Hallo Leute,
ein cooler Streifen zeichnet sich doch dadurch aus, dass er den Zuschauer in eine imaginäre Welt entführt (ganz typisch z. B. Herr der Ringe, Star Wars, etc.)
Die Imagination muss dabei aber so perfekt sein, dass sich der Zuschauer der Tatsache, dass es sich „nur“ um einen Film handelt, nicht bewußt ist, sonst wäre der Film schlecht gemacht.
Das „Making off“ zu einem Film, welches ja praktisch auf jeder DVD als Feature enthalten ist, zerstört aber gerade diese Imagination. Das ist so ähnlich, als würde ein Zauberer dem Publikum seine Tricks erklären. Das ist im Falle des Zauberers aber ein absolutes Tabu.
Warum ist das im Filmbereich nicht so? Warum läßt der Schöpfer eines Films zu, dass durch Zeigen des Making off´s die Imagination seines Films obsolet wird?
Sobald ich mir das Making off eines Films angesehen habe, den ich vorher total geil fand, bin ich danach total ernüchtert und sehe den gleichen Film schlagartig mit völlig anderen Augen. Nachdem ich mir das Making off angesehen habe, gefällt mir der Film dann plötzlich nicht mehr.
Hat der ein oder andere von Euch vielleicht auch diese Erfahrung gemacht?
Vielleicht könnt Ihr mir da ein wenig auf die Sprünge helfen.
Vielen Dank und schöne Zeit!
Rolo
Ich hab z. B. auch schon mal geträumt, dass ich mir im Traum bewußt bin, dass ich träume. In dem Moment war das eigentlich kein richtiger Traum mehr…Das war dann ein Widerspruch irgendwie.