Warum kann man nach hinten sprechen aber nicht leu

Hallo,
warum kann jemand, der hinter einem steht, wenn man nach vorne spricht, einen trotzdem verstehen. Das ist ja eine Welle, also longitudinale Druckschwankungen der Luft, die sich ringsrum ausbreiten, also auch noch hinten.
Wenn man aber mit einer Taschenlampe nach vorne leuchtet, dann sieht der Hinter nichts. Ich hab schon gehört, dass es irgendwie mit der Wellenlänge zu tun hat, bring das aber irgenwie nicht in Zusammenhang.
Es gibt ja auch Funkwellen mit einer Wellenlänge von 2m. Die würden sich doch dann bestimmt auch wie die Schallwellen verhalten.

Also wie steht die Wellenlänge in Zusammenhang damit, wie gut sich die Welle auch nach hinten ausbreitet, obwohl man sie nach vorne ausbreiten lässt.

Danke für die Antwort
Tim

Hallo Tim,
in einer Taschenlampe steckt ja erstmal eine Glühbirne, die ja auch erstmal Perse in alle richtungen strahlt. dann wird mit hilfe eines schirmes dafür gesorgt das die strahlen nur in ein richtung strahlen.

mit unser stimme ist das denke ich ganz ähnlich die schallwellen die wir erzeugen werden erstmal in alle richtungen abgegeben.
aber da unser körper teildurchlässig für schall ist tritt der schall nicht nur in richtung des mundes aus.

Zusätzlich reflektieren natürlich auch gegenstände in der umgebung die schallwellen. und streuen sie. diese reflektieren wellen können wir ebenfalls warnhemen.

genau wie man ja auch die von einer wand reflektierten lichtstrahlen einer taschhenlampe warnimmt.

So das Währen jerzt erstmal meine vermutungen zu dem thema. ich sage ausdrücklich vermutungen. denn ich bin kein physiker und ich habe micht nicht mit diesem thema befasst. doch das scheinen mir die sinvollsten erklärungen für das phänomen zu sein. vieleicht hat ja noch jemand eine erklärung und verbessert oder korregiert meine antwort

gruss chris

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Hallo
im Prinzip hast du dir da selbst schon geantwortet.
Es hängt mit der Wellenlänge zusammen.
Beugungseffekte treten auf wenn sich das Hindernis in der Größenordnung der Wellenlänge bewegen. Sichtbares Licht (380-780nm) kann an Hindernissen von so ungefähr 1-2 Mikrometern noch gebeugt werden (das ist aber immer nur so ein ungefährer Richtwert). Schallwellen haben aber ganz andere Wellenlängen somit können sie an viel größeren Hindernissen gebeugt werden, an denen Licht schon nicht mehr gebeugt wird. So sehr genau lassen sich diese Verhältnisse nicht beschreiben aber als Faustregel kann man so ungefähr sagen, dass das Hindernis etwa 1-3 mal so groß wie die Wellenlänge sein kann.
Das ist auch der Grund weshalb man diese Subwoofer überall im Raum hinstellen kann, weil der Schall dieser Geräte in den meisten Räumen noch nicht gebeugt wird und das Ohr daher die Quelle des Schalls nicht ausmachen kann.
hoffe ich konnte Helfen
Sascha

Im Prinzip wurde es ja schon gesagt: Es liegt an der Wellenlänge. Nur wenn diese klein ist im Verhältnis zu den Objekten, gibt es Reflexionen etc. (Ich glaube das heißt dann quasi-optische Ausbreitung oder Strahlenoptik oder so, hab den Namen aber vergessen.) Bei dem Taschenlampenstrahl an der Wand ist das dann so, ein Anteil wird reflekiert, das meiste absorbiert.

Ist die Wellenlänge groß, dann muss man mit der Beugung (und Elementarwellen) argumentieren. Das ist z.B. beim Schall im Zimmer häufig der Fall. Ich glaube, es ist z.B. gar nicht möglich, dass ein Lautsprecher einen mittleren Ton stark gebündelt (wie die Taschenlampe) abstrahlen kann, der Ton wird immer grob rund um den Lautsprecher abgestrahlt.

