Hall ich bin heute Bus gefahren und ich muss sagen die neuen Busse Berlins sind ziemlich hart . Wir fuhren auf einer gerade ebenen Asphaltstrasse und es hat immer gerummst ich sass auf der 2ten Achse vom Gelekbus und es hat immer gerummst im Rücken.
Ist das nur im Winter so weil die Hydraulikglüssigkeit hart ist oder auch im Sommer?
Hallo Hurius,
ich muss sagen die neuen Busse Berlins sind ziemlich hart . Wir fuhren auf einer gerade ebenen Asphaltstrasse und es hat immer gerummst ich sass auf der 2ten Achse vom Gelekbus und es hat immer gerummst im Rücken.
Ist das nur im Winter so weil die Hydraulikflüssigkeit hart ist oder auch im Sommer?
Die (luftgefederten) Busse sind eigentlich sehr komfortabel ausgelegt. Per physikalischem Prinzip der Luftfeder passt diese die Federhärte automatisch dem Beladungszustand an : Im Leerzustand ist die Federhärte geringer, sie steigt mit der Beladung an. Dabei wird angenommen, dass nur die im Balg eingeschlossene Luft Kräfte zwischen Aufbau und Achse überträgt. Für den Fahrwerksingenieur : weitgehend konstante Eigenfrequenz. Das ist erstmal die grundsätzliche Betrachtung.
Allerdings verschlechtert die Hysterese (Steifigkeit des Balgmaterials) das Ansprechverhalten der Luftfeder. Der Balg kann so steif sein, dass gerade kleine Unebenheiten (die ja nur vergleichsweise kleine Kräfte erzeugen) nicht in der Lage sein, den Balg in Bewegung (zum Abrollen) zu bringen.
Durch die augenblicklich niedrigen Temperaturen kann sich dieser Effekt noch verstärken. Die Gummilager der Achsbefestigungen sind dann auch steifer, wodurch das Fahrzeug - besonders bei kleinen Unebenheiten - unkomfortabler reagiert.
Gruß
Karl
danke für die coole antwort
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