Warum Frauen keine netten Männer lieben

Hallo liebe wwwler!

Kürzlich hab ich irgendwo im Netz den folgenden Artikel gefunden. Den fand ich eigentlich schon recht interessant. Will ihn Euch natürlich nicht vorenthalten, weil mich schließlich auch Eure Meinung dazu interessiert, egal ob von der (verhaltens-)psychologischen oder der persönlichen Seite.
Also, was denkt Ihr??

:wink:

Warum Frauen keine netten Kerle lieben:

Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: „Warum will mich keine Frau?“ […]

http://blogs.waslos.de/entryDetail.aspx?entryId=1366
http://blogs.waslos.de/EntryDetail.aspx?entryId=1367

Team: Vollzitat gekürzt

Eine nette schreibe, flüssig zu lesen und der Autor hat immer noch einen Witz parat, aber:

  1. zu klischeehaft: alle anderen Typen sind böse (bis hin zu gewalttätig), die Frauen alle lernresistent

  2. zu pubertär: Diese Ansicht der Mann-Frau-Beziehung hatten wir wohl alle mal, als wir etwa 14 waren. Blickt man sich die Menschen aber mal genauer an, gibt es mehr als die beschriebene 2-Typen-Welt.

Im Ganzen: lustig, wenn auch stellenweise langatmig, Erkenntnisgewinn leider = 0.

Grüße,

JPL

Hallo Tomm,
ich kann JPL (eins drunter) im Grunde nur zustimmen. Der Artikel is zwar pointiert, ber gleichzeitig auch furchtbar populistisch. Mit anderen Worten: Ein guter Schreiber, aber trotzdem BILD-Zeitungs-Stil.
Ich könnte die Titelfrage genauso polemisch, aber anders, beantworten:
Nette Männer müssen nett sein, weil sie sonst nichts haben, was Attraktivität, Sex-Appeal usw. ausmacht. Die müssen dann WENIGSTENS nett sein.
Gruß,
Branden

Hi,

sone Bleiwüste ohne jeden Absatz ist überhaupt nicht nett… Ist der Kerl noch zu haben?

Gruß,

Anja

Hi,

ich als Frau finde,das die zu netten Typen einfach nur mal richtig Mut beweisen sollten.

Einfach die Angebetete,wenn sie gerade wieder mal dein Hemd voll heult,am Kinn zu heben und ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf die Lippen zu drücken…*zwinker.
Hand kann dabei gerne wandern.;o)

Auch würde ich es mir als zu netter Mann abgewöhnen Allzeit mir das Geheule an zu hören…irgendwann kriecht sie dir hinterher…

LG Biene

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Hallo!

Als netter Kerl kann ich dazu nur sagen: sich zu verbiegen bringt - wie so oft im Leben - gar nichts.

Einfach weiter nett sein - wenn das das ist wie man ist.

ich als Frau finde,das die zu netten Typen einfach nur mal
richtig Mut beweisen sollten.

Zum „nett sein“ gehört unter Umständen mehr Mut als zum Nicht-Nett-Sein (wobei ich das als netter Mann natürlich sagen muss). Jemanden zuzuhören, der einen interessiert, jemand an sich heranzulassen, so dass er eine Bedeutung gewinnen kann, ist - in Bezug auf Gefühle und EMotion wesentlich mutiger als sich selber der nächste zu sein - und dann die ganze Zeit nichts kommen zu lassen.

Und als netter Mann erlebe ich auch sehr oft die nicht ganz so netten Männer in speziellen Situationen sehr hilflos, weil sie nicht wissen, was zu tun ist. Gerade diese Situationen sind es dann, wo sie - meiner Meinung nach völlig die eigene Unsicherheit überspielend - einfach wegschauen.

Es sind meiner Erfahrung nach nicht die Nicht-so-Netten, die als Ärzte, Krankenpfleger oder Sanitäter sich auch menschlichen Extremsituationen stellen (können).

Auch würde ich es mir als zu netter Mann abgewöhnen Allzeit
mir das Geheule an zu hören…irgendwann kriecht sie dir
hinterher…

Das Gejammer sollte man sich anhören, wenn es einen interessiert. Taktische Erwägungen halte ich auch hier für falsch.

Meiner Erfahrung nach gibt es sowohl Frauen, die auf das „Nette“ stehen wie auch die anderen.

Darüber hinaus ist es so, dass Beziehungen langfristig glücklicher nur sein können, wenn man sich für den anderen auch wirklich interessiert und keine Spielchen spielt.

Lieben Gruß
Patrick
(nett; kann auch schon mal anders wenn nötig - aber wozu in der Beziehung?)

