Hallo,
mich würde interessieren, was füe Wohnungen die Bank verkauft? Sind sicherlich welche, deren Rate nicht bezahlt wurden und somit der Bank gehören, die diese verkaufen. Aber was gibt es noch?
Danke und viele Grüße
Andrea
Hallo,
mich würde interessieren, was füe Wohnungen die Bank verkauft? Sind sicherlich welche, deren Rate nicht bezahlt wurden und somit der Bank gehören, die diese verkaufen. Aber was gibt es noch?
Danke und viele Grüße
Andrea
Hallo
die Banken agieren als ganz normaler Wohnungsmakler wie Makler „Krethi“ und Makler „Plethi“ , die NUR Wohnungsverkäufe und vermietungen vermitteln.
Die Bank verkauft selten Wohnungen aus ihrem Besitz, sondern vermittelt den Verkauf und kassiert dafür auch die marktübliche Provision - bei Vermietungen also 2 Kaltmieten + Mehrwertsteuer = 2,38 Kaltmieten, bei Verkäufen hier 3,45 % des Verkaufspreises (das kann sich wohl regional unterscheiden.
Verkauf aus Eigenbesitz ist es in den seltensten Fällen. Und Verkäufe wegen nicht bezahlter Schulden landen eher als Zwangsversteigerung (wobei natürlich die Bank ggf. Interesse hat, bei möglichem besseren Erlös ohne Versteigerung zu verkaufen).
Die Wohnung „gehört“ dann aber nicht der Bank, sondern die Wohnung/Haus gehört nach wie vor dem Eigentümer und steht als solcher im Grundbuch - jedoch ist die Bank der größte Gläubiger, steht i.d.R. an erster Stelle bei den Belastungen im Grundbuch und kann bei Nichtbedienung der Kredite die Zwangsversteigerung betreiben (also beantragen). Aber gehören tut ihr das Objekt dann immer noch nicht.
Wendy
Hallo,
Verkauf aus Eigenbesitz ist es in den seltensten Fällen. Und
Verkäufe wegen nicht bezahlter Schulden landen eher als
Zwangsversteigerung (wobei natürlich die Bank ggf. Interesse
hat, bei möglichem besseren Erlös ohne Versteigerung zu
verkaufen).
Die Wohnung „gehört“ dann aber nicht der Bank, sondern die
Wohnung/Haus gehört nach wie vor dem Eigentümer und steht als
solcher im Grundbuch
nach der Zwangsversteigerung gehört das Objekt durchaus schon einmal dem Kreditgeber, nämlich dann, wenn der erforderliche Mindestpreis nicht erreicht wurde.
Darüber hinaus sind nicht weniger KI an Projektentwicklern beteiligt, deren fertige oder im Bau/in der Planung befindliche Immobilien dann auch über das KI vertrieben werden (provisionsfrei). Corpus-Sireo ist ein berühmt-berüchtigtes Beispiel dafür.
jedoch ist die Bank der größte
Gläubiger, steht i.d.R. an erster Stelle bei den Belastungen
im Grundbuch und kann bei Nichtbedienung der Kredite die
Zwangsversteigerung betreiben (also beantragen). Aber gehören
tut ihr das Objekt dann immer noch nicht.
Nach der Versteigerung ist das durchaus schonmal der Fall.
Gruß
Christian
Ergänzung
nach der Zwangsversteigerung gehört das Objekt durchaus schon
einmal dem Kreditgeber, nämlich dann, wenn der erforderliche
Mindestpreis nicht erreicht wurde.
Um Mißverständnisse zu vermeiden: dann gehört die Bude natürlich nicht automatisch dem KI. In der Regel ist es aber in dem Fall so, daß das KI dann irgendwann ein Gebot abgibt (ggfs. im Folgetermin), damit die Immobilie nicht zum Schleuderpreis weggeht.
Ach, ich wußte nicht, dass die Bank auch als „Makler“ tätig ist. Und wieso geben Leute ihr Wohnungkauf an einer ´Bank ab und nicht an einem Makler?
Ich habe mich immer schon gefragt, wo die Wohnungen herkommen die an der Fensterscheiben kleben 
Viele Grüße
Andrea
Ach, ich wußte nicht, dass die Bank auch als „Makler“ tätig
ist. Und wieso geben Leute ihr Wohnungkauf an einer ´Bank ab
und nicht an einem Makler?
Naja, Kreditinstitute haben in der Regel mehr Laufkundschaft, größere Fenster und damit einen besseren Marktangang. Außerdem können sie gleich noch die passende Finanzierung anbieten. Nicht zuletzt finde ich, daß auch nach den nicht gerade ruffördernden Ereignissen der letzten Jahre der Beruf des Maklers auf der Seriositätrangliste noch deutlich tiefer notiert als der gemeine Bankangestellte.
Gruß
Christian
Hallo,
Ach, ich wußte nicht, dass die Bank auch als „Makler“ tätig
ist.
Banken suchen nach allen Möglichkeiten, um Geld zu verdienen. Und gerade in einer Zeit, in welcher man für sein Geld „nur Risiko und keine Rendite“ zu bekommen scheint, wird viel in die eigene Immo investiert.
Und wieso geben Leute ihr Wohnungkauf an einer ´Bank ab
und nicht an einem Makler?
Die Bank ist der Makler. Der verkaufswillige Kunde kennt seine Bank halt schon. Der Makler wäre wieder so ein zwielichtiger Fremder… .
Ich habe mich immer schon gefragt, wo die Wohnungen herkommen
die an der Fensterscheiben kleben
Meistens aus der näheren Umgebung.
Gruß Money-Schorsch
Normalerweise verkaufen Banken überhaupt keine Wohnungen, sondern treten als Vermittler auf. Damit sind sie gewöhnliche Immobilienmakler gegen Provision. Ein direkter Verkauf tritt bestenfalls auf, wenn die Bank selbst Bauträger ist oder nach einer Insolvenz Eigentümer geworden ist.