letztens hatte ich n beitrag gelesen ,wobei es um die
motivation der soldaten an der front ging
Es gibt weder die Soldaten noch die Front
noch dieMotivation. Daher kann der Beitrag nur
im Stern oder im PM gestanden haben
ein argument hat mich besonders interessiert
*die motivation das man nicht zurückgelassen wird*
d.h. im klartext:
man schickt 100 soldaten in den kampf und danach nochmal 200
um diese 100 einzusammeln, in welchem zustand sie sich auch
befinden…
wäre es nich klüger mit allen anzugreifen und zu siegen??
Das ist möglicherweise von Dir falsch verstanden worden.
Ein ganz wichtiger Aspekt der taktischen Kampfführung
ist die sog. „reconnaissance by force“, also das Auf-
klären der gegnerischen Feuerstruktur durch Stör- und
Scheinangriffe; das tut man *bevor* man seinen *richtigen*
Angriff beginnt.
letztens hatte ich n beitrag gelesen ,wobei es um die
motivation der soldaten an der front ging
ein argument hat mich besonders interessiert
*die motivation das man nicht zurückgelassen wird*
d.h. im klartext:
man schickt 100 soldaten in den kampf und danach nochmal 200
um diese 100 einzusammeln, in welchem zustand sie sich auch
befinden…
wäre es nich klüger mit allen anzugreifen und zu siegen??
Ist das wirklich so zu verstehen?
Ich hätte das anders interpretiert:
Eine Stellung wird vom Feind angegriffen, die Soldaten ziehen sich zurück, müssen aber einen Kameraden wegen Verwundung zurücklassen. Hat sich der Verband nach Rückzug wieder organisiert, wird alles daran gesetzt, den abgeschnittenen Mann zu retten (so z.B. bei abgeschossenen US-Piloten, die durch Spezialkräfte gerettet werden, aber auch bei den US-Ranger, bei denen es zum Ehrenkodex gehört, abgeschnittene Kameraden zu retten).
Unter dem Aspekt „Sollte ich abgeschnitten werden, holen mich die Kameraden raus“ hat das durchaus Auswirkung auf die Kampfmoral.
seit wann gibts wieder stellungskriege??
hallo heinrich
die zeiten wo man stellungen überrant hat sind doch vorbei…man gibt die koordinaten per sattelit ein und schon kommen die (mehr oder weniger)intelligenten missiles angeflogen
keine zu überrende stellung = keine verwundeten soldaten die einen rückzug starten müssen
die zeiten wo man stellungen überrant hat sind doch
vorbei
Solange sich irgendwo noch bodengebundene Einheiten bewegen, wie im Moment z. B. im Irak kann man jederzeit durch den Gegner von der eigenen Truppe abgeschnitten werden. Im größeren Maßstab ist das in letzter Zeit z. B. in Mogadischu passiert.
letztens hatte ich n beitrag gelesen ,wobei es um die
motivation der soldaten an der front ging
ein argument hat mich besonders interessiert
*die motivation das man nicht zurückgelassen wird*
Naja, so ganz richtig ist das auch nicht. Wenn man z.B. überrannt wird, muß man zwangsläufig Verwundete zurücklassen. Es liegt immer an der Situation im Gefecht. Der Gegner ist eher darauf aus, den gegnerischen Soldaten zu verwunden, weil er weiß, daß er damit mind. 2 weitere Soldaten (Verwundetenversorgung) vom kämpfen abhält.
d.h. im klartext:
man schickt 100 soldaten in den kampf und danach nochmal 200
um diese 100 einzusammeln, in welchem zustand sie sich auch
befinden…
Das halte ich für ein Gerücht. Sollte es passieren das eine Einheit o.ä. abgeschnitten wird, wird wohl kaum noch eine Einheit zur Verfügung stehen die die andere rausholt. Auch die Reserve verfolgt dann andere Aufgaben. Sicher wird in taktischen Plänen erwogen wie diese Kameraden wieder zum Anschluß finden. So eine Harikirieaktion um bloß alle Verwundeten und versprengten zu retten gibts nur im Fernsehen, oder bei einer echten Übermacht, die dann aber vorher zu doof war taktisch klug zu agieren.
In erster Linie haben versprengte Soldaten den Auftrag sich selbst wieder zurückzuschlagen. Dafür werden auch regelmäßig Sammelpunkte festgelegt an denen man sich, falls man abgeschnitten wird wiederfinden soll.
wäre es nich klüger mit allen anzugreifen und zu siegen??
Wer sagt daß man siegt? In der Normandie hat man gesehen wieviel Soldaten im Angriff sterben werden um die Front zu verschieben. Man geht militärtaktisch, bei annähernd gleicher Ausrüstung von einem Verhältnis von 4:1 aus um eine Chance zu haben. Bei gut ausgebauter Stellung kann es allerdings auch erheblich höher werden.
Es ist auch üblich, daß Feuerpausen vereinbart und eingehalten werden, in denen beide Seiten ihre Verwundeten und toten einsammeln oder austauschen.
wer lesen kann ist klar im vorteil
semron hat sicherlich nicht zufällig jeweils den artikel vor „soldaten“, „front“ und „motivation“ besonders gekennzeichnet. somit sollte sich auch dir der sinn erschließen.
bei Piloten, Astronauten und anderen hohen und wichtigen Personen ist es üblich ein Spezialkommando zur Rettung zu schicken.
Das hat aber nicht die Romanitk wie man sich das vorstellt.
Die Ausbildung dieser Personen kostet sehr viel Geld und verschlingt sehr viel Zeit. Diese kann man nicht ohne weiteres ersetzen. Deshalb lohnt es sich eher diese Personen zu retten, als neue heranzuziehen.
semron hat sicherlich nicht zufällig jeweils den artikel vor
„soldaten“, „front“ und „motivation“ besonders gekennzeichnet.
somit sollte sich auch dir der sinn erschließen.