2 „Gefällt mir“

schon mal was von urheberrechten gehört?
o.w.t.

Hallo,

Warum Frauen keine netten Kerle lieben:

weil sie selbst auch nicht nett sind vielleicht?
Wie könnte man ein Dasein an der Seite eines
einem ethisch überlegenen Partners ertragen?

Gruss
Hank

Ich kenne den Text zwar schön etwas länger, fand ihn aber total lustig als ich ihn das erste Mal gelesen habe :smile:

Wie jeder plakative Text ist er nicht differenziert genug um RESTLOS ALLE Facetten des RL darzustellen, aber wahre Elemente hat er schon.

Was soll’s, beim Lesen etwas Spaß gehabt reicht mir. Da kann „Psychologie2, Freud et al.“ auch mal in der Bib bleiben :wink:

Grüße,
J~

Der Artikel ist wohl eher der Kategorie Unterhaltung als einer wissenschaftlichen Analyse von Beziehungen zwischen Mann und Frau zu sehen. Der Text könnte aus der Feder eines Mario Barth stammen. Ingesamt betrachtet also ganz witzig, mit einem Fünkchen Wahrheit, aber nicht wirklich ernst zu nehmen.

Im Text wurde oft nett mit langweilig gleichgesetzt. Und das ist der springende Punkt: Nicht alle netten Männer sind langweilige Stubenhocker und nicht alle Machos sind aufregende Marlboro-Männer. Ich würde jede Wette eingehen, dass Männer, die nett, charmant und hilfsbereit sind von der Mehrheit der Frauen gegenüber vorlauten, sprücheklopfenden, cholerisch besserwissenden Großmäulern bevorzugt werden.

Denn: Wir Männer denken doch genau so: Ich will auch kein liebes Mauerblümchen, das duckmäuserisch alles gut und toll findet was ich sage, keine eigene Meinung hat und ohne Witz und Ironie einfach nur nett ist. Aber ich will auch keine übermäßig selbtbewusste Amazonin, die unfreundlich und arrogant mit mir und Ihren Mitmenschen umspringt und sich für ein Meisterwerk Gottes hält.

Die goldene Mitte ist also wie so oft die beste Lösung!

Der Artikel ist wohl eher der Kategorie Unterhaltung als einer
wissenschaftlichen Analyse von Beziehungen zwischen Mann und
Frau zu sehen.

Hat er denn den Anspruch erhoben eine wissenschaftliche Analyse zu sein? Das habe ich nirgendwo herausgelesen.

Mal abgesehen davon dass selbst eine wissenschaftliche Basis auf wackligen Beinen steht, denn der beste Wissenschaftler kann nicht erklären warum es zwischen 2 Menschen funkt und zwischen 2 anderen nicht…

Insofern ist ein lockeres Herangehen, um einfach mal Alltagsbeobachtungen auf den Punkt zu bringen, neben dem Amüsement, diesen Text zu lesen, durchaus nichts Schlechtes.

Gerade wenn es um Liebe und Partnerschaft geht nützen dröge Sachaussagen eines Wissenschaftlers wenig, sondern da zählt das Auftreten der Menschen weit mehr. Menschen funktionieren hier teilweise sehr irrational und der Text zeigt durchaus eine Wahrnehmung, die jeder in einer gewissen Weise erkennt, ob von sich selber oder aus der Beobachtung anderer.

Der Text könnte aus der Feder eines Mario Barth
stammen. Ingesamt betrachtet also ganz witzig, mit einem
Fünkchen Wahrheit, aber nicht wirklich ernst zu nehmen.

Wie man’s nimmt. :smile:

Ich denke dass der Text durchaus manchem Milchbrötchen zeigt, was es bei Frauen falsch macht. „Bester Freund“ zu sein ist die Höchstrafe, und es gibt genügend Typen, die sich das aber geben weil sie nicht kapieren dass man so keinen Blumentopf gewinnt.

Im Text wurde oft nett mit langweilig gleichgesetzt. Und das
ist der springende Punkt: Nicht alle netten Männer sind
langweilige Stubenhocker und nicht alle Machos sind aufregende
Marlboro-Männer. Ich würde jede Wette eingehen, dass Männer,
die nett, charmant und hilfsbereit sind von der Mehrheit der
Frauen gegenüber vorlauten, sprücheklopfenden, cholerisch
besserwissenden Großmäulern bevorzugt werden.

Ja - die Frage ist nur, wofür. Wer nur Freundschaft will kommt natürlich mit der „netter Kerl“-Masche sehr weit. Wer anbaggern will muss aber mehr bieten, da reicht „nett sein“ nicht weil Frauen wollen auch einen Mann, einen echten Kerl. Selbstbewußtsein, im Leben stehen, etwas bieten können, eine Prise Macho, gehören dann mit dazu.

