… man kann nicht alles haben/wissen…
Huhuuu…
bei uns war es so, dass wir erst ein Diktat geschrieben haben und dann die Wörter bestimmen mussten - und auch die Kommaregeln dazu.
Die Wörter bestimmen, das kann ich heute nicht mehr (wenn mein Kollege sagt: ja, das Prädikat und diesundjenes *ächz*), aber ich weiss wohl, wann ein Komma kommt (kann es zwar nicht begründen, ist aber immer so).
Lernen muss man nun mal in der Schule, da hilft alles nix…
Ich rede zum Beispiel sehr starken badischen Dialekt (vor allem, wenn ich nervös bin oder so, da kann ich nicht auch noch gleichzeitig denken und „übersetzen“), dafür kann ich aber ausgezeichnet deutsch schreiben, und ehrlich gesagt bin ich froh drum. Man muss sich nur etwas mit der Sprache beschäftigen, dann klappt das schon.
Andererseits muss ich auch sagen, dass ich dafür z. B. mit Zahlen nicht umgehen kann. Jeder sollste sich auf das konzentrieren, was er gerne macht und was ihm liegt. Mir Mathe (oder gar Geschichte - welch Graus) aufzudrängen hätte auch nix genützt, mich hat das einfach nicht interessiert, basta. Da konnte ich so viel büffeln wie ich wollte…
Auch in Erdkunde war ich sehr schlecht, was sich heute auf meine Allgemeinbildung auwirkt.
Also ich würde fast sagen, man kann nicht alles haben. Ein Mensch mit Allgemeinbildung ist auch nicht schlechter als einer, der nur toll reden oder schreiben kann… 
Grüße Netti
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