Wäre es nicht praktischer,wenn die Blätter sich auf dem Boden verteilen würden und gleich mit den Wurzeln verbunden wären?
Denn es wird viel Kraft benötigt,um die Nährstoffe nach oben zu transportieren,ebenso ein hoher Materialverbrauch.
Hallo,
natürlich wäre es effizient, am Boden zu bleiben,und viele Pflanzen tun das auch.
Das Streben zum Licht hin(für die Photosynthese)
und Wettkampf um die besten Bedingungen führen zum Höhenwachstum und damit auch zur Bildung von Stämmen.
Gruss vom Gärtner
Wäre es nicht praktischer,wenn die Blätter sich auf dem Boden
verteilen würden und gleich mit den Wurzeln verbunden wären?
Denn es wird viel Kraft benötigt,um die Nährstoffe nach oben
zu transportieren,ebenso ein hoher Materialverbrauch.
Naja, das dürfte dem ureigensten Gesetz der Natur zu verdanken sein „Der stärkere überlebt“. Wenn ein Urwald nur aus bodenbedeckenden Pflanzen bestehen würde, die alle miteinander um jeden cm Boden kämpfen, dann ist sicher die Pflanze der King, die einfach einen Stamm bildet und da ihre Blätter ausbreitet.
Wäre es nicht praktischer,wenn die Blätter sich auf dem Boden
verteilen würden und gleich mit den Wurzeln verbunden wären?
Denn es wird viel Kraft benötigt,um die Nährstoffe nach oben
zu transportieren,ebenso ein hoher Materialverbrauch.
Wäre es nicht praktischer,wenn die Blätter sich auf dem Boden
verteilen würden und gleich mit den Wurzeln verbunden wären?
Denn es wird viel Kraft benötigt,um die Nährstoffe nach oben
zu transportieren,ebenso ein hoher Materialverbrauch.
Hallo Franz,
ich bin da jetzt kein Experte, und so richtig weiß das wohl noch keiner.
Die Pflanzen brauchen Lichtenergie zum Überleben und am meisten Licht ist da, wo kein Schatten ist. Im dichtem Wald wächst zum Beispiel am Boden fast nichts. Photosynthese, ein Bericht bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese
Ich habe einen Bericht gesehen, wo Mais gezüchtet wird, der nicht zum Himmel wächst, um den Ertrag zu verbessern. (Maispflanzen sind am Rand des Feldes nicht so hoch)
Ein Bericht zum Baum gibt es auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Baum
Man kann diese Frage aber mal hier: http://www.wdr.de/tv/kopfball/ bei Kopfball stellen.
Keine Ahnung, da sollte wohl lieber ein Philosoph zu Rate gezogen werden. Menschen unter 1,20m Körpergröße würden auch weniger Nahrung brauchen und kleiner Wohnungen, autos… 
Lieber Herr Strüver!
Ich könnte der Einfachheit halber schreiben, weil es sich so entwickelt hat.
Aber ich versuche mal in Kurzform eine Erklärung.
Bei der Entstehung und Entwicklung der Pflanzen geht es um die Nutzung der begrenzten Ressourcen also der Rohstoffe. Zu denen zähle ich Licht, Wasser, Nährstoffe. Als nun die ersten Pflanzen an Land wuchsen, wuchsen sie wie Moos auf Steinen. Es gab verschiedene Moose. Manche wuchsen am Boden, manche hatten kleine Stängel mit Verzweigungen dran.
Jetzt wirds wegen der Einfachheit etwas unwissenschaftlich.
Da ärgerten sich die Moose, die kein Licht mehr bekamen, weil die unter dem Schatten der Blättchen der andern leben mussten. Es verkümmerten die, die nicht damit zurecht kamen, es blieben die am Boden die es schafften mit wenig Licht aus zu kommen und es erstarkten die, die den Trick lernten noch höher zu wachsen als die andern. So gings immer fort.
Es lernten die Pflanzen auf verschiedene Weise in die Höhe zu wachsen. Eben die Bäume, die dicker werden, weil sie eine Rinde haben die jedes Jahr etwas an den Stamm anbaut, die Palmen, die dicker werden, weil sie immer die Palmenwedelreste am Stamm lassen und die Kakteen. Vielleicht noch andere.
Flach auf dem Boden zu liegen nutzt ja tatsächlich nur die Quadratmeter die bedeckt werden. Eine große Krone wird von vielen Seiten beleuchtet und kann so ein Vielfaches des Lichtes einfangen und verwerten. Diese Krone ist ein erhebliches Gewicht und muss dem Wetter trotzen können. Sturm, Regen. Der Stamm hat sehr viele Vorteile. Er trägt die Krone, er reckt sich zum Licht, er hebt die Blätter so weit vom Boden weg, dass nur wenige sie abfressen können. Er schützt die Blätter, weil sie weit oben sind und sich vor Feuer (gabs auch schon vor den Menschen) durch eine dicke Borke. es gibt noch viele andere Vorteile z.B. die Samen die vom Wind verbreitet werden können von da oben viel weiter fliegen usw. Im Übrigen gibt es unter Wasser auch Pflanzen, die sehr lang werden, weil sie zum Licht an Oberfläche möchten. Diese müssen aber keinen Stamm haben, weil sie ein paar Luftblasen in ihre Blätter einbauen und diese die Pflanze zur Oberfläche tragen. Wenn es einer Pflanze gelingen könnte ein leichteres Gas als Luft in seine Blätter ein zu bauen, dann könnte diese Pflanze vermutlich auf einen Stamm verzichten.
Hab ich dir geholfen? Wenn nicht, frag nochmal. Gruß BERT
Lieber Herr Staritz
Vielen dank für die ausführliche Antwort, hat mir sehr geholfen 
Manche Fragen sind auf den ersten Blick derart, dass man …
Gegenfragen stellen möchte: warum hat der Mensch einen Rumpf?
Arme und Beine mit Kopf verbunden ergäbe doch auch einen funktionierenden ‚Landstern‘
))
Nein, denn auch auf diese gar nicht so absurde ‚Stamm‘-Frage,
gibt es eine Antwort:
Evolutionär ist das sicherlich durch Fressfeinde entstanden.
Je schwieriger die saftigen Blätter von Vierbeinern zu erreichen waren, desto bessere Überlebens-Chancen hatte das Gewächs und wurde so zum Baum.
DENKE ich mir 
Übrigens kostet der Transport der in Wasser gelösten Nährstoffe den Baum keine Kraft.
Das geschieht quasi wie von allein physikalisch durch den Kapillarsog zwecks Blattverdunstung.
Und das ist auch wieder ein gutes Argument für die Exitenz des Stammes.
vielen dank,das ist sehr logisch, ich hatte nicht an die Konkurrenz gedacht 