Warum verdienen Poltiker so viel?

Guten Tag,

ich habe mir schon öfters überlegt, warum denn die Poltiker (vor allem die „hochrangigen“) so viel Geld verdienen. (Wie viel genau steht hier:
http://www.gutefrage.net/frage/welches-einkommen-hab…

Ist es nur wegen der Verantworung, die sie übernehmen?
Natürlich, der Zeitaufwand ist groß, aber der Stundenlohn ist immer noch jenseits dem eines Normalverdieners.
Wie kann man also das hohe Einkommen rechtfertigen?

Grüße

Naja, zum Beispiel sind sie dadurch wesentlich weniger anfällig für Bestechungsgeld. Wie ich finde, eine sehr wichtige Sache.
Gruß

ich habe mir schon öfters überlegt, warum denn die Poltiker
(vor allem die „hochrangigen“) so viel Geld verdienen. (Wie

Ich finde nicht, dass die „hochrangigen“ Politiker „so viel“ verdienen. Ein Bundesminister verdient erheblich weniger ein ein GF oder Vorstand eines Firma mit etwa der gleichen Mitarbeiterzahl. Der Bundekanzler/die Bundeskanzlerin verdeitn meines Wissens so um die 350.000 € pro Jahr. Das hat in einem Konzern ein Abteilungsleiter.

Moin,

ich habe mir schon öfters überlegt, warum denn die Poltiker
(vor allem die „hochrangigen“) so viel Geld verdienen.

tun sie das?
In der Privatindustrie verdienen höherchargige Führungskräfte (weit) mehr.

M.E. sind die offiziellen Vergütungen angemessen.

Was mir eher sauer aufstößt sind die Einnahmen aus den diversen Nebenbeschätigungen.
Diese Nebenbeschäftigungen lassen sich wohl kaum mit einer Vollzeitbeschäftigung als Politiker vereinbaren.

Gandalf

Hallo,

ich schliesse mich meinen Vorrednern an: Der Verdienst, sprich Diäten, Pauschalen und Mitarbeitergelder sind nicht übertrieben. Zu hoch sind die Pensionsansprüche sowie die Nebenverdienste. Ingesamt bin ich iemlich auf Linie mit http://www.hfv-speyer.de/VONARNIM/

Ralph

Ist es nur wegen der Verantworung, die sie übernehmen?

Welche Verantwortung ? Zur Verantwortung gehört m.E. auch,für falsche Entscheidungen geradezustehen. Tun sie aber nicht, denn die diplomatische Immunität schützt sie weitestgehend vor rechtlichen Folgen ihrer Handlungen. Im schlimmsten Fall treten Politiker bei groben Fehlern zurück, vor Gercht werden die wenigsten Politiker gestellt,zumindest nicht für Aktionen im Rahmen ihres Jobs.

Hallo

Welche Verantwortung ? Zur Verantwortung gehört m.E. auch,für
falsche Entscheidungen geradezustehen.

Wer entscheidet denn über richtig oder falsch? Wie kann man - abgesehen von parteipolitischer Polemik - denn überhaupt beurteilen, ob eine Entscheidung „falsch“ war?

Gruß,
LeoLo

Hallo

Ich denke ganz im Gegenteil, daß sie zuwenig verdienen. Wenn man eine Schippe drauflegen würde, könnte man glatt auch mal echte Fachleute mit Marktkenntnissen für den Job begeistern. Fachidioten gibt es schon genug. Warum sollten die echten Fachleute aber derzeit so blöd sein, sich für einen Bruchteil des Gehaltes mit Eiern bewerfen, beschimpfen und im Volk und in den Medien herunterputzen zu lassen?

Und um das Argument der Bestechlichkeit von unten aufzugreifen: Die Realität zeigt eher, daß die Unbestechlichkeit der Politiker zu wünschen übrig lässt. Da könnte ein höheres Einkommen helfen, auch wenn es immer welche geben wird, die den Hals nicht voll genug bekommen.

Gruß,
LeoLo

Ich bin auch der Meinung, dass Politiker mehr verdienen müssten. Allerdings sollte das Hinzuverdienen dann drastisch eingeschränkt werden und die Altersversorgung müsste auch selber übernommen werden.

LG Petra

2 „Gefällt mir“

Ist es nur wegen der Verantworung, die sie übernehmen?

Welche Verantwortung ? Zur Verantwortung gehört m.E. auch,für
falsche Entscheidungen geradezustehen. Tun sie aber nicht,
denn die diplomatische Immunität schützt sie weitestgehend vor
rechtlichen Folgen ihrer Handlungen. Im schlimmsten Fall
treten Politiker bei groben Fehlern zurück

Genau deswegen wollte ich wissen, ob das Einkommen mit der Verantwortung gerechtfertigt wird. Beispiele von Politikern, die einen „Fehler“ gemacht haben und dann einfach hinter den Kulissen weiter gearbeitet haben gibts genug…

Hi,

man darf auch nicht vergessen, dass man als zB Abgeordneter auch Personal beschäftigt, das bezahlt werden will. Sekretärin zB.

die Franzi

Hallo

Wer entscheidet denn über richtig oder falsch?

Das Volk, laß uns schauen ob die SPD Spitze die Entscheidung des
Volkes würdigt und sich beruflich anders orientiert.

Gruß
Stefan

Aus der Realität…

ich habe mir schon öfters überlegt, warum denn die Poltiker (vor allem die „hochrangigen“) so viel Geld verdienen. (Wie
viel genau steht hier:

Probier’ mal diese Seite, es handelt sich um ein „echten“ MdB und ich glaube kaum, dass speziell der hier Steuern hinterzieht:
http://www.ulrich-kelber.de/glaesernermdb/steuer2008…

Es geht zwar hier um 6-stellige Beträge jährlich, aber ich muss sagen Manager, die so viel Jahre in ihre Karriere gesteckt haben wie dieser Mann verdienen ein ganzes Stück mehr und müssen nicht mit irgendwelchen Dauerquerelern (wie wir Deutschen es ja nunmal sind) gutstellen um ihren Job zu behalten.

