich da an eine RTF wo ich mit dem MTB so mit 27km/h auf ebener Strecke gegen den Wind ankämpfte und mich dann eine Truppe von ca 10 Rennradlern überholte. Als ich mich hinter die Gruppe setzte, fuhr ich auf einmal 34km/h und musste dabei aber kaum noch treten…

CU

Stefan

nicht zu vergessen sind all die Mittelchen die dort genommen werden…

Kette rechts,
Marco

…irgendein Leistungssportler hat es mal geschafft, im Windschatten eines Vans auf dem Rennrad 100 km/h zu fahren (ARD, Guiness-Show).

Ch

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