viele Woerter der Deutschen Sprache kommen aus dem englischen und wurden im Laufe der Jahrhunderte eingedeutscht.
gut - good
besser - better
Das gilt aber nicht fuer boese.
Vorstellen: es handelt sich hierbei um zwei Woerter
Jemanden vorstellen
Sich (Personalpronomen) vor (Jemanden) stellen
Auch in anderen Sprachen werden Woerter ueber die Benutzung von Personalpronomen, Praepositionen u.a. unterschieden:
to raise s.o. = jemanden erziehen
to raise = steigern, errichten
viele Woerter der Deutschen Sprache kommen aus dem englischen
und wurden im Laufe der Jahrhunderte eingedeutscht.
Das mag gegenwärtig für Jeans, T-Shirt, Download etc. zutreffen, in der Sprachgeschichte ist Deine Aussage unhaltbar. Bevor ich eine Diskussion lostrete, indem ich behaupte, eher stamme das Englische (teilweise) vom Deutschen ab, lassen wir als Kompromiss stehen, dass beide einen gemeinsamen Vorfahren haben.
Garnichts!
Du interpretierst Moral dort hinein.
Es geht um die Betonung „ie“
Du hattest geschrieben:
„Gardine“ ohne „ie“ ist nicht richtig !
Wenn schon bei Wörtern, die Betonung auf „ie“ liegt wie bei „Kieme“, :dann bitte bei allen Wörtern.
Das sieht doch sehr nach doppelmoral aus.
… was mich zu der Frage veranlasste, was orthographische Regeln mit (Doppel-)Moral zu tun haben.
Abgesehen davon, wer auch nur ansatzweise andere Sprachen lernt, sieht sehr schnell, dass das doch in jeder Sprache vorkommt!
Englisch gilt gemeinhin als „logische“ Sprache, aber wenn man mal genauer hinschaut…
z. B.
enough - gh=f ausgesprochen
women - o=i ausgesprochen
nation - ti=sch ausgesprochen
good - well
mouse -mice
etc.
etc.
Französisch:
etre - vera haben auch nicht im geringsten Ähnlichkeit
etre - fûmes, tu fumes heißt auch „du rauchst“
Soviel dazu, dass eigentlich keine Sprache (sogar das formelhafte Latein hat Ausnahmen) „dumm“ oder „unlogisch“ ist, da sie - wie schon geschrieben wurde - sich immer aus mehreren Sprachen und Stämmen entwickelt hat. Aber natürlich ist es verwirrend und anstrengend, alle diese Ausnahmen zu lernen, wenn man nicht Muttersprachler ist.
viele Woerter der Deutschen Sprache kommen aus dem englischen
und wurden im Laufe der Jahrhunderte eingedeutscht.
gut - good
besser - better
Ja, wie’s Andreas schon sagte: Diese deutschen Wörter kommen natürlich nicht aus dem Englischen.
Das gilt aber nicht fuer boese.
Vorstellen: es handelt sich hierbei um zwei Woerter
Jemanden vorstellen
Sich (Personalpronomen) vor (Jemanden) stellen
Sich vor jemanden stellen und sich jemandem vorstellen sind zwei paar Schuhe. Die Wörter sollte man nicht verwechseln. Auch bin ich nicht davon überzeugt, das das der genaue Ursprung von „vorstellen“ ist.
Auch in anderen Sprachen werden Woerter ueber die Benutzung
von Personalpronomen, Praepositionen u.a. unterschieden:
to raise s.o. = jemanden erziehen
to raise = steigern, errichten
Mit Personalpronomen an sich hat das nichts zu tun, sondern mit der Transitivität. Das erste „raise“ ist transitive, das zweite intransitive. So ist’s im Deutschen auch mit „kochen“.
Der Unterschied bei Vorstellen ist aber, dass das eine Wort ein reflexives (aber trotzdem transitives) Verb ist, nämlich „sich jemanden vorstellen“, während das andere einfach ditransitiv ist („jemandem jemanden vorstellen“).
Hi,
Top!
Das ist genau die „Rechtschreibreform“ bzw. Schlechtschreibreform, die ursprünglich von den „1984ern“ Sprachfundamentalisten („Sprachterroristen“)umgesetzt werden sollte.
Quasi orthographisch fast schon beinahe sowas wie eine hochdeutsche „Kanak Sprak“.
Vor Reform der Reform der Reform. Nun, auf Druck von Öffentlichkeit,Medien und Schriftstellern konnte manches gerade noch entschärft werden.
Beispiel, wie es hätte sein können:
Herr Keiser sagt, der Apt vom Kloster im grünen Hein hat Potenzial und isst im Restorant „das Bot“ seinen Al, sein nummeriertes Packet tanzt im Rütmus der Wellen.
lg O
Herr Keiser sagt, der Apt vom Kloster im grünen Hein hat
Potenzial und isst im Restorant „das Bot“ seinen Al, sein
nummeriertes Packet tanzt im Rütmus der Wellen.
Hätt ich jetzt nicht so schlimm gefunden. Es wäre halt ein konsequenter Schritt gewesen, und überdies der einzig logische, wenn man wirklich etwas vereinfachen will. Blickt man auf andere Nationen, so hat solch eine Reform jedoch (leider ?) fast immer nur funktioniert, wenn damit auch eine Änderung des Alphabetes verbunden war (z.B. im Türkischen von der arabischen zur lateinischen Schrift) oder die Sprache zuvor nicht verschriftlicht war.
Liebe Grüße
P.S. Sicher ist der Herr Keiser seinen Al und isst ihn nicht. Alles Andere wäre unlogisch.