Hallo,
die Frequenz der Funkwellen für WLan, schnurlos Telefon, Handywellen etc. haben ja die Eigenschaft, dass Wasser sie gut absorbieren kann und warm wird.
Wenn das Wasser in unserem Körper zu heiß wird, dann zerbrechen ja die meta stabilen Proteine und sie können ihre Funktion nicht ausführen.
Jetzt hab ich aber gehört, dass es Moleküle in dem menschlichen Körper, deren chemisch Bindung selbst durch diese Funktwellen getrennt werden können, wofür man ja in der Regel mindestens Energie in Form von UV-Licht braucht.
Jetzt kann man ja Versuche anstellen und genau zeigen, ob diese Funkwellen nur Wasser warm machen oder tatsächlich Moleküle direkt aufbrechen.
Meine Frage ist jetzt, warum solche klaren Experimente nicht durchgeführt werden und das Ergebnis publiziert wird.
Sind die Institute alle durch die Handyhersteller und Netzbetreiber geschmiert - um es mal deutlich zu sagen - weil das Ergebnis eindeutig zeigt, dass die Funkstrahlung tatsächlich Moleküle direkt zerstört bzw. das Wasser im Gewebe so warm macht, dass indirekt die Moleküle zerstört werden.
Eigentlich dürfte es doch keine Diskussion um die Gefährlichkeit von Funkwellen geben, denn ein Experiment zeigt doch ganz klar, was die Funkwellen mit Gewebe anstellen.
Es sei denn, das richtige Ergebnis wird ständig vertuscht und unsauber und verworren dargestellt.
Ich würde diesen Aspekt gerne zur Diskussion stellen.
Herzlichen Dank an alle, die sich mit fundiertem Fachwissen outen.
die Frequenz der Funkwellen für WLan, schnurlos Telefon,
Handywellen etc. haben ja die Eigenschaft, dass Wasser sie gut
absorbieren kann und warm wird.
„Gut“ ist was anderes. Der gute Bereich für Wasser liegt bei 18GHz.
Meine Frage ist jetzt, warum solche klaren Experimente nicht
durchgeführt werden und das Ergebnis publiziert wird.
Simple: das Zerbrechen der Proteine passiert laufend, auch wenn gar keine Funkwellen da sind. Das ist normal, das muss so. Der Körper muss die Teile abbauen um sich selbst regeln zu können.
Man könnte die Erhöhung der Zerfallsrate bestimmen, aber das ist immernoch keine Aussage zur Auswirkung auf die Gesundheit.
Jetzt kann man ja Versuche anstellen und genau zeigen, ob
diese Funkwellen nur Wasser warm machen oder tatsächlich
Moleküle direkt aufbrechen.
Meine Frage ist jetzt, warum solche klaren Experimente nicht
durchgeführt werden und das Ergebnis publiziert wird.
Ich bin mir sicher, dass es solche Experimente gibt, die Frage ist nur, wie ihr Ergebnis zu interpretieren ist.
Weil du WLAN als Beispiel genannt hast: da treten nur recht geringe Intensitäten auf, d.h. um physiologische Aussagen treffen zu können, muss man Langzeituntersuchungen machen.
Aber wie macht man die sinnvollerweise? Die Antwort ist, dass es verdammt schwierig ist. Man bräuchte zwei Vergleichsgruppen, eine setzt man langfristig einem WLAN aus, die andere nicht - und ansonsten sollen sie sich identisch verhalten. Und das bitte über 30 Jahre oder so. Da wird einem schnell klar, dass das nicht so einfach ist.
Aus dem gleichen Grund gibt es übrigens nur wenige wissenschaftlich gut gesicherten Studien darüber, welche Nahrungsmittel langfristig gesund sind und welche nicht.
Hallo,
es gibt mehr Handys als Menschen in Deutschland. Bei einigen Leuten scheint das Ding schon am Ohr verwachsen zu sein.
Unabhängig von den chemischen und physikalischen Wechselwirkungen (Die natürlich stark von Frequenz und Stärke abhängig sind):
Bei der riesigen Anzahl an Probanden in Deutschland bzw. der Welt würde sich eine potentielle Gefährlichkeit derartig signifikant in der Statistik der Krankenkassen zeigen, dass dies nicht unter den Teppich zu kehren wäre.
Bedenke - Mobilfunk im größeren Umfang gibt es gerade mal 10-15 Jahre und man kann die Kranken-/Sterbestatistiken noch ganz gut vergleichen.
Das gilt auch wenn man man annimmt, dass der Schaden erst nach 20-30 Jahren auftritt, da auch das Auftreten möglicher Krankheiten einer Streuung unterliegen.
Bei der riesigen Anzahl an Probanden in Deutschland bzw. der
Welt würde sich eine potentielle Gefährlichkeit derartig
signifikant in der Statistik der Krankenkassen zeigen, dass
dies nicht unter den Teppich zu kehren wäre.
Aber es wäre quasi unmöglich, diesen Effekt den Handys zuzuordnen. In den letzte 10 bis 15 Jahren haben sich schliesslich auch jede Menge andere Dinge geändert, und die Entwicklung läuft in vielen Industrienationen parallel.
