Warum ist es eigentlich im Januar/Februar am kältesten und nicht um den 21.12 herum, an denen die Tage am kürzesten sind (ich find´s peinlich ,daß ich das nicht weiss, also nicht meinen Namen merken)
geraten
Weil die Erde sich erstmal ein paar Monate auskühlen muß? natürlich nicht local, aber so im Mittel die ganze nörliche Halbkugel?
Peter Müller (bitte auch meinen Namen nicht merken ##a##c##h##i##m##)
ja, Achim, so ungefähr hab ich das auch mal gelernt. gemessen wird ja die lufttemperatur ca. 1 m über boden; die luft wird aber nun nicht direkt durch die sonnenstrahlen, sondern sozusagen „vom boden her“ und durch den boden aufgewärmt. die richtig tiefen temperaturen treten also erst dann auf, wenn der boden sein temperaturminimum erreicht hat. dieses erreicht er aber eben erst zu dieser zeit des jahres, erst jetzt ist er gänzlich „ausgekühlt“. die bodentemperatur reagiert also mit einer gewissen verzögerung auf die (theoretische)sonnenscheindauer und somit auch die lufttemperatur.
tja, so oder so ähnlich hab ich s gelernt…kann auch nichts dafür ;o) !
gruss tom
Unsere Region lebt von der Waerme des
Golfstroms. Fuer unsere Breiten ist es bei
uns relativ warm. Zu Beginn des Winters
beginnt sich der Atlantik abzukuehlen. Da
Wasser sehr viel Waerme speichern kann,
dauert das seine Zeit. Deshalb diese
Verzoegerung.
Es muss niemandem peinlich sein Fragen zu
stellen. Erst die richtigen Fragen helfen,
Antworten zu finden… Also, nur Mut!
MEB
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Hallo Klaus,
dass es im Winter kälter ist, hängt weniger mit der geringeren Sonnenscheindauer, sondern mit dem Einfallwinkel des Lichts zusammen. Wir sind im Winter ja auch der Sonne viel näher als im Sommer, ohne dass es hilft. Die Erdachse steht schräg zur Bewegungsebene Sonne-Erde, deshalb ist die Bestrahlung zur Sommerzeit effektiver. Ob damit auch die Zeiverschiebung Dez->Feb zu tun hat, weiss ich nicht, aber ich wollte auch noch ein Puzzleteil beitragen.
Gruss, Tom
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Hallo Klaus!
Meine Antwort hat eigentlich nichts mit Deiner Frage zu tun, aber seit Jahrhunderten wird der 15. Januar als kältester Tag angenommen. Als Tag, an dem die Natur sich nicht oder am wenigsten verändert.
Deshalb wurden früher am 15. Januar die Bäume gefällt, die man im Sommer zum Häuserbau verwenden wollte. Diese Bäume sind später die. die am längsten halten.
In Skandinavien macht man es aus Tradition heut noch.
Gruß Werner.
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dass es im Winter kälter ist, hängt
weniger mit der geringeren
Sonnenscheindauer, sondern mit dem
Einfallwinkel des Lichts zusammen. Wir
sind im Winter ja auch der Sonne viel
näher als im Sommer, ohne dass es hilft.
Der Einfallswinkel ist zu Winterbeginn
am kleinsten. Hinzu kommt die kurze
Scheindauer. In der Tat sollte es zu
Winterbeginn am kaeltesten sein. Ist es aber
nicht, da Wasser (Atlantik) jede Menge
Waerme speicher kann, die erst einmal „ver-
schwinden“ muss…
MEB
Hi !
Eine Erklärungsmöglichkeit laut dem Meteorologen Bauer-Mirecka, der das Buch „Das Wetterjahr in Österreich“ herausgegeben hat:
Es dauert eine längere Zeit, bis sich um den Pol herum genügend sdchwere Kaltluft gesammelt hat, die dann nach Mitteleuropa drückt.
Es genügt halt einfach nicht, dass die Tage am kürzesten sind und schon ist es schlagartig am kältesten. Da muss sich die Kälte erst so richtig sammeln.
Ähnlich, nur umgekehrt ist es ja im Sommer: Obwohl der Sonnenhöchststand im Juni ist, sind die heißesten Tage Ende Juli/Anfang August. Und auch in der Tagesverteilung der Temperatur merkt man das: Obwohl zu Mittag der Sonnenstand am höchsten ist, ist es an einem Julitag erst gegen 16.00 Uhr am heißesten. Erst dann hat sich die Warmluft so richtig gesammelt.
Viel Spaß noch,
PIERRE