Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit zum Thema Muskelzuckungen durch Elektroskalpelle. Mit der verwendeten Frequenz (300kHz-4MHz) sollten die Muskel eigentlich nicht gereizt werden. Aber warum?
Kann mir jemand den physiologischen Hintergrund erklären?
Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit zum Thema
Muskelzuckungen durch Elektroskalpelle. Mit der verwendeten
Frequenz (300kHz-4MHz) sollten die Muskel eigentlich nicht
gereizt werden. Aber warum?
Kann mir jemand den physiologischen Hintergrund erklären?
Sorry, aber das ist doch deine Aufgabe, das herauszufinden, zu erklären usw.
Du frägst jetzt hier und schreibst dann die Antwort einfach ab und in deine Arbeit rein?
Meine Aufgabe ist es herauszufinden warum diese Muskelzuckungen trotz der hohen Frequenz vorkommen. Dabei spielen viele andere Parameter eine Rolle, die bei einer OP vorkommen z.B. Verwendung von leitenden Flüssigkeiten.
Doch allgemein können diese hohen Frequenzen den Muskel nicht zucken lassen. Und ich brauche für meine Arbeit dringend die Erklärung.
Das Werk, mit dem du deine Befähigung zum Wissenschaftler und zum selbstständigen Denken, Forschen und Recherchieren unter Beweis stellen sollst.
Besorg dir Literatur zu dem Thema und finde es selber raus. Lass dir im Zweifelsfall von deinem Betreuer ein paar Hinweise geben, dass ist nämlich seine Aufgabe.
Ehrlich gesagt finde ich, dass du dich mit dem Auftritt für eine Bachelorarbeit disqualifiziert hast.
Ich glaube du hast nicht sehr viel Ahnung über Abschlussarbeiten. Hast du den schoneinmal eine Forschungsarbeit geschrieben, damit du sowas behaupten kannst?
Ich habe schon Ärzte Interviews durchgeführt, alle Bücher der Bib und vom SpringerLink zu dem Thema durchgelesen, genau die gleichen Fragen in Ärzteforen gestellt, das Internet durchsucht usw. noch kein Ergebnis
Hatte gehofft, dass ich vllt hier jemanden finde der mir weiterhelfen kann, weil die Seite so gut besucht is.
Stattdessen muss ich mir unfreundliches und total unnützes Zeug von Leuten anhören, die nur rumsitzen und nich wissen was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen!
Aber trotzdem vielen Dank. Jetzt weiß ich ja, dass ich hier keine Fragen mehr reinstellen sollte.
Ich habe schon Ärzte Interviews durchgeführt, alle Bücher der
Bib und vom SpringerLink zu dem Thema durchgelesen, genau die
gleichen Fragen in Ärzteforen gestellt, das Internet
durchsucht usw. noch kein Ergebnis
Wenn du genau das in deiner Ursprungsfrage erwähnt hättest, wären die Antworten derer, die „nur rumsitzen und nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen“, sich aber trotzdem oft die Mühe machen adäquat zu antworten, anders ausgefallen.
Aber trotzdem vielen Dank. Jetzt weiß ich ja, dass ich hier
keine Fragen mehr reinstellen sollte.
Nein, was du jetzt weißt, ist wie du die Fragen formulieren solltest
Das Ergebnis einer Bachelorarbeit kann doch sicherlich auch sein, dass es kein Ergebnis gibt bzw. dies noch zu erforschen ist. Ist doch oft genug der Abschlusssatz in klin. Studien „hierzu müssen mehr Studien durchgeführt werden“. Wie wärs dann in deinem Fall mit einer Art Review zu dem Thema?
Ja vllt hätte ich es etwas genauer schreiben sollen. Aber mit sowas rechnet man nich!
Es ist schon möglich eine Lücke zu lassen oder zu sagen, dass die Gründe dafür nicht gefunden wurden. Aber das tu ich ungern…
In zwei Wochen bin ich zur Hospitation in der Neurochirurgie. Spätestens dann werd ich ne Antwort bekommen. Aber bis dahin versuch ich noch so viel Informationen wie möglich zu sammeln.
