Warum gibt es in der BRD so viele Arbeitslose ?
Torsten
Warum gibt es in der BRD so viele Arbeitslose ?
Torsten
Meiner Ansicht nach gibt es in der BRD so viele Arbeitslose, weil eine parteiübergreifende Militär- und Geheimdienstdiktatur im Interesse der vermögenden Oligarchie herrscht.
Diese schottet sich ab und betreibt eine Scheinöffentlichkeit mit Scheinparlament, Scheinregierung, Scheinmedien, Scheinmarktwirtschaft usw. unter Bemühung pseudokommunistischer Unterdrückungsmethoden.
Torsten
Warum gibt es in der BRD so viele Arbeitslose ?
Torsten
Hi Thorsten
das ist simple Statistik.
In anderen ländern werden Teile der Arbeitslosen, die bei uns gezählt werden, halt nicht mitgezählt, z.B. in Frankreich oder japan.
bei einer gleichen Statistik rücken die Arbeitslosenzahlen (bzw Arbeitslosenquoten) enger Zusammen.
da brauche ich keine Geheimdienste und sonstigen Verschwörungstheorien bemühen.
Gruß
Mike
Hallo Torsten,
der Umbruch der Wirtschaft wurde schlicht verschlafen. Unsere Strukturen bei den Arbeitgeberverbänden, den Gewerkschaften und in der Politik sind zu schwer fällig. Die einzelnen Gruppen vertreten ausschließlich ihre Interessen und haben weder das Gemeinwohl als Grundlage der Entscheidungen nochtragen Sie auch nur annähernd Verantwortung.
Ausserdem kommt eine globale Veränderung der Wirtschaft auch zum Durchbruch. Diese Anpassungen wurden in der BRD nicht rechtzeitig erkannt und wenn sie erkannt wurden, wurde bei uns und wird immer noch diskutiert, während andere Länder längst handeln.
Weiterhin wird bei uns Arbeitslosigkeit verwaltet. Bis heute sind kaum Mittel und Weichen gestellt worden, mit Zuschüssen und Beihilfen einen Teil der Arbeitslosengelder für eine Wiedereingliederugn Arbeitsloser zu verwenden.
Und dann gibt es sicher eine Minderheit, die einfacher und besser lebt, wenn sie arbeitslos ist, weil nebenher der nicht angemeldete Nebenverdienst erheblich höher ist als die Unkosten, die bei der Arbeit durch Steuern und AOK zu zahlen sind.
Ausserdem hat der Gesetzgeber bis heute nicht Maßnahmen ergriffen, dass ab einem gewissen Alter ehemalige Leitende sich vorzeitig arbeitslos melden, um dann eine entsprechende Rente kassieren zu können, die sie im Falle eienr Umsetzung im Unternehmen sonst möglicherweise nicht mehr erreichen könnten.
Dann kommt auch hinzu, dass der Wirtschaftskapitalismus und seine Aktionäre keine gesellschaftliche Verantwortung kennen, sondern es zählt nur die Dividende. Ein Teil der Aktionäre nimmt bewusst Arbeitslose in Kauf, um sich Vermögen zu verschaffen.
Gruss Günter
2 Theorien
1.Theorie: Du meinst das hier nicht ernst
2.Theorie: Du bist mit Norbert Högel verwandt
-> wie auch bei Nobby die ultimative Frage:
Hast du Beweise für deine lustige These?
SAN
PS: hey Norbert du darft mir natürlich auch Beweise mailen dann schicke ich dir die Patronen
och nöö
*haare rauf*
reicht es nicht, dass diese foren von dariuzs heimgesucht werden?
muss jetzt der nächste verschwörungstheoretiker kommen?
übrigens habe ich von usa.net-emailadressen monatelang ungefragt rechtsradikale propaganda"rundbriefe" bekommen, die ebenfalls von verschwörungstheorien und antisemitismus nur so wimmelten. mittlerweile habe ich meine emailfilter an, sodass das zeug direkt aufm server gelöscht wird…
(natürlich möchte ich hier niemandem was unterstellen.)