Zwar bestreiten das viele Frauen, aber in der Realität reagieren sie eben doch mehr auf die Mischung aus Macho und Charmeur als auf einen nur netten Langweiler.

Denn: Wir Männer denken doch genau so: Ich will auch kein
liebes Mauerblümchen, das duckmäuserisch alles gut und toll
findet was ich sage, keine eigene Meinung hat und ohne Witz
und Ironie einfach nur nett ist. Aber ich will auch keine
übermäßig selbtbewusste Amazonin, die unfreundlich und
arrogant mit mir und Ihren Mitmenschen umspringt und sich für
ein Meisterwerk Gottes hält.

Mal abgesehen davon dass Männer und Frauen andere Suchschemen und Vorlieben haben: Mauerblümchen sind, wie du richtig sagst, nicht wirklich interessant. das von dir beschriebene Gegenbeispiel zwar auch nicht, aber das hast du jetzt auch bewußt negativ hingestellt. Das Pendant zum Mauerblümchen kann ja auch eine attraktive, flotte Schnitte mit umwerfenden Aussehen und einer Art, auf die Männer einfach reagieren, sein. Und dann wird’s nämlich durchaus interessant.

In diesem Fall hier: wenn für dich Macho=Arschloch ist hast du Recht, das will niemand. Aber so ist es auch nicht gemeint. Macho steht hier mehr für jemanden, der weiß was er will, seine Meinungen vertritt und als echter Mann, nicht als Weichei, auftritt. Wenn das gepaart ist mit Charme und Freundlichkeit, kommt das durchaus besser als wenn jemand „nur nett“ ist und seiner Traumfrau wie ein armes Würstchen hinterher dackelt.

Gruß,

MecFleih

hi

Kürzlich hab ich irgendwo im Netz den folgenden Artikel
gefunden. Den fand ich eigentlich schon recht interessant.

Also, was denkt Ihr??

er ist überzogen, unrealistisch, albern und er ist nur witzig für eben die, die NICHT „nett“ sind und sich auch sonst bei jeder Gelegenheit über vermeintlich Schwächere lustig machen.

Ich stehe auf nette Männer - zum „nett und authentisch-Sein“ als Mann gehört m.E. wahnsinnig viel Mut

Wenn ich eines nicht ertrage, sind es Feiglinge - Männer die sich nicht trauen so zu sein wie sie sind, die sich nicht trauen zu weinen, die sich nicht trauen Gefühle zu zeigen, die nicht zuhören können weil sie viel zu sehr damit beschäftigt sind „männlich“ zu sein, die nicht zugeben können,dass sie beim ersten und auch den folgenden dates aufgeregt sind etc. da stellen sich mir die Nackenhaare auf, weil sie einfach so albern sind

Ich liebe nette, sanfte, intelligente Männer weil sie in Wahrheit die eigentlich starken (und damit männlichen und erotischen) sind - und ich trage meine Sprudelkisten trotzdem selber in den 5. Stock ;o)

Gruß H.

Der Artikel ist wohl eher der Kategorie Unterhaltung als einer
wissenschaftlichen Analyse von Beziehungen zwischen Mann und
Frau zu sehen.

Hat er denn den Anspruch erhoben eine wissenschaftliche
Analyse zu sein? Das habe ich nirgendwo herausgelesen.

Nee, hat er nicht.

Mal abgesehen davon dass selbst eine wissenschaftliche Basis
auf wackligen Beinen steht, denn der beste Wissenschaftler
kann nicht erklären warum es zwischen 2 Menschen funkt und
zwischen 2 anderen nicht…

Stimme ich uneingeschränkt zu. Vielleicht kann man jedoch bei einer wissenschaftlichen Analyse davon ausgehen, dass sich der Autor anhand gezielter Recherchen, Beobachtungen und Umfragen auf einer solideren Basis befindet, als ein Autor dem eher daran gelegen ist die nächste Pointe auszuarbeiten und den nächsten Lacher aus dem Leser herauszukitzeln.

Insofern ist ein lockeres Herangehen, um einfach mal
Alltagsbeobachtungen auf den Punkt zu bringen, neben dem
Amüsement, diesen Text zu lesen, durchaus nichts Schlechtes.

Stimmt, ist auf jeden Fall unterhaltsamer :smile:

Gerade wenn es um Liebe und Partnerschaft geht nützen dröge
Sachaussagen eines Wissenschaftlers wenig, sondern da zählt
das Auftreten der Menschen weit mehr. Menschen funktionieren
hier teilweise sehr irrational und der Text zeigt durchaus
eine Wahrnehmung, die jeder in einer gewissen Weise erkennt,
ob von sich selber oder aus der Beobachtung anderer.

