Warum macht man nach der Trennung einen Großputz?

Hallo und zwar ist mir aufgefallen das ich bisher bei jeder Trennung einen Großputz gemacht habe warum macht man das?

Hallo und zwar ist mir aufgefallen das ich bisher bei jeder
Trennung einen Großputz gemacht habe warum macht man das?

Nun, ob das wirklich jeder so macht, darf man bezweifeln. Warum du es gemacht hast, kannst Du dir nur selbst beantworten.

Gruß,
Max

Hallo,
vielleicht das schlechte Karma beseitigen?
Es macht übrigends nicht jeder einen Großputz - die Klassiker sind auch der Gang zum Friseur, neue Garderobe, ein nicht ausgelebtes Hobby angehen.

Viele Grüße

‚Reinen Tisch machen‘ + ‚Spuren beseitigen‘
Moin,

diese beiden Redensarten fielen mir spontan zum Thema ein.

Im übertragenen Sinn ist eine Trennung eine Art von „reinen Tisch machen“ und wenn der Ex weg ist, möchte man nicht mehr an ihn erinnert werden und beseitigt seine Spuren - am besten mit Großputz.

Frustputz-Aktivismus
wäre auch noch eine Erklärungsmöglichkeit.

nach jeder Trennung einen Großputz gemacht habe warum macht man das?

Das macht man(n) ganz bestimmt eher selten, und wahrscheinlich tut dies auch frau nicht oft. Oder kennst Du viele, dass Du die Trennungs-Putzaktion so verallgemeinerst?

Pit

Die Ur-Frau räumt die Höhle auf, wenn…
…der Ur-Mann weg ist.
LG,
Margeaux

Hallo,
also ich kenne auch einige Beispiele, bei denen Frauen erst mal einen Großputz veranstaltet haben.
Das waren allerdings eher Einzelfälle und ich dachte bis jetzt, es läge daran, dass sie sich ablenken wollen.

Gruß

ist wieder mal die einzig richtige Erklärung.
Denn, wenn wir die Schwangerschaftsverhütung nicht erfunden hätten, wäre jetzt neuer Nachwuchs von einem neuen Partner zu erwarten.

Früher, als schwangere Frauen noch häufiger anzutreffen waren, wussten sogar die Männer, dass, wenn eine hochschwangere Frau anfängt, die Wohnung gründlich zu putzen, die Entbindung in den nächsten drei Tagen sein wird.

Unsere Instinkte sind mächtiger, als wir wahr haben wollen.

Natürlich kann sich dieser „Putztrieb“ von Frau zu Frau auch auf verschiedenste Weise äußern, aber es gibt ihn.

Gruß, Nr.5

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Moin…

viele unserer Handlungen sind symbolisch. Z.B. fangen manche Menschen sehr gerne übermäßig zu konsumieren (essen, fernsehen, einkaufen) an, wenn sie sich „leer“ fühlen. So wird „Erfüllung“ kompensiert aber auch symbolisch nachgespielt.

Ein Großputz ist klar: Ein großes Aufräumen, Ordnen, die Dinge wieder an ihren richtigen Platz bringen, lange angesammelten Schmutz wegputzen (sich davon befreien). Die Handlung unterstreicht die Trennung noch einmal deutlich und macht auch unterschwellig klar, dass man sich jetzt bereit für etwas neues macht (der schon angesprochene reine Tisch, auf dem neu angefangen werden kann).
Da man in der Psyche wohl kaum so aktiv aufräumen kann, wie in einer Wohnung (die Erinnerungen verfolgen einen ja doch gerne immer mal wieder), hat so ein Großputz auch etwas mit dem Kampf gegen diese Ohnmacht zu tun. Man kann durchaus handeln, und es hat Effekt.

Grüße