Hallo zusammen!
Wie Ihr seht hab ich hier einige Probleme mit der Gestalttheorie. Hier meine Fragen:
Wofür steht das Phi bei Wertheimers Scheinbewegungen?
Was sind zeitliche und unzeitliche Gestalten nach Meinong und wie wollte er sie klassifizieren?
Was ist der Wertheimer-Koffka-Kontrastring?
Höfler ersetzt den von Meinong gewählten Begriff der Produktion von Gestalten durch den Begriff der Koindukation. Was heisst das genau?
Was ist objektive Hermeneutik? (Nach meinem Verständnis von Hermeneutik schließt sich das aus)
ist die Figur-Grund-Beziehung ein Gestaltgesetz oder bildet es die Grundlage derselben? Oder kann man das nicht trennen?
Und last but not least: Handelt es sich bei qualitativen Methoden um deduktive oder induktive Arbeitsweise? Begründung?
Fragen über Fragen…
Ich hoffe, einige von Euch können mir weiterhelfen. Stecke mitten in der Prüfungsvorbereitung, es eilt also ein wenig.
Vielen Dank schon mal
Simone
Was ist objektive Hermeneutik? (Nach meinem Verständnis von
Hermeneutik schließt sich das aus)
„Objektive Hermeneutik“ ist eine spezielle Qualitative Methode nach Oevermann. Das „objektiv“ bezieht sich auf den Ansatz, nicht nur die „subjektiven“ Strukturen in der Gedankenwelt der Beforschten zu erforschen, sondern daraus auch auf die dahinterliegenden, gesellschaftlichen - quasi „objektiven“ - Bewußtseinsstrukturen zu schließen. Überblick in Uwe Flick: „Qualitative Methoden“.
Und last but not least: Handelt es sich bei qualitativen
Methoden um deduktive oder induktive Arbeitsweise? Begründung?
Tendenziell eher induktiv, weil man offene Fragen stellt, die Antworten sammelt und erst dann „die Theorie sich bilden läßt“ - im Gegensatz zur vorhergehende Hypothesenbildung, die dann nur noch per Experiment bestätigt oder verworfen werden können.
So einfach kann man das aber nicht beantworten, weil man natürlich auch im Qualitativen bestimmte Ausgangshypothesen und Fragestellungen hat (logisch, sonst könnte man ja gar keine vernünftigen Fragen stellen). Und natürlich kann man auch per qualitativer Methode einfach nur schon bestehende Theorien „abprüfen“ und somit deduktiv arbeiten.
Auch da sei wieder Flick empfohlen, da steht was zum „hermeneutischen Zirkel“.
Besten Dank!
Wofür steht das Phi bei Wertheimers Scheinbewegungen?
Hallo Simone!
Es gibt verschiedene Arten von Scheinbewegungen, diese wurden mit Buchstaben des griechischen Alphabets bezeichnet. Es gibt also z.B. auch ein Alpha-Phänomen oder ein Beta-Phänomen.
Alles Gute für die Prüfung,
Susanna