Warum sind Ärzte auf Ignotour bei bestimmten Erkrankungen?

Ich höre seit meinem 5 Lebensjahr, dass ich nicht wisse und habe seither auch Bewusstseinsunterbrechungen. Mit 6 Jahren musste ich einen geplanten Missbrauch über mich ergehen lassen und 3 weitere in Halbschlafzustand bis vor 5 Jahren. Ich bin jetzt 37 Jahre alt.

Seither habe ich psychologische Probleme:

  • manchmal kommentierende Gedanken, von Personen die ich mal gesehen habe.
  • Schlafstörungen/reale Träume (manche Träume kommen mehrfach)/Schweissausbrüche
  • Antriebsprobleme/Konzentrationsprobleme vor allem wenn es um Studium geht
  • Stress/Gewichtszunahme/Trauma
  • paranoide Zustände die nach einer weile weggehen
  • dissoziative Störung/ Posttraumatische Belastungsstörung (Laut Psychologin)

Ich war in mehreren Psychiatrien stationär und ich habe mehrere Medikamente ausprobiert: Olanzapin, Risperdal, Clozapin, Abilify. Alle über einem Jahr ausprobiert haben aber gar nicht geholfen. Clozapin hat etwas beruhigt aber ich konnte danach fast keine Treppen mehr steigen.

Ich habe 5 Jahre nur die oben aufgezählten Medikamente genommen. Zuletzt habe ich im März 6 EKT’s gemacht, die mich für etwa 2 Monate aus diesem Krankheitssumpf rausgeholt haben. Die Symptome kamen aber schleichend zurück. Bis heute habe ich versucht das Studium fertig zumachen. Die Zeit hat nicht gereicht und wurde nach 15 Jahren Studium zwangsexmatrikuliert, da der Diplomstudiengang ausgelaufen ist.

Ich bin der Meinung, dass ich Opfer einer organisierten Missbrauchs geworden bin.
Ich war mit dem Problem bei der Polizei um Strafanzeige zu erstatten. Ich wurde angeschrien und mit Schläge bedroht, sollte ich nochmal zur Polizei kommen. Ich habe mich bei Polizeipräsidium beschwert. Die meinten dass das für sie ok ist. Eine Anwältin meinte, ich solle Beweise besorgen um Strafrechtlich gegen den Missbrauchsvorwurf vorgehen zu können. Das ist etwas schwierig, weil viele bewusstlose Zustände ich damals nicht dokumentiert habe und ob die Zeugen aussagen ist eine andere Frage. Die Ärzte diagnostizieren nur F20, ohne zu sagen was von dem was ich erzählt habe F20 sei. Dazu habe ich in meinem EEG gemerkt dass, Thetawellen auftauchen. D.h. dass einige Hirnareale möglicherweise nicht aktiv sind (Schlafzustand). Das deckt sich auch mit dem verkrampften Cortex, dass mir seit 5 Jahren schmerzt. Es findet keine aktive Beratung Aufklärung über die Gedankeninhalte statt. Es wurde nur über F20 geredet, was nur ein Teil der Symptome abdeckt.

Ich bitte um Verhaltenstipps um die Symptome zu lindern und um meine Gesundheit wieder zu erlangen.
Danke im voraus für aufklärende Antworten und Tipps

Gibts das auch in verständlich?

Ich vermute, dass ich als Betroffener die Hintergrundinformationen nicht in die Frage einfließen lassen konnte und ich das nicht erkenne. Fragen sie mich bitte was nicht verständlich ist für Sie.
Gruß Bloran

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Das gibt mir zu denken.
Es spricht doch nicht für einen Bürger der erstmalig auf eine Wache kommt und etwas anzeigt (sogar eine Straftat).

Entschuldige, aber das glaube ich einfach nicht !

da war mehr, viel mehr, es spricht aus meiner Sicht für einen bekannten Querulanten der ständig bei der Polizei auftaucht oder für ein extrem auffälliges Verhalten dort.
und selbst bei letzterem wage ich zu bezweifeln man würde von Polizisten mit Schlägen bedroht. So manchem Beamten mag mal ein Wort rausrutschen, wenn die Situation eskaliert. Aber Schläge androhen ?

MfG
duck313

Was ist denn beispielsweise damit gemeint, wenn man dir sagt, du wüßtest nicht? Ist das eine höflichere Umschreibung dafür, daß man dich für einen Idioten hält?

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Ist das ganze bislang primär pharmakologisch behandelt worden oder auch mal über einen längeren Zeitraum(!) durch einen darauf spezialisierten(!!!) Traumapsychotherapeuten?

Sorry, Duck, aber ich finde du gehst hier ganz schön weit mit deinen Spekulationen.