Und dann muss man noch sagen, dass das Taschenlampenbirnchen eigentlich zu dunkel für die Raumausleuchtung ist: schraubst du den Reflektor ab, dann ist es im Zimmer recht dunkel, lediglich in der Nähe des Birnchens ist es hell. Die Leistung des Lautsprechers reicht aber für die Beschallung des Raums aus. Das würde ich mal als Hauptargument für deinen Vergleich anführen, warum die Taschenlampe hinter dir so dunkel ist, deine Stimme oder der Lautsprecher aber auch noch dahinter gut hörbar.

Wichtig ist halt, dass die Taschenlampe nur hinter dir sichtbar ist, wenn du vor dir eine Wand hast. Die Stimme müsste auch ohne Wände hinter dir hörbar sein.

Dass Töne gut durch den Körper geleitet werden glaube ich nicht; man halte sich einfach mal die Ohren zu, dann geht kaum was durch die Finger.

Das ist auch der Grund weshalb man diese Subwoofer überall im
Raum hinstellen kann, weil der Schall dieser Geräte in den
meisten Räumen noch nicht gebeugt wird und das Ohr daher die
Quelle des Schalls nicht ausmachen kann.
hoffe ich konnte Helfen
Sascha

Die Töne vom Subwoofer werden besonders stark gebeugt! Ist aber egal, dass man ihn nicht hören kann, liegt daran, dass die Wellenlänge viel größer als der Ohrabstand ist. Im Prinzip misst jedes Ohr dann zu jedem Zeitpunkt den gleichen Luftdruck wie das andere Ohr. Bei höheren Tönen ist der Luftdruck am linken und am rechten Ohr unterschiedlich und die Richtung der Welle kann herausgerechnet werden.

Nochmal zum Subwoofer:
In einem mobilierten Raum ist die Wahrscheinlichkeit, den Subwoofer nicht durch die Schallwellen zu lokalisieren, geringer als in einem Raum mit gar keinen Möblen, da in so einem Raum ja keine Welle gebeugt wird, stimmts?

So das Währen jerzt erstmal meine vermutungen zu dem thema.
ich sage ausdrücklich vermutungen. denn ich bin kein physiker
und ich habe micht nicht mit diesem thema befasst.

Wenn du dich zukünftig daran halten würdest, wäre das prima. WWW heißt wer weiß was, nicht wer vermutet was. Zoelomat

Wenn du dich zukünftig daran halten würdest, wäre das prima.
WWW heißt wer weiß was, nicht wer vermutet was. Zoelomat

eigentlich sind es genau diese art sätze, die keiner braucht…

Nochmal zum Subwoofer:
In einem mobilierten Raum ist die Wahrscheinlichkeit, den
Subwoofer nicht durch die Schallwellen zu lokalisieren,
geringer als in einem Raum mit gar keinen Möblen, da in so
einem Raum ja keine Welle gebeugt wird, stimmts?

Also m.E. macht es theoretisch keinerlei Unterschied, ob da Möbel sind.

Dass man die Quelle nicht lokaliesieren kann, liegt nur daran, dass der Mensch die Ausbreitungsrichung einer Welle nicht bestimmen kann, wenn die Frequenz zu tief ist.

Hallo,

warum kann jemand, der hinter einem steht, wenn man nach vorne
spricht, einen trotzdem verstehen.

weil sich schallwellen in alle richtungen ausbreiten. das heißt, ein teilchen stößt immer viele andere an und diese viele anderen stoßen wieder viele anderen an(wie beim kegeln oder schneeballsystem). aufgrund der hohen teilchenzahl krümmt sich der „teilchenimpulsvektor“ um die schallquelle. jedes teilchen stößt z.b. ein anderes teilchen in einem winkel von 60 grad an(nur als beispiel). das bedeutet, nach 6 teilchen schließt sich der kreis - das 6. teilchen stößt wieder das erste an oder das, was jetzt an der stelle sitzt.
es spielt aber auch reflexion eine große rolle. in einem zimmer bekommt die reflektierten wellen zu hören. durch die kurzen distanzen nimmt man den unterschied zwischen gebeugter welle und reflektierter welle nicht wirklich immer wahr. der unterschied ist vor allem zu hören, wenn man in einer großen halle in eine andere richtung spricht.

mfg:smile:
rené

So das Währen jerzt erstmal meine vermutungen zu dem thema.
ich sage ausdrücklich vermutungen. denn ich bin kein physiker
und ich habe micht nicht mit diesem thema befasst.