Hallo Torsten,
ich vermute mal, dass der Hautpgrund der ist, dass viele einfach nicht genötigt sind, arbeiten zu gehen, weil es ihnen so gut genug geht.
Und ein weiterer Grund ist der, dass viele ortsgebunden und nicht recht flexibel sind. In anderen Orten könnten sie arbeiten, nur sie sind familiär gebunden oder schlimmer, sie sind schlicht zu faul, den Ort zu wechseln.
Und so ein Oligarchiegequatsche… da glaubst ja selber nicht dran, oder?
Wenn nicht… rufe mal die 11880 an… *schmunzel*
Gruß
MArco
Hallo Torsten,
ich vermute mal, dass der Hautpgrund der ist, dass viele
einfach nicht genötigt sind, arbeiten zu gehen, weil es ihnen
so gut genug geht.
Und ein weiterer Grund ist der, dass viele ortsgebunden und
nicht recht flexibel sind. In anderen Orten könnten sie
arbeiten, nur sie sind familiär gebunden oder schlimmer, sie
sind schlicht zu faul, den Ort zu wechseln.
Hallo Marco,
Du hast sicher in Deiner Einschätzung teilweise recht. Nur, wie sag ich es meinen Kindern (Gewerkschaften), wenn ich diesen stets erklärt habe, sie dürften nicht an eine andere Stelle gesetzt werden, man müsse ihnen das recht geben, an einem Ort zu bleiben und wenn man nicht bemerkt hat, dass sich um Deutschland herum die Welt ändert. Wir benötigen ein Umdenken in der gesamten Gesellschaft, wir müssen kapieren, dass Veränderungen in der Zukunft für alle üblich sein werden und wir nicht aus der Schule kommen, mit der Arbeit beginnen und dort bis zur Rente bleiben können. Ausnahme mag es geben.
Grüsse Günter
… ja klar, Torsten, jede neue Verschwörungstheorie ist willkommen…
S.
Hallo,
ich vermute mal, dass der Hautpgrund der ist, dass viele
einfach nicht genötigt sind, arbeiten zu gehen, weil es ihnen
so gut genug geht.
Und ein weiterer Grund ist der, dass viele ortsgebunden und
nicht recht flexibel sind. In anderen Orten könnten sie
arbeiten, nur sie sind familiär gebunden oder schlimmer, sie
sind schlicht zu faul, den Ort zu wechseln.
Du hast sicher in Deiner Einschätzung teilweise recht. Nur,
wie sag ich es meinen Kindern (Gewerkschaften), wenn ich
diesen stets erklärt habe, sie dürften nicht an eine andere
Stelle gesetzt werden, man müsse ihnen das recht geben, an
einem Ort zu bleiben und wenn man nicht bemerkt hat, dass sich
um Deutschland herum die Welt ändert.
Allein den Leutenb diese Thesen einzupflanzen war schon grundfalsch.
Man hätte in guten Zeiten für die schlechten vorbauen müssen und nicht alle Steuermittel in maßlos aufgeblähten Sozialhaushalten und Gehältern für Ö-Dienst und Beamte verbrennen sollen.
Man kommt hier immer wieder zur wirtschaftlichen Sicht, die uns zeigt, daß wir eben nicht in Dinge investiert haben, die einen finanziellen Rückfluß bieten, sondern nur One-Way-Streets aufgemacht haben.
Wir benötigen ein
Umdenken in der gesamten Gesellschaft, wir müssen kapieren,
dass Veränderungen in der Zukunft für alle üblich sein werden
und wir nicht aus der Schule kommen, mit der Arbeit beginnen
und dort bis zur Rente bleiben können. Ausnahme mag es geben.
Hier für bedarf es in diesem Land einer Art Revolution.
Das hat die letzte Wahl gezeigt.
Den Deutschen muß es erst mal richtig dreckig geehn, bis sie denn kapieren, daß in der heutigen Welt einfach leistungsorientiert gelebt werden muß.