Es geht hier offensichtlich um jemanden, der schwer traumatisiert ist, und da ist es durchaus möglich, dass sein Verhalten nicht ganz der Norm entspricht - aber ihm deshalb gleich Querulantentum zu unterstellen finde ich überzogen.

Aus der Anfrage klingt Sachlichkeit heraus, insofern glaube ich nicht, dass er sich unbedingt nörgelnd oder gar aggressiv gezeigt haben muss bei der Polizei.

Gruß

Hallo Bloran!

So ausführlich die Anfrage auch dargestellt ist - mir würden da immer noch Details fehlen, die zur Klärung beitragen könnten.

Bspw.:

Wer hat das gesagt und was sollte das bedeuten und warum wurde das als traumatisch erlebt?

Was bedeutet

und

?

Was wurde dort gemacht und inwieweit war es erfolgreich oder nicht?

War das eine rein medikamentöse Therapie oder wurde überhaupt mal ne Traumtherapie gemacht?

Für mich ist hier der chronologische Ablauf und was konkret passiert ist und unternommen wurde zu ungenau. Am meisten wundert mich, das keinerlei rede von einer längeren Therapie ist (nur stationär und medikamentös), und wenn es da nichts gab wäre das für mich der Ansatzpunkt, endlich mit einer richtigen Traumatherapie zu beginnen.

Gruß, Diva

Für mich nicht.
Und wieder habe ich nicht gesagt er sei ein Querulant.
Ich habe gesagt, für mich klingt es nach einem bekannten Querulanten.
Nämlich gezogen auf das völlig unglaubwürdige Verhalten was auf der Polizeiwache passiert sein soll.

jemand mit einem sachlichen Anliegen würde auf keiner Wache der Welt, in Deutschland ganz bestimmt nicht, so behandelt.

Lies mal seine bisherigen Fragen bei WWW !

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Beispielsweise ein vergleichbarer Thread vor drei Jahren Wer weiss und wer weiss nicht?

Hallo,
Es fand leider bisher nur medikamentöse Behandlung von fast 5 Jahren statt. Eine Traumatherapie wurde von meinem Psychiater bisher nicht vorgeschlagen. Seit kurzem habe ich auf eigene initiative Traumasitzungen bei einem Psychologen.

Gruß Bloran

Hallo,

Ich finde die Fähigkeit Wissen bilden zu können wichtig um im Leben etwas zu erreichen. Deshalb ist die Aussage: „Du weisst nicht“ ein Hinweis dafür, dass kognitiv einiges nicht stimmt.

Der Missbrauch war leider geplant. Viel schwieriger ist es für mich eine Erklärung zu finden, warum ich das hören musste.

In der Psychiatrie wurde nur Standarttherapien (Ergo, Sport) angeboten, die zwar gut taten aber an meiner Erkrankung nicht änderten. Parallel dazu fand nur medikamentöse Therapie statt.
Psychotherapie wurde nicht gemacht.

Seit kurzem habe ich auf eigene initiative eine ambulante Traumatherapie begonnen. Erste Verdachtsdiagnose ist dissoziative Störung.

Gruß Bloran

Es klingt so als wäre ich in den Händen von Idioten, die mich ihresgleichen machen wollen.

Hallo,

auch ich habe Schwierigkeiten, deine Aussage „du weisst nicht“ zu verstehen.

Vielleicht ist das Problem nur ein grammatikalisches:
Ohne Objekt heißt es richtig: „Du weißt nichts“ (mit s) - das würde heißen, dass dir absolutes Unwissen unterstellt wird.
Bei „du weißt nicht“ fehlt ein Objekt, also in welchem Bereich du nichts weißt, z.B. „Du weißt nicht, was damals passiert ist.“ oder „Du weißt nicht, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert.“ usw.

So wie es jetzt dasteht, ist mir die Aussage nicht verständlich.

Grüße
Siboniwe

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Man könnte das ganze auch im sokratischen Sinne interpretieren, scio me nihil scire…

Würde ihn das aber so irritieren?

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Tja, Psychiater eben. Die kennen nur Pillen (ist etwas provozierend überspitzt, trifft aber leider zu oft zu). Gehst Du denn zu einem FeldWaldWiesen-Psycho oder einen Psychotraumatologen? Letztere sind nicht immer leicht zu finden und auch nicht „um die Ecke“, aber auf jeden Fall vorzuziehen.

Die Psychiater verstehen viel. Man muss einem der nicht weiss in die Visite schicken, abschalten und die Ärzte zusammenscheissen und drohen lassen dann wird man als Depressiver in der Visite gleich geheilt und am nächsten Tag als Gesund wieder entlassen.

So wie ich das hier sehe, möchte niemand etwas positive Beitragen. Wie hättet ihr die Erkrankung angepackt? medizinisch? rechtlich? sozial?

Ich fand meine Antwort schon positiv. Was hat Dir daran gefehlt?