Hallo,
warum ist das eigentlich gut, wenn eine Motorradbatterie im Winter ausgebaut wird und in regelmäßigen Abständen mal wieder aufgeladen wird?
Weil sich ja durch Selbstentladung Bleisulfat-Kristalle auf den Elektroden bilden und damit diese nicht zu viel werden und auf den Boden der Batterie fallen und die Batterie zum einen nicht mehr genug Material an den Elektroden schnell genug zur Verfügung hat um wieder neu aufgeladen zu werden, weil ja Bleisulfat schwer löslich ist, wenn es einmal auf dem Boden ist, zum anderen darf auch nicht zu viel Bleisulfat an den Elektroden sein, weil sonst das ganze passiviert wird, weil an die unterste Bleisulfatschicht auch Wasser muss um neu aufzuladen, oder?
Was soll man auf so einen Monstersatz denn sonst antworten?
Zur Not „Nein“, falls was Falsches drin steht.^^
Hilft dir das weiter?
Das Problem: du solltest deine Fragen schon selber so strukturieren, dass man Punkt für Punkt darauf antworten kann. Es dem Antworter zu überlassen, das auseinander zu dividieren, neu zu formulieren und dann auch noch drauf zu antworten, ist schon eine Zumutung.
Wenigstens könntest du nach dem Multiple Choice Verfahren Kästchen vorsehen „Zutreffendes bitte ankreuzen“
Das Problem: du solltest deine Fragen schon selber so
strukturieren, dass man Punkt für Punkt darauf antworten kann.
Stimmt du hast recht. Da war ich wohl etwas überhastet. Entschuldige bitte.
Also nochmal in geordneter Kurzform.
Man sollte die Batterie nie ganz leer gehen lassen und deshalb eine Motorradbatterie im Winter immer wieder mal aufladen, damit sich nicht zu viel Bleisulfat bildet, das die Elektroden passiviert oder zu Boden sinkt und auf Grund der schlechten Löslichkeit nicht mehr zur Ladungsspeicherung zur Verfügung steht.
Man sollte die Batterie nie ganz leer gehen lassen und deshalb
eine Motorradbatterie im Winter immer wieder mal aufladen,
damit sich nicht zu viel Bleisulfat bildet, das die Elektroden
passiviert oder zu Boden sinkt und auf Grund der schlechten
Löslichkeit nicht mehr zur Ladungsspeicherung zur Verfügung
steht.
Stimmt das?
Hallo Tim,
nachdem wir jetzt schon so lange über das Thema diskutieren, will ich auch antworten, obwohl ich garnicht motoradfahren kann - hier ist eine ganz gute Übersicht: http://www.taunus-biker.de/~mdvp/Bat/Batterie.html
Demnach stimmt das schon, mir ist allerdings nicht klar, wieso sich nun die „Grobkristallbildung“ v.a. bei Selbstentladung und nicht im Normalbetrieb abspielt. Das ist aber eigentlich eine neue Frage.
Demnach stimmt das schon, mir ist allerdings nicht klar, wieso
sich nun die „Grobkristallbildung“ v.a. bei Selbstentladung
und nicht im Normalbetrieb abspielt. Das ist aber eigentlich
eine neue Frage.
Möglicherweise liegt es an den Reaktionsgeschwindigkeiten.
Die Selbstentladung ist ein sehr langsamer Prozeß, dabei haben die Kristalle viel Zeit um zu wachsen, sprich: Es geht so langsam, daß die Kristallisation an vorhandenen Keinem weiter geht.
Beim Normalbetrieb wechseln sich Laden und Entladen ständig ab. Das erzeugt kleinere Kristalle. Unterstützt wird das durch Zugabe von feinteiligem Bariumsulfat zum Blei, da dieses mit dem Bleisulfat isomorph ist und so als Kristallisationspunkt wirkt. Das kann es aber nur, wenn es durch Auf- und Abbau der Platten ständig frisch an der Oberfläche liegt.