Grade eben bin ich für das Überprüfen unserer Erdgasheizungsanlage für knappe 20 Minuten 46,24 Euro losgeworden.
In einigen Wochen kommt der Schornsteinfeger nochmal, um den Kamin zu kehren.
Nungut, er kommt ins Haus, aber ist eine Summe von 138,72 auf die Stunde hochgerechnet nicht ziemlich happig?
Natürlich ist mir klar, dass dieser Betrag nicht für den Schornsteinfeger netto übrigbleibt, dennoch - im Vergleich zu anderen Bereichen - erscheint es mir hoch.
Wer kann mir erklären, warum diese Dienstleistung so teuer ist?
Oder übersehe ich etwas Wesentliches?
aber in den 46 € sind doch schon Anfahrt und KFZ drin - sind um die 20 € - ziehst du die ab, sind es ja nur noch 26 € für 20 min.
ziehen wir mal daraus die MwSt. sind es nur noch 22,50 € - sagen wir mal es ist ein Angestellter - muss von den 22,50 die Lohn und Nebenkosten bezahlt werden…
tja, dann muss davon auch noch die Person gezahlt werden, die die Buchhaltung macht, dann noch die Miete für Büro u die dortigen Nebenkosten …
da bleibt einem nicht mehr viel übrig…
der Stundenlohn ist wohl eher um die 75 € und das ist durchaus normal…
lG
Andrea
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mal ganz erhrlich: bei uns geht der Schornsteinfeger von Haus zu Haus -eine Anfahrt fällt da nur in den Fällen an, die nicht zuhause sind. Und selbst da ist 20 Euro ein unverschämter Preis.
Und einen Stundenlohn von 75 Euro Brutto kalkulieren wohl die wenigsten selbstständigen Handwerker, die sich am Markt der Konkurrenz stellen müssen.
Solche Preise kann nur der Schornsteinfeger mit einem gesetzlich garantierten und zur Abnahme seiner Leistungen verpflichteten Kundenstamm nehmen.
Verständnislose Grüße
von Gordie
deren Partner als selbstständiger Dipl.-Ing. einen Preis von 31,50 pro Stunde berechnet und damit in seiner Branche relativ hoch liegt.
Bei uns besteht die „Anfahrt“ darin, dass er mit einem Drahtesel von Haus zu Haus geht.
Bei einem Servicetechniker, der vor Ort gleich repariert und zudem Anfahrtswege von x-Kilometern hat, könnte ich das alles auch noch (zähneknirschend) verstehen, aber außer dass der Schornsteinfeger sein Messinstrument in einige Öffnungen am Heizkessel steckt und er anschließend auf einem Zettel ein paar Kreuzchen macht, passiert ja nichts!
Grade eben bin ich für das Überprüfen unserer
Erdgasheizungsanlage für knappe 20 Minuten 46,24 Euro
losgeworden.
In einigen Wochen kommt der Schornsteinfeger nochmal, um den
Kamin zu kehren.
Nungut, er kommt ins Haus, aber ist eine Summe von 138,72 auf
die Stunde hochgerechnet nicht ziemlich happig?
Hallo Angelika,
wie auch andere hier schon argumentierten ist für michdas Argument „Anfahrt kostet so viel“ nicht nachvollziehbar. Denn der Feger geht in der Tat meist (nicht immer) von Hais zu Haus. Also fallen die Anfahrtkosten nicht wirklich pro Besuch an.
Der Grund der in der Tat sehr hohen Kosten liegt vielmehr im fehlenden Wettbewerb. Der Markt für Schornsteinfeger ist ein staatlich geschütztes Monopol, es gibt nur einen Schornsteinfeger, der für dich zuständig ist. Kein Wettbwerb bedeutet eben immer höhere Preise und oft auch weniger Service. Das kennen wir alle aus alten Telekomzeiten.
Es gab auch schon oft TV-Berichte über dieses Monopol. Warum das so ist? Nun, angeblich aus Gründen der Qualitätssicherung und des Umweltschutzes. Ich halte es eher für ein politisch gewolltes Vorgehen und geschickte Lobbyarbeit der Schornsteinfeger an den geeigneten Stellen der Politik.
