Warum nehmen Speikinder trotzdem zu?

Hallo!

Mein Kleiner (5 Wochen) ist ein „Speikind“, d.h. er kann sein Essen nur schwer in sich behalten und spuckt große Mengen davon wieder aus - teilweise direkt nach dem Essen, teilweise auch halb verdaut nach zwei Stunden. Trotzdem nimmt er bisher gut zu. Klar kommt nicht alles wieder raus - aber von den 100 bis 150ml, die er pro Mahlzeit zu sich nimmt, verbleibt manchmal nicht mal die Hälfte in ihm. Seine Zunahme ist absolut im Durchschnitt, wie bei nicht-spuckenden Kindern. Warum nimmt er gut zu, junge Menschen, die sich den Finger in den Hals stecken, aber bedrohlich ab? Was „läuft“ da (glücklicherweise) anders?

Grüße,
sonne

Hallo Sonne,

mein Sohn hat auch gespuckt bis er fast ein Jahr alt war. Er war immer eher leicht, was ich natürlich auch auf das Spucken zurückführe. Also ein bisschen macht das sicher was aus. Vielleicht wäre die Zunahme deines Sohnes ohne das Spucken ja über dem Durchschnitt??

Bekommt er die Flasche oder woher weißt du, wieviel er pro Mahlzeit zu sich nimmt? Vielleicht ist es ja mehr? Aber auch wenn du das genau weißt, das Gespuckte schaut meistens nach viel mehr aus, als es wirklich ist. Vielleich speit er gar nicht so viel wie du meinst, normalerweise laufen die Kinder nur „etwas über“, es sieht aber nach wahnsinnig viel aus.

Ich habe von meinem Kinderarzt den Tipp bekommen, Johannisbrotkernmehl in die Milch zu mischen, das hat einigermaßen geholfen. Mittlerweile gibt es sogar schon spezielle „Anti-Reflux“-Milch, z.B:
http://www.aptamil.at/wAptamil/produkte/aptamil-AR-1…

Grüße
Chang