Ist es nur wegen der Verantworung, die sie übernehmen?

Teilweise. Großenteils ist das Argument ja „Sorge für den Staat und der Staat sorgt für Dich“, gilt ja gleicherart auch für Beamte.

Natürlich, der Zeitaufwand ist groß, aber der Stundenlohn ist immer noch jenseits dem eines Normalverdieners.

Wie kann man also das hohe Einkommen rechtfertigen?

Schon mal Wahlkampf gemacht? Das, was sich die „hochrangigen Politiker“ (Merkel, Westerwelle, Steinmeier etc.) allein in den letzten Wochen vor der Wahl antun, das läßt sich kaum in Arbeitsstunden von „Normalverdienern“ messen.

Außerdem ist die Anzahl der „hochrangigen Politiker“ verglichen mit der Anzahl von Top-Managern noch relativ gering.
Dennoch müßte man ernsthaft die Frage stellen, ob man für eine gut funktionierende Demokratie wirklich über 600 Abgeordnete braucht oder ob das mit 500 auch schon ginge. Aber das wäre dann eine Frage für’s Politik-Brett.

Gruss,
Michael

(der zwar auch weniger verdient als ein MdB, aber gar nicht mal so unbedingt tauschen möchte)

Aber warum?

Das Volk, laß uns schauen ob die SPD Spitze die Entscheidung des Volkes würdigt und sich beruflich anders orientiert.

Warum? 1/4 aller wahlberechtigten Bundesbürger scheint doch zufrieden zu sein.
Probier’ Du mal etwas zu erreichen, und dafür von über 10 Millionen Menschen aktive Zustimmung zu ernten.

Soviel zum Thema „wer entscheidet über richtig und falsch“ - alles ist relativ.

Warum? 1/4 aller wahlberechtigten Bundesbürger scheint doch
zufrieden zu sein.

Nein, wenn überhaupt dann noch nicht mal 1/4 aller die sich zur
Wahlurne bemüht haben.

Probier’ Du mal etwas zu erreichen, und dafür von über 10
Millionen Menschen aktive Zustimmung zu ernten.

Das Ziel war ein Anderes und das wurde mit 11,x Prozent Verlust
abgeschlossen. Um sie nicht gänzlich abstürzen zu lassen scheint
der Eine oder Andere sie noch gewählt zu haben. Nochmals vier Jahre
so einen Krampf und sie dürfen darum kämpfen weiterhin Volkspartei
genannt zu werden (12,5% war es doch oder …?).

Soviel zum Thema „wer entscheidet über richtig und falsch“ -
alles ist relativ.

Nein da ist nichts relativ, das Volk entscheidet und da sollten wir
uns bemühen mal hinzuhören!

Gruß
Stefan

Das ist doch Quatsch. Du magst ja die Politik ablehnen und was anderes wählen, aber wenn 23,5% der Wähler es gut finden, dann ist es eine rein strategische Entscheidung, ob man dort weitermacht oder die Richtung ändert (in diesem Fall in Richtung einer Partei, die 12% bekommen hat).

Es gibt kein „richtig“ und „falsch“ in der Politik, weil es kein abschließendes Urteil gibt, weil es keine konsensfähigen Maßstäbe gibt, wann etwas richtig oder falsch wäre (abgesehen vom Grundgesetz als Rahmen).

Hallo,
also erst mal fnde ich, dass unsere politiker nicht zu viel an Geld bekommen.

Nun aber zu einer Sache, die mir bei Dir nicht so ganz gefällt.
Du sprichst davon, dass sich ein oder mehrere Politiker durch ihre extremen Arbeitsstunden und die vielen Gedanken und der viele Ensatz dieses Gehalt verdiehnt haben. Da muss ich allerdings ein wenig lachen. Das hört man von allen die sehr viel Geld bekommen. Sie hätten ja auch ihr ganzes Leben lang hart dfür gearbeitet. Sorry aber wer tut das als „normaler“ Arbeiter den heutzutage nicht?
Es gibt keine lauen Jobs mehr. Ich kenn keinen meiner Bekannten die nicht sagen, dass sie extrem unter Leistungsdruck stehen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus hat sich der Leistungsdruck auf „Normalverdiehner“ erheblich gesteigert und reicht locker and den Leistungsdruck eines Abteilungsleiters und/oder Politikers ran.
Schichtarbeit, unbezahlte Überstunden, Weiterbildung, Flexibilitätssteigerung, Montageeinsätze im Ausland und Innland usw usw usw.
Ich gehe zB nicht früher nach Hause als mein Abteilungsleiter aber der fährt in seinem neuen CLK nach Hause zu seiner Frau die Hausfrau und Mutter ist und macht sich nen schönen Abend. Ich fahr mit meinem 12 Jahre alten Auto nach Hause, helfe meiner Berufstätigen Frau beim Haushalt, bring noch schnell meinen Sohn ins Bett und überlege mir danach, wie ich die nächste Rechnung bezahlen soll.

Nur mal so zur Realität.

mfg
Bert

1 „Gefällt mir“

Hallo Bert

Ein Stern, der mir am Herzen liegt, weil ich es so selten lese, daß jemand ohne auf platte Polemik zurückzugreifen, einen Aspekt (von wie immer vielen) so sachlich und doch real-emotional auf den Punkt bringt.

Gruß,
LeoLo