… ,wobei es um die motivation der soldaten an der front ging
Das steht im Original! Oder achten wir jetzt auch auf die Groß- und Kleinschreibung?
letztens hatte ich n beitrag gelesen ,wobei es um die
motivation der soldaten an der front ging
ein argument hat mich besonders interessiert
*die motivation das man nicht zurückgelassen wird*
d.h. im klartext:
man schickt 100 soldaten in den kampf und danach nochmal 200
um diese 100 einzusammeln, in welchem zustand sie sich auch
befinden…
wäre es nich klüger mit allen anzugreifen und zu siegen??
Ich glaub, du hast dies in den falschen Hals bekommen.
Man plant natürlich keine Recovery-Aktion ein. Man denkt positiv.
wenn 100 Mann rausgehen und in einen Hinterhalt geraten bzw. (als Piloten) abgeschossen werden, geht es i.d.R. um max. 4-5 Leute. Grössere Gruppen können selbst agieren bzw. sind vollständig. Ausserdem gibt es i.d.R. Tote, die auch von der zu bergenden Gruppengrösse abgehen.
Zu dem Hintergrund dieses Theorems:
Stell Dir vor du bist Soldat/Gruppenführer und stehst im Kampf. Du siehst einen wunden Punkt in der gegnerischen Linie. Du nimmst die Chance eher und mit mehr Engagement wahr, wenn du weisst, das im Negativfall sich um dich gekümmert wird, als wenn du weisst, das du wenn du nicht mehr in Rufnähe, bist als Ausfall abhakt wirst.
-Zweiter Gedanke, nimm an, du bist aus welchen Gründen auch immer vom Verband abgekommen und liegst mit minimaler Nahrung, kaputter Waffe verwundet etc. irgendwo, wo du effektiv nicht mehr zum Sammelpunkt kommst. 150 m entfernt läuft eine gegnerische Streife vorbei. Wenn Du dich verloren gibst, wirst Du dich in Gefangenschaft begeben bevor du halt elendig krepierst und dann plauderst Du* …
Wenn Du allerdings, weisst, die Truppe setzt alles in Bewegung, um dich zu bergen, dan bleibst Du ruhig und hälst noch einige Tage aus und der Gegner muss sich sein Wissen bzw. seine Austauschsoldaten anders beschaffen.
Kurz und gut: Durch diese Vorgehensweise schafft man Loyalitäten mit dem Ziel eines höheren Engagements, was wiederum die Erfolgsquote der Aktionen erhöht (und damit Recoveryaktionen wieder vermindert).
Ciao maxet.
P.S.: Besonders penibel sind hier die Israelis, die legen sogar noch auf die Gebeine (der Toten) wert.
*ggf. unter Einsatz von Psychopharmatika oder Folter… mag sein, dass dies nicht von der Genfer Konvention gedeckt ist, aber man beachte den Sachstand zu den ‚feindlichen Kämpfern‘ aus Afghanistan
Es gibt weder die Soldaten noch die Front
noch dieMotivation. Daher kann der Beitrag nur
im Stern oder im PM gestanden haben
mußt Du gleich so kleinlich sein?
Außerdem, verstehe ich überhaupt nicht was Du damit meinst!
Gibt´s keine Front? Keine Soldaten? Keine Motivation?
Du willst stänkern?
Nein, ich steh hier auf´m Schlauch und kapier nicht was Du
meinst!
Ich denke, schon, dass Du weisst, was ich meine. OK,
Du hast gewonnen. Ich erkläre mich also:
Was ich sagen wollte, ist, dass es eine unüberschaubare
Kombinationsvielfalt von verschiedenen Frontbedingungen,
Soldatenseelen und Kampfmotivationen geben muss. Daher
ist es hier unzulässig, eine Verallgemeinerung einzuführen.
Der Originalposter bediente sich einer solchen, da er
fragte, was „die Soldaten“ an „der Front“ so „für ein Motiv“
haben, das und jenes zu tun. Mein Einwurf sollte dazu dienen,
dem Originalposter mehr Informationen über den konkreten
Fall abzuluchsen, um sich ein Urteil bilden zu können.
Hehe! Du bist wohl beinahe so dumm, wie ich aussehe …
die zeiten wo man stellungen überrant hat sind doch
vorbei…man gibt die koordinaten per sattelit ein und schon
kommen die (mehr oder weniger)intelligenten missiles
angeflogen
Ehrlich? Wusste ich gar nicht, dass man beim heutigen Militär nicht mehr von „Stellung“ spricht.
Wenn an einer Straße ein Kontrollpunkt eingerichtet wird (evtl. sogar noch durch Aufschichten von Sandsäcken, um bei Feindbeschuss zumindest etwas Deckung zu haben), dann spricht man beim Militär durchaus von einer „Stellung“.
Oder wenn ein Trupp zur Beobachtung einer Straße in einem Haus Posten bezieht, auch dann befinden sich die Soldaten in einer „Stellung“.
Was aber passiert, wenn nun die fünf oder sieben Soldaten in der Sandsackstellung an der Straße oder im Haus eingekreist oder abgeschnitten wird? Schickt man dann eine Cruise Missile dahin? Oder eine Staffel F-18 Hornets? Ich glaube nicht.
Soweit ich weiß, schickt man eine entsprechend ausgebildete Truppe los, ggf. mit Luftdeckung durch Hubschrauber, kämpft die Stellung frei und holt die Kameraden raus.
Solange also auch nur ein Stoppelhopser irgendwo in Position geht, hat er eine „Stellung“ bezogen.