die Frage steht ja schon im Titel, nur noch was ich schon weiß:
der Draht glüht, weil er so stark erhitzt wird, dass er fast schmilzt und da leuchten die Stoffe nunmal! das erhitzen ist ja soweit ich weiß sozusagen ein gewollter Kurzschluss!
Aber warum findet dieser Kurzschluss nun gerade an dem Leuchtdraht statt schon das Stromkabel zu martern?
Der Glühdraht glüht deshalb, weil sein innerer Widerstand höher als der des Zuleitungsdrahtes ist, daher fällt an diesem Widerstand viel mehr Spannung ab als am Zuleitungsdraht, die Spannung multipliziert mit dem Strom durch die Glühbirne ergiebt die Leistung, die den Glühdraht erhitzt.
Aber warum findet dieser Kurzschluss nun gerade an dem
Leuchtdraht statt schon das Stromkabel zu martern?
wie schon gesagt, Kurzschluß ist das keiner.
Wie überall in der Technik wird das Material entsprechend des Einsatzzweckes ausgewählt.
Für eine Leitung suchst man sich ein Material aus, das möglichst wenig Widerstand hat, einigermaßen leicht verformbar und auch noch billig ist (weil man sehr viel davon braucht). Gold wäre gut geeignet (Widerstand, Verformbarkeit) aber leider nicht billig genug, daher hat man sich Kupfer rausgesucht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChwendel
Für die Wendel des Glühdrahtes verwendet man kein Kupfer, sondern Wolfram oder Wolframlegierungen. Wolfram hat eine besondere Eigenschaft, es hat nämlich von allen Metallen den höchsten Schmelzpunkt (ca.3400 °C). Und nun macht man aus dem Wolfram einen sehr dünnen Draht, viel dünner als eine normale Stromleitung, das erhöht zusätzlich den Widerstand.
bei solchen Fragen sollte man sich immer um exakte Definitionen
bemühen.
Def. elektrischer Kurzschluß: Widerstand geht gegen Null
-> Es gibt (ideal) keinen Spannungsabfall!
Praktisch ist der Kurzschluß die Belastung einer Spannungsquelle
ohne einen angemessenen Lastwiderstand.
An jedem normalen elektrischen Verbraucher (auch Lampe)
fällt aber die übliche Netzspanung ab (ca. 230V).
Eine 100W-Lampe hat im normalen Betrieb einen Innenwiderstand
von ca. 530 Ohm. Dagegen haben die Leitungen im Haus bis zur
Lampe nur einen Widerstand von einigen zenhntel Ohm bis
max. wenige Ohm (z.B. Kabel mit 2,5mm² -> R = ca. 8 Ohm/1km ).
Wenn also überhaupt von Kurzschluß gesprochen werden kann,
dann sind es die Verbindungsleitungen, die idealisiert
einen Kurzschluß zwischen Spannungsquelle und Verbraucher
(Lastwiderstand) darstellen.
Warum nun die elektrische Leistung hauptsächlich in dem
Verbraucher z.B. Lampe umgesetzt wird und nicht in den
Leitungen kann man mit den Grundformeln der E-Technik leicht
nachrechnen:
-> Widerstand: R = U/I und Leistung: P = U * I
Gruß Uwi
Gruß Uwi
die Frage steht ja schon im Titel, nur noch was ich schon
weiß:
der Draht glüht, weil er so stark erhitzt wird, dass er fast
schmilzt und da leuchten die Stoffe nunmal! das erhitzen ist
ja soweit ich weiß sozusagen ein gewollter Kurzschluss!
Aber warum findet dieser Kurzschluss nun gerade an dem
Leuchtdraht statt schon das Stromkabel zu martern?
grüße
Tim