Helena schrieb in ihrem Posting, dass sie Lehrbuecher kenne, die
Fehler enthielten. Das wundert mich nicht.
Der Duden ist aber wohl fehlerfrei, enthaelt also wohl keinen
einzigen Druckfehler. Wie ist das moeglich? Trotz aller Technik und
Rechtschreibkorrekturprogramme (schoen langes Wort, oder
Rechtschreibkorrekturprogrammueberwachungsteuerungseinheit) sollten
sich doch Fehler einschleichen. In frueheren Zeiten gab es zur
Kontrolle nur das menschliche Auge. Jeder weiss, dass er in einem
Text, den er auf Rechtschreibung ueberpruefen soll, Fehler
uebersieht, sei es aus mangelnder Aufmerksamkeit oder aus
Unwissenheit. Wie muss es dann aber erst schwierig sein, in einem so
langweiligen und scheinbar unendlich langem Text wie er im Duden
steht (also nur ein Wortliste) die Aufmerksamkeit zu halten. Sicher
arbeiten viele Leute daran und vielleicht pro Sitzung immer nur eine
Seite. Oder laeuft es vielleicht ganz anders?
Wer weiss mehr?
der Duden existiert schon recht lange (da haben sich vielleicht früher öfteres Leser mit Hinweisen gemeldet?).
Die Zahl der neuen Artikel, die in einer Neuauflage rein kommen, ist schon recht überschaubar und können ausreichend geprüft werden. Man wird da auch ein wenig mehr Aufwand machen, als bei einem Taschenbuch.
Hi,
ich weiß nur, daß zB das Oxford Dictionary NICHT fehlerfrei ist, sondern bei jeder Neuauflage gefundene Fehler diskutiert werden.
Es wird eigentlich immer irgendwo irgendwas übersehen. Egal, durch wieviele Instanzen es gegangen ist.
Wenn der Duden fehlerfrei ist, dann ist das schon erstaunlich - ich würde dann auch annehmen, daß es dadurch kommt, daß bei neuen Auflagen eventuelle vorige Fehler korrigiert werden können.
nee, isser nich.
nicht dass ich jetzt einen fehler benennen könnte - außer vielleicht den anspruch, letztgültige urteile fällen zu dürfen - aber ich glaube fest daran, dass nix und niemand fehlerlos ist. (nich einmal ich! *grin*)
m.
Du nicht, dem ist zuzustimmen - der Duden ist aber, weil mit der Wahrung der Sprache beauftragt (allerdings nicht von mir), sozusagen fehlerfrei per definitionem.
Wenn da steht, der Führer eines Schiffes heisst Kappitähn, dann ist das so. Punkt.
Gruss Reinhard
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Du nicht, dem ist zuzustimmen - der Duden ist aber, weil mit
der Wahrung der Sprache beauftragt (allerdings nicht von mir),
sozusagen fehlerfrei per definitionem.
Wenn da steht, der Führer eines Schiffes heisst Kappitähn,
dann ist das so. Punkt.
Da, bester Reinhard, dürfte an dem, was Tychi und die anderen hier meinen und besprechen vorbei gehen.
Es gibt in der Tat in keinem Dudenband, und es gibt einige, den ich benutze und benutzte, und das sind ebenfalls einige, solche Druck- oder Setzfehler, wie sie mir in anderen Büchern immer wieder begegnen.
Dass ich mit mancher Schreibung und Erklärung nicht Dudenkonform bin, ist eine andere Sache. Ich denke da an die hier schon einmal besprochene Schreibung und Verwendung eines populären Fäkalwortes.