Bedenke - Mobilfunk im größeren Umfang gibt es gerade mal
10-15 Jahre und man kann die Kranken-/Sterbestatistiken noch
ganz gut vergleichen.
Eben nicht, weil man keine Probandengruppe hat, die unter gleichen Bedingungen ohne Handy (und ohne Nähe zu Handy-Benutzern) lebt.
es ist in ein paar Antworten schon angeklungen. Wenn Deine Klarheit „wissenschaftliche“, verifizierte Klarheit bedeutet dann brauchst Du nicht nur in vitro Untersuchungen zum Aufbrechen von irgendwelchem Protein-Gedöns. Dann brauchst Du statistisch relevante Doppel-Blind Studien. Und die gibts nicht, die wirds vorr. auch nicht geben. Aus vielen Gründen (Möglichkeit, Geld, Politik).
So long,
Stefan
P.S. Auch der Treibhauseffekt ist nicht streng wissenschaftlich erwiesen. Wie auch…
Wollen / sollen wir so lange warten bis es soweit ist?
Bei der riesigen Anzahl an Probanden in Deutschland bzw. der
Welt würde sich eine potentielle Gefährlichkeit derartig
signifikant in der Statistik der Krankenkassen zeigen, dass
dies nicht unter den Teppich zu kehren wäre.
Aber es wäre quasi unmöglich, diesen Effekt den Handys
zuzuordnen. In den letzte 10 bis 15 Jahren haben sich
schliesslich auch jede Menge andere Dinge geändert, und die
Entwicklung läuft in vielen Industrienationen parallel.
welcher Effekt könnte das denn sein?
Bedenke - Mobilfunk im größeren Umfang gibt es gerade mal
10-15 Jahre und man kann die Kranken-/Sterbestatistiken noch
ganz gut vergleichen.
Eben nicht, weil man keine Probandengruppe hat, die unter
gleichen Bedingungen ohne Handy (und ohne Nähe zu
Handy-Benutzern) lebt.
Ich denke 15 Jahre zurück kann man schon vergleichen. Soviel hat sich nicht verändert. Wir reden hier nicht von 10, 100 oder 1000 Probanden sondern über zig Millionen. Es MUSS sich was abzeichnen - selbst wenn eine eine echte Vergleichsgruppe nicht gibt.
Bedenke - Mobilfunk im größeren Umfang gibt es gerade mal
10-15 Jahre und man kann die Kranken-/Sterbestatistiken noch
ganz gut vergleichen.
Eben nicht, weil man keine Probandengruppe hat, die unter
gleichen Bedingungen ohne Handy (und ohne Nähe zu
Handy-Benutzern) lebt.
Ich denke 15 Jahre zurück kann man schon vergleichen. Soviel
hat sich nicht verändert. Wir reden hier nicht von 10, 100
oder 1000 Probanden sondern über zig Millionen. Es MUSS sich
was abzeichnen - selbst wenn eine eine echte Vergleichsgruppe
nicht gibt.
Das Auftreten eines Effektes ist nicht von einer Kontrollgruppe abhängig, das stimmt, aber die Interpretation ist dann nicht eindeutig. Ohne Vergleichsgrupe und standardisierte Versuchsdurchführung kann der Effekt auf alles zurückzuführen sein, was nicht standardisiert war.
Das Auftreten eines Effektes ist nicht von einer
Kontrollgruppe abhängig, das stimmt, aber die Interpretation
ist dann nicht eindeutig. Ohne Vergleichsgrupe und
standardisierte Versuchsdurchführung kann der Effekt auf alles
zurückzuführen sein, was nicht standardisiert war.
um noch mal auf mein Vorposting zurück zu kommen.
Welcher Effekt könnte dies denn sein oder steht im Verdacht? (ausser den Dingen die gefälscht worden sind)
konkrete Verdachtsmomente kann ich nicht beisteuern, nur so viel:
Gerne wird nur auf eine signifikanz geaschaut, ohne die Effektgröße zu bewerten (z.B. eine studie mit 100 Probanden zeigte, dass diejeingen aus Philadelphia um einen 1mm signifikant größer waren, als die aus Denver).
Ausserdem muss es nicht ein Effekt sein, sondern kann eine Synergie aus mehreren sein.
Grüße,
JPL
Die Temperaturerhöhung durch Funkwellen ist minimal. Der verharmlosende Spruch „Restrisiko eine Pudelmütze“ stimmt hier, da deren Effekt größer ist. Proteine werde somit nicht denaturiert.
Funkwellen können auch nicht direkt Bindungen spalten, dafür braucht es schon UV-Licht wie du sagst.
Die einzige mir bekannte Wechselwirkung, die hier möglicherweise relevant ist, ist die Wechselwirkung mit dem Elektronenspin. So könnten vereinzelte chem. Reaktion leicht beschleunigt oder verlangsamt werden.
Eine Untersuchung im Reagenzglas ist nicht möglich, da sich alle Umgebungsfaktoren deutlich stärker auf die Reaktionsgeschwindigkeit auswirken.
So bleiben nur empirische Gesundheitsuntersuchungen, deren Problematik ja schon diskutiert wurde.