Hallo Leute,
diese fast banale Frage kam jetzt bei uns im Freundeskreis auf. Wer kann sie mir beantworten.
Danke, Peter
Hallo Leute,
diese fast banale Frage kam jetzt bei uns im Freundeskreis auf. Wer kann sie mir beantworten.
Danke, Peter
Regentropfen haben alle ungefähr die gleiche Form. Deshalb tritt das Sonnenlicht, das im Tropfen mehrfach gebrochen und reflektiert wird, in einem charakteristischen Winkel fast in entgegengesetzter Richtung wieder aus. Damit der Beobachter den Regenbogen sehen kann, muß er die Sonne im Rücken haben und es müssen sich Tropfen in den Bereichen aufhalten, in denen austretendes Licht wieder zum Beobachter zurückgeworfen wird. Diese Bereiche sind durch einen konstanten Blickwinkel bezüglich der optischen Achse des Auges gekennzeichnet. Alle Punkte die diese Winkelbedingung erfüllen, bilden eine Kegeloberfläche an deren Spitze der Beobachter steht. Betrachtet man die Kegelfläche direkt von der Spitze aus, sieht man einen Kreis dessen scheinbarer Durchmesser nur vom Öffnungswinkel des Kegels abhängt. Da die optische Achse auf oder in den Erdboden verläuft, ist nur das obere Teilstück des Kreises zu sehen. Weil der Brechungswinkel von der Spektralfarbe abhängig ist, bekommen die verschiedenen Farben auch unterschiedliche Kreisdurchmesser. Eigentlich muß man so etwas zeichnen aber ich hoffe jetzt sind trotzdem alle Klarheiten beseitigt. Vieleicht kann es jemand besser erklären.
Jörg
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Guck mal ins Archiv, da gibt es zwei bis drei Diskussionsrunden zum Thema.
Ciao Lutz