Wenn du dich zukünftig daran halten würdest, wäre das prima.
WWW heißt wer weiß was, nicht wer vermutet was. Zoelomat

So ein Quatsch!

Besser so, als wie häufig üblich keine Ahnung haben, aber so tun als wüsste man genauestens Bescheid. Das stiftet dann nur Verwirrung.

Diese tiefe Frequenz ist schon der Grund das man die Quelle nicht ausmachen kann, das liegt aber ganz einfach an der Wellenlänge. Wenn ich richtig gerechnet habe beträgt bei einer Frequenz (schon ganz schöner Bass) von 28Hz in Luft die Wellenlänge 12,14 m und da treten halt im Wohnzimmer noch keine Beugungseffekte auf. Das mit der tiefen Frequenz ist nämlich nur die halbe Wahrheit, auf nem Festival sollten diese Effekte dann schon auftreten, wie sicher einige schon bemerkt haben.
schönen Gruß
Sascha

Auch auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole :wink:
Es liegt am Ohrabstand!

Mal ein Bsp: Ein Stein wird ins ruhige Meer geworfen, dann breiten sich kreisförmig darum Wellen aus.

Es ist Nacht und man kann nichts sehen, jedoch möchte man die Stelle ermitteln, aus der die Wellen kommen. Man kann also eine Hand ins Meer stecken, dann wird man spüren, wie das Wasser aufgrund der Wellenringe auf und ab steigt. Das ist aber schon alles, man hat keine Ahnung, dass es sich um eine fortlaufende Welle handelt.

Steckt man nun mit etwas Abstand die zweite Hand ins Wasser, dann spürt diese ebenfalls das Auf und Ab, aber zeitversetzt. Man merkt also, dass ein Wellenberg zuerst an der einen Hand wahrnehmbar war, bevor er die andere Hand erreichte.

Theoretisch kann man also jetzt sagen, wie die Richtung der Welle ist!

Wenn sich der Wasserspiegel aber nur ganz langsam ändert (z.B. Ebbe und Flut), dann kann man nicht sagen, an welcher Hand das zuerst war, wie also die Richtung verläuft.

Befänden sich die Hände jedoch wiederum 1000 km auseinander, könnte man schon sagen, dass sich der Wasserspiegel an der einen Hand zuerst verändert hatte und könnte jetzt wieder die Richtung bestimmen.

Das Prinzip funktioniert eben nur so lange, wie die Wellenlänge nicht sehr viel größer ist, als der Abstand der beiden Messpunkte.

Ich hoffe das Beispiel war einigermaßen okay :smile:

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Holla.

Wenn man aber mit einer Taschenlampe nach vorne leuchtet, dann
sieht der Hinter nichts.

Wenn Du einfach eine Glühbirne ohne Taschenlampe nimmst, aber schon.

Die Taschenlampe hat einen Reflektor, der die Lichtstrahlen in eine Richtung lenkt (nehme mal an, Paraboloid, ähnlich wie beim Autoscheinwerfer). Je näher nun der Glühfaden am geometrischen Brennpunkt des Spiegels sitzt, desto perfekter parallel sind die reflektierten Strahlen und desto weniger sieht der Hintermann.

Wundert mich ein wenig, dass das anscheinend noch niemandem aufgefallen ist …

Gruß Eillicht zu Vensre

20.6.2006 12:36 - ich war schneller :wink: :

…Und dann muss man noch sagen, dass das Taschenlampenbirnchen eigentlich zu dunkel für die Raumausleuchtung ist: schraubst du den Reflektor ab, dann ist es im Zimmer recht dunkel, lediglich in der Nähe des Birnchens ist es hell.

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