Immer wenn ich mir präparierte Tiere in Museen und dergleichen angesehen habe, musste ich feststellen, dass die Tiere (abgesehen von der Tatsache, dass sie ausgestopft sind) ihren lebenden Artgenossen kaum noch ähnlich sehen. Sie sehen alle so aus als wären sie eingestaubt, als wäre Haargel in ihrem Fell eingetrocknet oder sie hätten sich ewig nicht mehr das Fell gewaschen. Warum sind Präparate nicht so schön wie Pelze? Auch wenn sie noch lebendig sind, sehen sie nie so oll aus - wie kommt das also? Und könnte man ein Tier so präparieren, das es „Pelz-schön“ ist?
ein Pelztier kann man sicher so präparieren, das das Fell weich ist, wobei der künstliche Tierkörper immer ziemlich hart ist und deshalb ein ausgestopftes Tier nie so flauschig, nachgiebig sein kann, wie ein Pelzmantel (oder ein Plüschtier).
Aber generell: Viele Tierpräparate in den Museen oder die in Schulen oder Dorfgasthöfen hängen sind sehr alt, oft 50, 60 oder manchmal 100 Jahre alt. Die stauben ein, bleichen aus und die Haare trocknen aus. Ausserdem wird mit allerhand Mitteln gegen Motten und Pelzkäfer vorgegangen.
Einen Pelzmantel hat man normalerweise gut eingepackt im dunklen Schrank, dessen Pelz bleibt eine Weile flauschig - wobei ich aber auch schon ältere Mäntel gesehen habe, die auch nicht mehr weich sondern eher struppig sind.