Warum gibt es bei dem Licht, dass von einem Spiegel reflektiert wird keine Interferenz des Lichtes, sodass sich immer gewisse Farbanteile auslöschen?
Nehmen wir zwei Lichtstrahlen, die an den selben Fleck am Schirm vom Spiegel reflektiert werden.
Warum gibt es dort aber keine Interferenzen, sodass manche Punkte nur grün oder rot erscheinen, wie man es kennt von Interferenz weißen Lichtes?
Bei einer entspiegelten Brille, ist es ja so, dass man das Spiegelbild auf den Gläsern, abhängig vom Winkel, unter dem man es betrachtet, in rot bzw. blau/grün sieht.
Ja, ich weiß, das liegt an der Entspiegelung, Stichwort Interferenz an dünnen Schichten.
Kleine Zwischenfrage: Was würde passieren, wenn man die dünne Entspiegelschicht immer dicker machen würde? Die Verluste an Licht würden größer, aber es gäbe immer noch Interferenz, oder?
Oder gibt es eine Dicke der „dünnen“ Schicht, ab der dann die Lichtstrahlen voneinander getrennt sind und nicht mehr interferieren?
Und die Entspiegelung funktioniert doch nur für eine Wellenlänge besonders gut.
Warum sieht man dann nicht auch eine Farbe deutlicher, weil von dieser Farbe mehr durch die Gläser geht als von den anderen?
Eine CD/DVD ist ja noch was ganz besonderes. Da sieht man das Spiegelbild in Originalfarben, aber umgeben bzw. durchzogen von gelben/roten/grünen usw. Farbstrichen.
Sozusagen eine Kombination aus Spiegel und Interferenz.
Wie kann man sich das Zustandekommen der einzeln oben beschriebenen Effekte erklären?
Vielen Dank
Gruß
Tim