Wenn ich diese Aussage des TE lese, würd ich dir gern noch ein paar * mehr geben…
Stattdessen muss ich mir unfreundliches und total unnützes Zeug von Leuten :anhören, die nur rumsitzen und nich wissen was sie mit ihrer Zeit anfangen :sollen!
Wir hätten die Antwort auf dem Silbertablett servieren sollen, dann wäre unsere Zeit sinnvoll genutzt.
Und das ist „die (wissenschaftliche) Zukunft Deutschlands“ !? Furchtbar
Ich möchte nicht oberflächlich sein, aber werden einem im Bachelorstudium Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens überhaupt nicht näher gebracht oder vergisst man das Gelernte einfach 1 Woche nach der Klausur wieder komplett?
Wo ist der Drang, sich Unverstandenes auf Grund während des Studiums angeeigneten systematischen Denkens (wozu auch gezielte Literaturrecherche zählt) zu erschließen? Die Themen Muskelphysiologie und Hochfrequenzchirurgie sind ja jetzt mal keine Neuheiten und stehen in jedem popligen Lehrbuch, das nur annähernd mit genannten Sachverhalten zu tun hat.
Dein Beispiel bestätigt einige Erfahrungen meinerseits mit Bachelorstudenten. Fisch oder Fleisch? Akademiker oder Geselle? Wohl eher letzteres, aber das eigentlich auch nicht.
Ich möchte dabei anmerken, dass die Bachelor- und Masterstudenten , die ich betreuen drufte allesamt höchst interessierte junge Menschen waren, insofern kann man da schon von angehenden Wissenschaftlern sprechen
An welchen Nerven- oder Muskelzellen untersuchen Sie dies?
Entnommene Gewebe, die nicht richtig behandelt werden, also ich meine, bereits depolarisierte und nicht zur Repolarisation fähige Nervenzellen und Muskelgewebe können sich nicht wieder Depolarisieren.
Schauen Sie mal im Versuchsaufbau, ob Sie da was nicht richtig gemacht haben.
Funktioniert die Depolarisation auch nicht bei kleinen Spannungen, im Millivolt-Bereich. Wie schaut es mit dem Medium aus, in dem die Nervenzellen liegen?
Zu den unteren Beiträgen:
Eine Bachelorarbeit ist noch lange keine Doktorarbeit, ich wette diejenigen die solche Antworten unten verfasst haben, sind keine Akademiker. Erst die Masterarbeit, aber nicht wirklich, aber vor allem die Doktorarbeit veranlasst einen wirklich zum selbstständigen Forschen. Bis auf die Geisteswissenschaftler, Philosophen und die ganzen anderen, da gibts nichts zum Forschen, sondern nur um Hirngespinste niederzuschreiben.
Also ich bin kein Mediziner, sondern komme aus der Elektrotechnik. Die Erfahrung zeigt, dass der Körper nur niederfrequente Ströme wahrnehmen kann. Ganz interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass man Stromschläge, die bei 0 oder 50 Hz lebensgefährlich wären, bei hohen Frequenzen gar nicht bemerkt. Gerade das macht sie aber wiederum so gefährlich, da man die Erwärmung der betroffenen Körperteile dann meistens zu spät merkt. Aber zum Spaß haben wir das mal ausprobiert, den Strom für eine 100-Watt-Haushaltsglühlampe für kurze Zeit durch einen menschlichen Arm fließen zu lassen. Man merkt es nicht und die Glühlampe leuchtet hell.
Um es mal bildlich zu erklären, was bei hochfrequenten Strömen passiert: Bevor die Nerven überhaupt merken, dass da ein Strom fließt, ist der Strom schon wieder weg bzw. fließt in die andere Richtung und das Spiel wiederholt sich von vorn. Der physiologische Hintergrund ist mir unbekannt, ich vermute aber mal, dass dort Ionenleitung mit im Spiel ist und Ionen sind ja schwere Teilchen, die erstmal beschleunigt werden müssen und die sich dann bei hohen Frequenzen auch nicht mehr nennenswert bewegen.