Grüße,
Mathias
Hallo Mathias,
Allein den Leutenb diese Thesen einzupflanzen war schon
grundfalsch.
Das sehe ich genauso…
Man hätte in guten Zeiten für die schlechten vorbauen müssen
und nicht alle Steuermittel in maßlos aufgeblähten
Sozialhaushalten und Gehältern für Ö-Dienst und Beamte
verbrennen sollen.
Ich gehe mit dir konform.
Meine Mutter meinte immer zu mir:
Du musst dort arbeiten gehen, wo du Arbeit findest. Wenn das nicht hier ist, musst du gehen. Wichtig ist eigentlich nur, dass du nie vergisst, wo du herkommst und weißt, wo und was deine Heimat ist.
Gruß
Marco
PS: das sagte sie, da lebten wir noch in anderen Zeiten
Hallo Torsten,
Hallo Marco,
ich vermute mal, dass der Hautpgrund der ist, dass viele
einfach nicht genötigt sind, arbeiten zu gehen, weil es ihnen
so gut genug geht.
Und ein weiterer Grund ist der, dass viele ortsgebunden und
nicht recht flexibel sind. In anderen Orten könnten sie
arbeiten, nur sie sind familiär gebunden oder schlimmer, sie
sind schlicht zu faul, den Ort zu wechseln.
Du kannst in Deutschland soviel rumreisen wie Du willst, es kommen keine 4-6 Mio Arbeitsplätze zusammen.
Und so ein Oligarchiegequatsche… da glaubst ja selber nicht
dran, oder?
Das ganze gequatsche von faulen und unflexiblen Arbeitslosen sollte vielleicht erst einmal aufhören.
Wenn nicht… rufe mal die 11880 an… *schmunzel*
Hab ich nicht angerufen, weiß auch nicht was das ist, ist auch wahrscheinlich vollkommen unerheblich
Gruß
MArco
Gruß
Michael
Hallo Günter,
Du hast sicher in Deiner Einschätzung teilweise recht. Nur,
wie sag ich es meinen Kindern (Gewerkschaften), wenn ich
diesen stets erklärt habe, sie dürften nicht an eine andere
Stelle gesetzt werden, man müsse ihnen das recht geben,
Willst Du tatsächlich Menschen das Recht beschneiden sich dort aufzuhalten und zu leben wo sie es wollen. Das kann nicht Dein ernst sein.
an
einem Ort zu bleiben und wenn man nicht bemerkt hat, dass sich
um Deutschland herum die Welt ändert. Wir benötigen ein
Umdenken in der gesamten Gesellschaft, wir müssen kapieren,
dass Veränderungen in der Zukunft für alle üblich sein werden
und wir nicht aus der Schule kommen, mit der Arbeit beginnen
und dort bis zur Rente bleiben können. Ausnahme mag es geben.
Wie immer sind solche pauschalen Urteile einfach falsch. Wenn ich in meinem Betrieb schaue, dann hat ein großer Teil seinen Lebensmittelpunkt schon sehr stark verändert.
Die Arbeitslosigkeit ist mit Sicherheit nicht das Problem von Faulheit oder nicht vorhandener Flexibilität.
Eines der Probleme ist meiner Meinung nach die nicht vorhandene oder falsche Qualifikation.
Welches Unternehmen schult denn heute noch um. Es werden immer nur fertige Arbeitnehmer gesucht. Aus Kostengründen sicher kurzfristig richtig, langfristig allerdings eine falsch.
Grüsse Günter
Grüße Michael
Hallo Michael,
Du kannst in Deutschland soviel rumreisen wie Du willst, es
kommen keine 4-6 Mio Arbeitsplätze zusammen.
Mag sein… vielleicht nicht ganz soviele. Aber ich sehe, dass hier massig unbesetzte Arbeitplätze sind. Nur warum? Weil sie keine geeigneten Menschen dafür finden. Aber gibts die in Deutschland wirklich nicht?
