ich hätte natürlich die Frage direkt im Titel formulieren können ich hab sie deshalb etwas gekürzt aufgeschrieben.
Naja also.
Ich habe festgestellt, dass es für die Hupe eine Sicherung gibt, die mit 10 oder mehr Ampere abgesichert ist.
liegt das an der geringen spannung 12 Volt. und der formel P=U*I.
denn ohne großen strom würde relati wenig Watt rauskommen.
Naja also.
Ich habe festgestellt, dass es für die Hupe eine Sicherung
gibt, die mit 10 oder mehr Ampere abgesichert ist.
liegt das an der geringen spannung 12 Volt. und der formel
P=U*I.
denn ohne großen strom würde relati wenig Watt rauskommen.
Ja.
Die Hupe ist ein eher kleines Problem, denk mal über richtig dicke Verbraucher wie den Anlasser nach.
Generell ist bei heutigen Autos die Elektronik so weit fortgeschritten, dass die 12V Bordspannung als überholt angesehen werden sollten.
Mit höherer Spannung, z.B. 48V, würde man weniger Kupfer (= Kosten, Gewicht) im Auto haben. Ich denke, dass sich da auch bald was tun wird.
ich weiß nicht, was Du mit der Formel P=U*I anfangen möchtest.
Ich würde lieber mit W=V*A rechnen. Dabei kommt heraus, dass Du mit 12V (ja ich weiß, die Dinger haben etwas mehr) und einer 10A-Sicherung theoretisch einen Verbraucher bis 120W betreiben kannst. OK, etwas Reserve sollte man dabei berücksichtigen. Keine Ahnung, was eine Hupe hat, aber ich schätze mal, viel weniger wird das beim einschalten nicht sein.
ich wage zu bezweifeln, dass sich die Spannung in absehbarer Zeit ändern wird. Da müssten sich schon viele Hersteller drüber einigen und auch die Zulieferindustrie „überreden“, sonst passiert da gar nichts. Ich denke, dafür sind die Vorteile viel zu klein.
Und oftmals wird eine höhere Spannung ja gar nicht gebraucht bzw. ist evtl. sogar negativ, wenn dadurch z.B. die Kabelisolierungen verstärkt werden müssen, um Störungen zu vermeiden.
Was ich mir höchstens vorstellen kann (aber ich weiß nicht, ob das wirklich sinnvoll ist), ist dass man bei den starken Verbrauchern wie z.B. den Anlasser die Spannung hoch transformiert.
Zu diesem Thema wären die Gedanken der Entwickler sicherlich interessant.
Was ich mir höchstens vorstellen kann (aber ich weiß nicht, ob
das wirklich sinnvoll ist), ist dass man bei den starken
Verbrauchern wie z.B. den Anlasser die Spannung hoch
transformiert.
Nö, Guido, aus mehreren Gründen völlig undurchführbar.
Hallo Guido,
schauen wir mal in die Historie zurück.
Mein erstes Auto, ein VW-Käfer hatte noch 6 Volt. Dann, so Ende der 60-er gab’s 12 Volt. Und Lkw’s haben seit mindestens dreissig Jahren 24 Volt.
Schon daraus könnte man ableiten, dass der Trend zu höheren Bordnetz-Spannnungen sich fortsetzen wird.
Ein Aspekt, neben vielen anderen, warum man noch zögert : Das Sicherheitsproblem. Mit 48 V einen „gewischt“ zu bekommen, kann durchaus gesundheitliche Probleme nach sich ziehen, zB bei Unfällen.
Gruß
Karl
ich wage zu bezweifeln, dass sich die Spannung in absehbarer
Zeit ändern wird.
Wenn es mehr Elektroautos geben wird, wird sich vermutlich eine (hoffentlich einigen sie sich auf eine einzige) weitere Spannung etablieren, da dort 12V wirklich ein Witz sind.
In der Oberklasse sind heute ja schon zwei Batterien üblich. Warum da nicht der technisch sinnvolle Teil schon in 24 V ausgeführt wird, ist mir nicht ganz klar.
Hallo,
in Elektroautos sind 200 oder auch 300 Volt ueblich zum antrieb. Dennoch bleiben wesentliche Sicherheitsteile an einer extra Batterie wie heute bei Verbrennern auch. Wenn die Fahrbatterie leer ist, werden zB Standlicht und Warnblinker immer noch aus einer extra 12V Batterie versorgt.
Gruss Helmut
Ps ja es sind Akkus gemeint, im Volksmund als Batterie bekannt
Hoppla, ja habe ich inzwischen auch gemerkt. Das muss an der Hitze liegen. Ich habe da irgendwie an Widerstand gedacht, keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin.
Ps ja es sind Akkus gemeint, im Volksmund als Batterie bekannt
Eine Aneinanderreihung von Energiequellen nennt man Batterie. Dabei ist es egal, ob die einzelnen Teile Batterien oder Akkus sind. Daher sagt man Autobatterie.
Aber jetzt sind wir wirklich o.T.
Mit 48 V einen „gewischt“ zu bekommen,
kann durchaus gesundheitliche Probleme nach sich ziehen
Das wollte ich auch schon schreiben. Ich weiß nicht, ob ein gesunder Mensch das im Normalfall überhaupt merken würde, aber für Leute mit Herzproblemen bzw. -schrittmacher sieht das schon ganz anders aus. Und Strom läuft ja überall entlang, anders als beim Elektroauto die Hochspannungsleitungen. Die paar Leitungen kann man schon eher mal schützen.
Wobei die „paar“ Hundert Volt ein Witz sind im Vergleich zu der Zündspannung eines Benziners. Die Zündanlagen arbeiten heutzutage mit Spannungen von mehreren 10.000 V!
Die Sicherungen im Kfz dienen in erster Linie der Absicherung der Leitungen. Im Falle eines Kurzschlusses wegen zBsp durchgescheuerter Leitungen soll die Sicherung durchschmelzen, bevor ein Kabelbrand entsteht. Daher wählt man die Größe der Sicherung auch zunächst nach dem Leitungsquerschnitt aus und geht dann soweit runter wie es der Verbraucher zzgl einer Reserve zulässt.
Eine Hupe hat in etwa 30-40 Watt, für ein Standardmodell würde also im Grunde auch eine 5A Absicherung ausreichen.
Mit 48 V einen „gewischt“ zu bekommen, kann durchaus gesundheitliche Probleme nach sich ziehen
Ich weiß nicht, ob ein gesunder Mensch das im Normalfall überhaupt merken würde,
Das sicher. Der Übergangswiderstand des Menschen ist ja konstant, d.h. unabhängig von der Spannung. Also erführe der „Berührende“ den vierfachen Strom, die 16-fache Leistung würde durch ihn geleitet.
Gruß
Karl