Hallo,
ich habe eine Frage zu folgendem Versuch:
Man braucht:eine Schüssel mit Wasser,eine Nähnadel,ein Stück Tempotaschentuch
zuerst legt man die Nadel auf das Papiertaschentuchstück,dann setzt man das Papier mit der Nadel vorsichtig auf das Wasser.
Nachdem sich das Stück Papiertaschentuch vollgesogen hat,sinkt es zu Boden.Die Nadel aber schwimmt weiter auf dem Wasser.
Warum ist das so???
Vielen Dank für die Beantwortung
Sylvia
Hallo Sylvia…
wenn du die Nadel auf das Wasser zu legen versuchst,näherst du dich zu schnell dem Wasser. Du durchbrichst also auch zu schnell die Wasseroberfläche…
Wenn du jetzt die Nadel auf ein Tatü legst, ist es so, dass die Masse der Nadel durch das Tatü aufgefangen wird…
wenn jetzt das Tatü durchweicht, ist es so, dass das Gewicht der Nadel sich nicht zu schnell der Wasseroberfläche nähert. Die Nadel verdrängt Wasser, kann die Oberfläche aber nicht durchbrechen.
Es liegt jetzt quasi im Wasser…
Es ist ein ähnliches Phänomen, wie beim boot…
Marco
Hi,
genau definieren kann ich`s nicht. Ich weis aber, dass
Wasser (und ich denke alle Massen) eine gewisse Kraft
an der Oberfläche besitzen. Das merkst du auch ganz deutlich,
wenn du vom 10 m Brett mit Fläche landest 
Oder bestimmte Insekten können auch auf dem Wasser, bzw. der
Oberfläche gehen und man kann in der Vergrößerung deutlich
eine Biegung der Oberfläche erkennen.
Ein Nagel würde bei dem Experiment untergehen.
Eine Blechscheibe mit leicht nach oben gebogenen Kanten schwimmt
auch, wenn das Verhältniss Masse, Fläche+Winkel und Kraft stimmt.
Daher ist auch Windkraft nicht zu unterschätzen.
Grüße,
Erik
Hi Sylvia,
die (trockene!) Nadel schwimmt auf Grund der Oberflächenspannung des Wassers. Ein kleiner Tropfen Spülmittel auf´s Wasser und die Nadel geht unter, weil das Spülmittel die Oberflächenspannung verringert.
Ein Boot schwimmt wegen des Auftriebs (Archimedes!).
Gruß
Pat
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Heureka !!! 
Hallo Pat,
Oberflächenspannung des Wassers.
Ich kam nicht auf den Namen 
Vielleicht habe ich es deswegen auch etwas „schwammiger“ erklärt 
Marco
Ein Boot schwimmt wegen des Auftriebs (Archimedes!).
Auch die Nadel schwimmt wegen des Auftriebes. Allerdings nutz sie als Bordwand die Wasseroberfläche. Wenn man nämlich die Dadel auf die Wasseroberfläche legt, dann entsteht in dieser eine Delle. Wenn das dabei verdrängte Wasservolumen dasselbe Gewicht hat wie die Nadel, dann schwimmt sie.
Daß sich überhaupt eine Delle bildet, die den nötigen Auftrieb für die Nadel liefert, liegt natürlich an der Oberflächenspannung. Diese legt fest, in welchem Winkel das Metall auf die Wasseroberfläche trifft und wie die Wasseroberfläche gekrümmt wird.