Ich selber kenne genug Menschen, die sagen: Warum soll ich weggehen, da gebe ich ja meinen ganzen Freundeskreis auf. Da bleibe ich lieber arbeitslos. Und das ist das, was bei mir die Kragenschnur platzen lässt. Es gibt bestimmt in Deutschland 500.000 Arbeitsplätze, die schlichtweg nicht besetzt werden können, weil die passenden Menschen nicht gefunden werden.
Die Gründe, darüber kann man spekulieren.
Das ganze gequatsche von faulen und unflexiblen Arbeitslosen
sollte vielleicht erst einmal aufhören.
Es gibt davon genug, die Arbeit haben könnten, wenn sie wollten.
Hab ich nicht angerufen, weiß auch nicht was das ist, ist auch
wahrscheinlich vollkommen unerheblich
11880… da werden sie geholfen. 
Gruß
MArco
Hallo Mathias,
es mag viele Fehler inder Vergangenheit gegeben haben, aber daran ist weder der Beamtenapparat noch sind die öffentlichen Ausgaben verantwortlich. Ein Problem, auch das der Arbeitslosigkeit, kann nicht dadurch gelöst werden, dass anderen Gruppe der Gesellschaft hier Schuld zugewiesen wird.
Man hätte in guten Zeiten für die schlechten vorbauen müssen
und nicht alle Steuermittel in maßlos aufgeblähten
Sozialhaushalten und Gehältern für Ö-Dienst und Beamte
verbrennen sollen.Man kommt hier immer wieder zur wirtschaftlichen Sicht, die
uns zeigt, daß wir eben nicht in Dinge investiert haben, die
einen finanziellen Rückfluß bieten, sondern nur
One-Way-Streets aufgemacht haben.Wir benötigen ein
Umdenken in der gesamten Gesellschaft, wir müssen kapieren,
dass Veränderungen in der Zukunft für alle üblich sein werden
und wir nicht aus der Schule kommen, mit der Arbeit beginnen
und dort bis zur Rente bleiben können. Ausnahme mag es geben.Hier für bedarf es in diesem Land einer Art Revolution.
Das hat die letzte Wahl gezeigt.
Die letzte Wahl war doch keine Revoluton, sie war eher eine Reaktion auf Kohl, aber wie wir sehen, kam nichts Besseres nach. Dies ist aber nicht das Problem der Arbeitslosenzahlen.
Den Deutschen muß es erst mal richtig dreckig geehn, bis sie
denn kapieren, daß in der heutigen Welt einfach
leistungsorientiert gelebt werden muß.
Der letzte Satz ist selbstverständlich Unsinn. Kaum in einem Land wird mehr mit Leistungsorientierung gearbeitet wie bei uns, nur, es gibt weltweit kein Land, das Leistung so bestraft wie bei uns. Und es gibt kaum ein Land, wo man derartige Probleme bekommt, Mitarbeiter nach Qualifikation zu entlohnen wie in unserem Staat. Und die ersten die gegen eine leistungsoriente Bezhalung sind, sind doch nicht der CDU nahe stehende Gruppen sondenr die Gewerkschaften. Und diese stehen wohl schon eher bei der SPD. Ich spreche aus Erfahrung. Wenn eine Mitarbeiterin in meienr Abwesenheit meine Arbeit vollständig und mit großer Zufriedenheit erledigt, habe ich es nie anerkannt, dass deshalb diese Mitarbeiterin nur die Hälfte von mir erhalten soll, weil sie nicht meine leitende Stellung hatte. Und da beginnt der Terror, der eines Tages dazu geführt hat, dass ich Gewerkschaften den Rücken gekehrt habe. Es spielt dabei keine Rolle ob IGM oder früher die ÖTV. Wir der Gehalt der persönlichen Sekretärin - wegen deren Leistungen - überdurchschnittlich und übertarifvertraglich festgelegt darf man sich bis heute klar sein, dass der Betriebswart/Personalrat dem keine Zustimmung erteilt - was mich am Ende kalt liess - oder es wurde verlangt - wird verlangt - dass jemand genauso entlohnt wird, auch wenn die Fehlzeiten jeden Monat kalkulierbar und die Anzahl der Fehler bei der Arbeit vorhersehbar ist. Das Problem liegt nicht an der Leistungsorientierung sondern am System, dass alle erwarten, dass jene die Leistung bringen, dafür berechtigt auch einen Vorteil haben sollen, auf ihren Anteil verzichten sollen, damit jene, die - ich spreche nicht vom nicht können - nicht wollen und die Arbeit von anderen erledigen lassen auch soviel verdienen. Ein System das nicht zu unterschieden lernt zwischen Leistung und Ausnutzung kann in der Weltwirtschaft nur mit großen Problemen bestehen.
