Aus der Realität…
ich habe mir schon öfters überlegt, warum denn die Poltiker (vor allem die „hochrangigen“) so viel Geld verdienen. (Wie
viel genau steht hier:
Probier’ mal diese Seite, es handelt sich um ein „echten“ MdB und ich glaube kaum, dass speziell der hier Steuern hinterzieht:
http://www.ulrich-kelber.de/glaesernermdb/steuer2008…
Es geht zwar hier um 6-stellige Beträge jährlich, aber ich muss sagen Manager, die so viel Jahre in ihre Karriere gesteckt haben wie dieser Mann verdienen ein ganzes Stück mehr und müssen nicht mit irgendwelchen Dauerquerelern (wie wir Deutschen es ja nunmal sind) gutstellen um ihren Job zu behalten.
Ist es nur wegen der Verantworung, die sie übernehmen?
Teilweise. Großenteils ist das Argument ja „Sorge für den Staat und der Staat sorgt für Dich“, gilt ja gleicherart auch für Beamte.
Natürlich, der Zeitaufwand ist groß, aber der Stundenlohn ist immer noch jenseits dem eines Normalverdieners.
Wie kann man also das hohe Einkommen rechtfertigen?
Schon mal Wahlkampf gemacht? Das, was sich die „hochrangigen Politiker“ (Merkel, Westerwelle, Steinmeier etc.) allein in den letzten Wochen vor der Wahl antun, das läßt sich kaum in Arbeitsstunden von „Normalverdienern“ messen.
Außerdem ist die Anzahl der „hochrangigen Politiker“ verglichen mit der Anzahl von Top-Managern noch relativ gering.
Dennoch müßte man ernsthaft die Frage stellen, ob man für eine gut funktionierende Demokratie wirklich über 600 Abgeordnete braucht oder ob das mit 500 auch schon ginge. Aber das wäre dann eine Frage für’s Politik-Brett.
Gruss,
Michael
(der zwar auch weniger verdient als ein MdB, aber gar nicht mal so unbedingt tauschen möchte)