Der Text könnte aus der Feder eines Mario Barth
stammen. Ingesamt betrachtet also ganz witzig, mit einem
Fünkchen Wahrheit, aber nicht wirklich ernst zu nehmen.

Wie man’s nimmt. :smile:

Ich denke dass der Text durchaus manchem Milchbrötchen zeigt,
was es bei Frauen falsch macht. „Bester Freund“ zu sein ist
die Höchstrafe, und es gibt genügend Typen, die sich das aber
geben weil sie nicht kapieren dass man so keinen Blumentopf
gewinnt.

Im Text wurde oft nett mit langweilig gleichgesetzt. Und das
ist der springende Punkt: Nicht alle netten Männer sind
langweilige Stubenhocker und nicht alle Machos sind aufregende
Marlboro-Männer. Ich würde jede Wette eingehen, dass Männer,
die nett, charmant und hilfsbereit sind von der Mehrheit der
Frauen gegenüber vorlauten, sprücheklopfenden, cholerisch
besserwissenden Großmäulern bevorzugt werden.

Ja - die Frage ist nur, wofür. Wer nur Freundschaft will kommt
natürlich mit der „netter Kerl“-Masche sehr weit. Wer
anbaggern will muss aber mehr bieten, da reicht „nett sein“
nicht weil Frauen wollen auch einen Mann, einen echten Kerl.
Selbstbewußtsein, im Leben stehen, etwas bieten können, eine
Prise Macho, gehören dann mit dazu.

Zwar bestreiten das viele Frauen, aber in der Realität
reagieren sie eben doch mehr auf die Mischung aus Macho und
Charmeur als auf einen nur netten Langweiler.

Das ist doch genau der Punkt: Warum ist der nette Kerl gleichzeitig ein Langweiler? Ich bin mir sicher langweilig kann auch der Macho sein, nämlich dann, wenn er vorhersehbar wird. Der charmante, selbstbewusste Macho der eine Frau mit auswendig gelernten Anmach-Sprüchen zu betören versucht, wird ihr genauso das Gähnen ins Gesicht treiben wie der nette Langweiler der über seine Briefmarkensammlung spricht.

Aber ein grundsätzlich netter Kerl, der Witz und Charme versprüht und gleichzeitig noch eine geheimnisvolle Komponente in sich vereint wird oft genug punkten können.

Denn: Wir Männer denken doch genau so: Ich will auch kein
liebes Mauerblümchen, das duckmäuserisch alles gut und toll
findet was ich sage, keine eigene Meinung hat und ohne Witz
und Ironie einfach nur nett ist. Aber ich will auch keine
übermäßig selbtbewusste Amazonin, die unfreundlich und
arrogant mit mir und Ihren Mitmenschen umspringt und sich für
ein Meisterwerk Gottes hält.

Mal abgesehen davon dass Männer und Frauen andere Suchschemen
und Vorlieben haben: Mauerblümchen sind, wie du richtig sagst,
nicht wirklich interessant. das von dir beschriebene
Gegenbeispiel zwar auch nicht, aber das hast du jetzt auch
bewußt negativ hingestellt. Das Pendant zum Mauerblümchen kann
ja auch eine attraktive, flotte Schnitte mit umwerfenden
Aussehen und einer Art, auf die Männer einfach reagieren,
sein. Und dann wird’s nämlich durchaus interessant.

So wie der Autor den netten Kerl von nebenan sehr einseitig negativ beschrieben hat, habe ich den cholerischen Macho sehr einseitig hingestellt, ja!

In diesem Fall hier: wenn für dich Macho=Arschloch ist hast du
Recht, das will niemand. Aber so ist es auch nicht gemeint.
Macho steht hier mehr für jemanden, der weiß was er will,
seine Meinungen vertritt und als echter Mann, nicht als
Weichei, auftritt. Wenn das gepaart ist mit Charme und
Freundlichkeit, kommt das durchaus besser als wenn jemand „nur
nett“ ist und seiner Traumfrau wie ein armes Würstchen
hinterher dackelt.

Nichts anderes habe ich behauptet. Meine Kernaussage sollte unmissverständlich sein: Die Wahrheit liegt in der Mitte.

Gruß,

MecFleih

Cheers, A.!

Das Problem der Sorte „netter Maenner“, die von Frauen angeblich nicht als beziehungs-attraktiv empfunden werden, ist nicht die „Nettigkeit“ sondern mangelndes Selbstbewusstsein.