Und ein Arbeitgeber, ein Arbeitgeberpräsident, der von seinen Mitarbeitern im Interesse des Unternehmens Verzicht verlangt , während er sich und seine Verwandtschaft ständig noch besser versorgt, ist eben auch nicht glaubwürdig und fördert mit Sicherheit nicht die Leistung.
Unser Problem ist doch, dass alle Verzicht von anderen erwarten, alle Flexibilität von anderen erwarten, die sie selbst nie für sich anerkennen. Wer als Unternehmer oder Gewerkschaftsfunktionäre kein Vorbild ist, kann nicht von den anderen erwarten, dass sie etwas anderes leben, wie sie es bei den „Vorbildern“ sehen.
Und der Neokapitalismus - auch über die SPD verstärkt begünstigt - ist doch nur darauf angelegt, Parteifunktionäre zu unterstützen. An den Normalbürger denkt doch kein mensch und der letzte, der in der regierung an Arbeitslose denkt ist Riester. Er ist doch lediglich der verlängerte Arm des DGB mit dem Vollzug der Besitzstandswahrung.
Gruss Günter
Hallo Günter,
Du hast sicher in Deiner Einschätzung teilweise recht. Nur,
wie sag ich es meinen Kindern (Gewerkschaften), wenn ich
diesen stets erklärt habe, sie dürften nicht an eine andere
Stelle gesetzt werden, man müsse ihnen das recht geben,Willst Du tatsächlich Menschen das Recht beschneiden sich dort
aufzuhalten und zu leben wo sie es wollen. Das kann nicht Dein
ernst sein.
Hallo Michael,
wer nun Leistungen des Staates beziehen will, der muss schon ein wenig flexibel werden. Wer der Meinung ist, auch wenn er keinen Arbeitsplatz findet, dann lieber arbeitslos zu sein, der hat aus meiner Sicht einmal zu prüfen, ob es ihm nicht zumutbar ist, längere Wege zur Arbeit in Kauf zu nehmen. Wir haben Großräume, dort sind bis zu 90 Minuten Anfahrtswege und Heimfahrtswege vorhanden, weshalb soll diese einem Arbeitslosen nicht zugemutet werden können, wenn er nicht umziehen will. Es kann aber nicht so sein, dass jemand dann lieber arbeitslos bleibt, statt sich Gedanken auf einen Wohnungswechsel zu machern. Wobei man hier selbstverständlich persönliche Faktoren durchaus berücksichtigen muss.
an
einem Ort zu bleiben und wenn man nicht bemerkt hat, dass sich
um Deutschland herum die Welt ändert. Wir benötigen ein
Umdenken in der gesamten Gesellschaft, wir müssen kapieren,
dass Veränderungen in der Zukunft für alle üblich sein werden
und wir nicht aus der Schule kommen, mit der Arbeit beginnen
und dort bis zur Rente bleiben können. Ausnahme mag es geben.Wie immer sind solche pauschalen Urteile einfach falsch. Wenn
ich in meinem Betrieb schaue, dann hat ein großer Teil seinen
Lebensmittelpunkt schon sehr stark verändert.
Die Arbeitslosigkeit ist mit Sicherheit nicht das Problem von
Faulheit oder nicht vorhandener Flexibilität.
Eines der Probleme ist meiner Meinung nach die nicht
vorhandene oder falsche Qualifikation.