Kannst ja mal meinen Bekannten fragen - der Schornsteinfeger
ist…
da ist nix Monopol?? der hat genauso für seine Aufträge zu
kämpfen bei Hausverwaltungen etc. wie andere Handwerker…
Ich kenne das eher anders. Bei uns hat jeder Schornsteinfeger einen eigenen Bezirk. Früher konnte dieser sogar nur sowas wie „vererbt“ werden. Kann aber auch sein, dass sich auf dem Gebiet so einiges geändert hat.
aber machen wir weiter damit - jeder der Geld verdient ist ein
Schw***!!!
Warum so kiebig?
Gruß
Phoebe
Hallo zusammen!
Grade eben bin ich für das Überprüfen unserer
Erdgasheizungsanlage für knappe 20 Minuten 46,24 Euro
losgeworden.
In einigen Wochen kommt der Schornsteinfeger nochmal, um den
Kamin zu kehren.
Nungut, er kommt ins Haus, aber ist eine Summe von 138,72 auf
die Stunde hochgerechnet nicht ziemlich happig?
Hallo Angelika,
wie auch andere hier schon argumentierten ist für michdas
Argument „Anfahrt kostet so viel“ nicht nachvollziehbar. Denn
der Feger geht in der Tat meist (nicht immer) von Hais zu
Haus. Also fallen die Anfahrtkosten nicht wirklich pro Besuch
an.
Der Grund der in der Tat sehr hohen Kosten liegt vielmehr im
fehlenden Wettbewerb. Der Markt für Schornsteinfeger ist ein
staatlich geschütztes Monopol, es gibt nur einen
Schornsteinfeger, der für dich zuständig ist. Kein Wettbwerb
bedeutet eben immer höhere Preise und oft auch weniger
Service. Das kennen wir alle aus alten Telekomzeiten.
Es gab auch schon oft TV-Berichte über dieses Monopol. Warum
das so ist? Nun, angeblich aus Gründen der Qualitätssicherung
und des Umweltschutzes. Ich halte es eher für ein politisch
gewolltes Vorgehen und geschickte Lobbyarbeit der
Schornsteinfeger an den geeigneten Stellen der Politik.
Ich kenne das eher anders. Bei uns hat jeder Schornsteinfeger
einen eigenen Bezirk. Früher konnte dieser sogar nur sowas wie
„vererbt“ werden. Kann aber auch sein, dass sich auf dem
Gebiet so einiges geändert hat.
noch ist es so; aber wohl nicht mehr sehr lange
Das Gebietsmonopol der Schornsteinfeger ist typisch für Deutschland, selbst das Fegen wird bürokratisiert. Es beruht auf Gesetzen und Verordnungen aus dem Jahre 1935.
Kannst ja mal meinen Bekannten fragen - der Schornsteinfeger
ist…
da ist nix Monopol?? der hat genauso für seine Aufträge zu
kämpfen bei Hausverwaltungen etc. wie andere Handwerker…
aber machen wir weiter damit - jeder der Geld verdient ist ein
Schw***!!!
Hallo,
wie auch andere hier schrieben kenne ich das nur als Monopol. ICH jedenfalls kann mir den Schronsteinfeger für mein Haus NICHT aussuchen. Ein Unding in einer sozialen Marktwirtschaft mit Vertragsfreiheit.
Ich kann mir meinen Schorsteinfeger auch nicht aussuchen.
Ganz im Gegenteil. Ich bin sogar gezwungen, mich nach seinen Arbeitszeiten (Mo-Do 8-16 Fr 8-15 h) zu richten und ggf ein paar Studenfrei zu nehmen.
Mein selbstständiger und unter Konkurrenz arbeitender Ehemann ist dagegen durchaus in der Lage, nach 16 h oder auch mal Samstags zu arbeiten - aber der hat ja auch kein Monopol.
Hier ist dringend Einzug der Marktwirtschaft nötig.
grüße
Gordie
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