Es gibt Leute die haben niemanden , die einzigen Glückwünsche
zum Geburtstag kommen wahrscheinlich von der Versicherung .
Kinder sind absolut keine Garantie dafür, daß man im Alter nicht alleine dasitzt.
Wenn man sich darum sorgt, ist es wesentlich besser sich ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem man einen großen Freundes- und Bekanntenkreis aufbaut. Mitgliedschaft und aktive Teilnahme in einem Verein z.B. bietet eine größere Garantie im Alter nicht alleine zu sein als Kinder.
Garantien gibt es doch für gar nichts in der Lebensplanung. Eure Antworten könnte man auf jeden Grund, Kinder zu bekommen ummünzen.
Wer garantiert denn, dass man den richtigen Mann/Frau zum Kinderkriegen morgen noch hat?
Wer garantiert denn, dass der vermeintlich sichere Job morgen noch so sicher ist wie es heute aussieht.
Wer garantiert denn, dass man auch morgen noch den Sinn des Lebens im Kinderkriegen sieht?
Und es garantiert natürlich keiner dafür, dass die eigenen Kinder für einen da sind, wenn man alt ist.
Aber es besteht die Möglichkeit dafür, ohne Kinder eben nicht.
Diese ganze Lebensplanung, die manche hier ja so wichtig finden, das Finden „vernünftiger“ Gründe fürs Kinderkriegen finde ich irgendwie vorgeschoben. Wie es ist, Kinder zu haben, weiß man erst, wenn es soweit ist, da hilft die beste Planung nichts. Und manch Hallodri wurde als Vater plötzlich vernünftig und andere sind der Aufgabe trotz aller Vorbereitung überhaupt nicht gewachsen.
Die persönliche Reife der Eltern, der Willen und die Fähigkeit verantwortungsvoll für ein Kind sorgen zu können, sind die wichtigsten Voraussetzungen dafür, sich fortzupflanzen.
Alles andere ist zum Großteil Glück, begünstigt durch harte Arbeit.
Kinder sind absolut keine Garantie dafür, daß man im Alter
nicht alleine dasitzt.
Meine Rede.
Und was nun schöner sein soll für Weihnachten - das ist Definition und Konditionierung (Kegelbrüder sind IMHO nicht wirklich das, was man unter „guten Freunden“ versteht). Aber viel wichtiger: Kinder, die diese Anwesenheit etc. als VERPFLICHTUNG erfahren, sind wohl wesentlich seltener bereit, sie mit freudigem Herzen zu geben.
Ich finde es als Argumentation dafür, Kinder zu bekommen, immer noch abartig.
dennoch ist es ein Unterschied ob du im Alter mit denen
Kegelbrüder Weihnachten feierst oder mit deinen Kindern und
Enkelkindern
Das ist schon klar. Aber gibt es denn im Alter nur noch Weihnachten und keine 364/365 andere Tage im Jahr?
Außerdem könnte es den Kegelbrüdern doch ähnlich gehen. Kinder außer Haus und weit weg. Kein Interesse/keine Möglichkeit mit den alten Eltern zu feiern. Dann wäre es doch gut, wenn zumindestens diese Kegelbrüder da sind, die mit einem Weihnachten feiern, oder?
Ich finde die Argumentation: Ich bekomme Kinder, damit ich im Alter nicht alleine bin, schlichtweg hirnrissig.
ich verstehe deine Sicht sehr gut und man kann auch nicht viel dagegen sagen. Allerdings ist die Einstellung Kinder auch darum zu haben um später noch jemanden mehr zu haben für mich nachvollziehbar. Ich habe zu meinen beiden (7 & 5 Jahren) schon mal aus Spaß gesagt, dass ich später gerne Opa sein möchte und nicht nur ein alter Mann.
Vielleicht stammt diese Denkweise auch aus der Zeit in der mehrere Generationen unter einem Dach gelebt haben und dieses System wird ja auch heute noch in vielen Kulturen gelebt. Also hirnrissig ist es in meinen Auge nicht unbedingt.
Ich habe zu meinen beiden (7 & 5 Jahren)
schon mal aus Spaß gesagt, dass ich später gerne Opa sein
möchte und nicht nur ein alter Mann.
Dann wünsche ich Dir von Herzen, daß Dir Deine beiden Deinen Wunsch erfüllen
Vielleicht stammt diese Denkweise auch aus der Zeit in der
mehrere Generationen unter einem Dach gelebt haben und dieses
System wird ja auch heute noch in vielen Kulturen gelebt.
Schon richtig, aber hierzulande - Deutschland/Österreich ist das (leider) eher nur noch der Ausnahmefall, denn die Regel. In unserer Spaßgesellschaft ist der Egoismus ja viel stärker ausgeprägt als in den sogenannten guten, alten Zeiten. Die ja bekanntlich weniger gut, als einfach nur anders waren.
das mag wohl mit der Prägung der Ursprungsfamilie zu tun haben - ein Kind gehörte für mich schon immer irgendwie dazu. Zwischendurch fand ich auch mal ne ganze Horde ganz nett - jetzt von der Realität eingeholt (finanziell, zeitlich, nervlich, körperlich) reicht mir ein Kind und auch mein Mann, der immer zwei haben wollte ist voll und ganz bedient :o)
Ansonsten macht ein Kind bei allem Stress wahnsinnig viel Spaß und so ein Zwerg erinnert einen ab und an mal an die wesentlichen Dinge im Leben und die kleinen Sachen, die das Leben lebenswert machen. Aktuell erleben wir jeden Tag ein kleines Wunder. Vielleicht ist es auch die Sehnsucht nach diesen kleinen Wundern, weswegen man sich für ein Kind entscheidet - alles noch mal machen zu können, Dinge anders zu erleben, Sachen anders zu machen als die eigenen Eltern es gemacht haben -
Für mich hat auch die Neugierde eine Rolle gespielt - einmal wissen wie es ist ein Kind zu bekommen - also in erster Linie auch die Schwangerschaft und Geburt zu erleben und zu sehen, was der eigene Körper auch für Wunder vollbringen kann.
…und als Firmeninhaber spielt natürlich BASEL II eine Rolle - Ein Nachfolger verbessert das Ranking bei der Bank ungemein :o)))))) *ironie aus*
Eine Freundin von mir arbeitet in einem Pflegeheim, dort leben alte, schwerst chronisch erkrankte, geistig und/oder körperlich schwerstbehinderte Menschen.
In vielen Fällen kümmern sich ihre Kinder/Schwiegerkinder/Enkel/Verwandte nicht um diese Menschen. Ihre Freunde sind oft alle schon verstorben. Also kommt niemand mehr.
Die Angehörigen besuchen sie nicht, rufen nicht an und sind nie präsent, oft sterben die alten Menschen ganz alleine.
Das ist kein Horrorszenario sondern leider oft bittere Realität.
Also wer Kinder als Garant dagegen bekommt, könnte später eine böse Überraschung erleben.
Sicherlich gibt es auch Familien und Freunde die sich liebevoll kümmern, aber trotzdem halte ich es für realitätsfremd aus diesem Grunde Kinder zu bekommen.