Welches Unternehmen schult denn heute noch um. Es werden immer
nur fertige Arbeitnehmer gesucht. Aus Kostengründen sicher
kurzfristig richtig, langfristig allerdings eine falsch.
Ich habe anfangs dieses Themas bereits auf Mängel hingewiesen. Du erinnerst hier mit Sicherheit an ein wirklich grosses Problem der Wirtschaft, die lieber ausgelernte Fachkräfte eingestellt hat als selbst auszubilden und nicht bemerkt hat, wer nicht ausbildet, findet keine Fachkräfte. Zur Qualifikation muss ich mal hinweisen, dass es aus meiner Sicht nicht notwendig ist, dass beinahe jeder nur noch Abiturienten einstellen will, ganz nebenher vergisst, dass Handwerk Hände und nicht Mundwerk benötigt.
Und dass es eine Gruppe „Fauler Arbeitsloser“ gibt, ist wohl unbestritten. Ich habe hier insbesonere in einem früheren Posting hingewiesen auf die Unsitte, dass es zwischenzeitlich genügend „Leitende“ gibt, die statt Rente vorzeitig in die Arbeitslosigkeit abwandern, weil 1. das Arbeitslosengeld höher ist und 2. später die Rente dann nach dem Arbeitseinkommen zu berechnen ist. Und hier ist ein Riegel vorzuschieben. Ich meine also nicht faul im Sinne von keine Lust sondern faul im Sinne von nicht korrekt.
Gruss Günter
Hallo Michael,
da kann ich leider nicht mitreden, da bei mir in der Branche zwar fast nur Azubis eingestellt werden, sonst aber immens Zeit und Geld in den Nachwuchs gepumpt wird, damit dieser gescheit angelernt ist.
Weiterbildungen werden auch weitestgehend bezahlt.
Gruß
Marco
Hallo Michael,
Hallo Marco,
Mag sein… vielleicht nicht ganz soviele. Aber ich sehe, dass
hier massig unbesetzte Arbeitplätze sind. Nur warum? Weil sie
keine geeigneten Menschen dafür finden. Aber gibts die in
Deutschland wirklich nicht?
Um geeignete Menschen zu finden muß man sie Ausbilden. Es ist im allgemeinen doch so, dass die gesuchten Menschen einen Arbeitsplatz haben. Arbeitslos sind zu einem hohen Anteil Menschen mit einer falschen oder gar keiner Ausbildung. Ich glaube es ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, Menschen aus und weiterzubilden. Dazu gehört auch die Anstrengung der Arbeitslosen, aber auch die Anstrengung der Arbeitgeber und nicht zuletzt des Staates. Es ist doch ein schlechter Witz, dass der Großteil der Arbeitslosen zu Lagerverwaltern, oder ähnlich sinnlosen Berufen umgeschult werden.
Ich selber kenne genug Menschen, die sagen: Warum soll ich
weggehen, da gebe ich ja meinen ganzen Freundeskreis auf. Da
bleibe ich lieber arbeitslos.
Gibt es sicherlich. Ich kenne auch genug die anders handeln und das soziale Umfeld aufgeben, oder eine stundenlange Anfahrt in kauf nehmen, nur um Arbeit zu haben.
Und das ist das, was bei mir die
Kragenschnur platzen lässt. Es gibt bestimmt in Deutschland
500.000 Arbeitsplätze, die schlichtweg nicht besetzt werden
können, weil die passenden Menschen nicht gefunden werden.
Die Gründe, darüber kann man spekulieren.
Die Zahl bezweifel ich. Es ist in unserem Land eine Minderheit der Arbeitslosen, die es tatsächlich bleiben wollen.
Es gibt davon genug, die Arbeit haben könnten, wenn sie
wollten.
Dazu gehören auch die Bedingungen. Auch Arbeitsbedingungen müssen angepasst werden, damit sich Arbeit lohnt. Wie sagte schon diese gelbe Splitterpartei „Leistung muss sich wieder lohnen!“ Auch wenn das mehr im Zusammenhang mit legaler Steuerhinterziehung gemeint war.
Hab ich nicht angerufen, weiß auch nicht was das ist, ist auch
wahrscheinlich vollkommen unerheblich11880… da werden sie geholfen.
Die blöde Kuh kann hier mit Sicherheit nicht helfen.
Gruß
MArco
Gruß
Michael
Hallo Michael,
Hallo Günter,
wer nun Leistungen des Staates beziehen will, der muss schon
ein wenig flexibel werden. Wer der Meinung ist, auch wenn er
keinen Arbeitsplatz findet, dann lieber arbeitslos zu sein,
der hat aus meiner Sicht einmal zu prüfen, ob es ihm nicht
zumutbar ist, längere Wege zur Arbeit in Kauf zu nehmen. Wir
haben Großräume, dort sind bis zu 90 Minuten Anfahrtswege und
Heimfahrtswege vorhanden, weshalb soll diese einem
Arbeitslosen nicht zugemutet werden können, wenn er nicht
umziehen will. Es kann aber nicht so sein, dass jemand dann
lieber arbeitslos bleibt, statt sich Gedanken auf einen
Wohnungswechsel zu machern. Wobei man hier selbstverständlich
persönliche Faktoren durchaus berücksichtigen muss.
Hier gebe ich Dir sicher zum Teil recht, allerdings ist es in unserer Gesellschaft eine menge Menschen, die genau das machen.
Und dass es eine Gruppe „Fauler Arbeitsloser“ gibt, ist wohl
unbestritten. Ich habe hier insbesonere in einem früheren
Posting hingewiesen auf die Unsitte, dass es zwischenzeitlich
genügend „Leitende“ gibt, die statt Rente vorzeitig in die
Arbeitslosigkeit abwandern, weil 1. das Arbeitslosengeld höher
ist und 2. später die Rente dann nach dem Arbeitseinkommen zu
berechnen ist. Und hier ist ein Riegel vorzuschieben. Ich
meine also nicht faul im Sinne von keine Lust sondern faul im
Sinne von nicht korrekt.
Das es nur eine Gruppe fauler Arbeitsloser gibt glaube ich nicht. Ich glaube eher das es eine Gruppe Menschen gibt die sich mit möglichst wenig Aufwand viel haben wollen.
Solche Menschen gibt es in Betrieben, Behörden (auch in Arbeitsämtern
), unter Arbeitslosen, in Parteien. Sogar in der Gewerkschaftsorganisation habe ich ein oder zwei getroffen.
Gruss Günter
Gruß Michael
Hallo miteinander,
was mich in diesem Zusammenhang schon länger interessiert: Wieviel Prozent unserer Arbeitslosen sond länger als, sagen wir mal, ein Jahr arbeitslos?
Ich denke diese Unterscheidung zwischen Langzeit- und nur vorübergehend Arbeitslosen ist recht wichtig. Falls 3,5 der 3,7 Mio Menschen nur kurzzeitig arbeitslos wären, also lediglich ein wenig finanzielle Hilfe zwischen zwei Jobs beanspruchten, so würde ich das als „normal“ ansehen. Man bedenke, daß man heute seinen Hintern nicht mehr ein ganzes Leben lang auf einer Stelle plattdrückt, Flexibilität bedeutet u.a. einen häufigeren Arbetisplatzwechsel, und so kann eine hohe Arbeitslosigkeit, solange sie eben für die meisten nicht länger als ein paar Wochen dauert, auch als Zeichen bzw. notwendiges Übel einer (erfreuicherweise) zunehmenden Flexibilität unter den Arbeitnehmern gesehen werden. Daß die Grenzen zum „bezahlten Urlaub“ zwischen zwei Jobs fließend sind, ist mir auch klar. Aber, wie man in Australien gerne sagt: „Everybody should have the right to take a day off now and then“ - sofern ansonsten die Leisting stimmt 
also, vielleicht hat jemand Zahlen zur Langzeitarbeitslosigkeit?
Oliver