vielleicht bin ich im falschen Brett, ein besseres ist mir nicht eingefallen.
Irgendwann habe ich diese Beobachtung gemacht:
Männer sitzen in Kneipe, Biergarten oder Zugabteil und wackeln mit einem Bein.
Beinwackelnde Frauen habe ich noch nie gesehen. Warum tut mann das? Nervosität?
Langeweile? Und warum tun es anscheinend nur Männer?
hi frank,
dieses phaenomen beobachte ich auch schon seit langer, langer zeit. und ich muss dir mit sicherheit sagen: es gibt viele beinwacklerinnen! und es gibt ja auch die beid-beinwackler.
warum sie das machen, da bin ich trotz nachfragen auch noch nicht dahinter gekommen. die meisten merken das selbst nicht mal und sagen, darauf angesprochen, es waere einfach gut.
ich hab mal gelesen das es ein zeichen fuer unruhe ist oder dass man von dem ort weg moechte…
gruss,
gerlinde (unregelmaessigebeinwacklerin)
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bei einem Mitschueler von mir (damals als ich noch zur Schule ging) gabs gleich mehrere „Macken“:
-das mit dem Beinwackeln
-so ein bis zweimal pro Minute schob er ruckartig den Unterkiefer vor
-hin und wieder liess er seine schwere Armbanduhr mit Wahnsinnsgeschwindigkeit um den ausgestreckten Zeigefinger kreisen (da konnte es schonmal passieren, dass die Uhr quer durch den Raum schoss)
Ich denke, dass war wohl alles Nervositaet oder ein Problem mit der Schilddruese.
habe zwar keine befriedigende Antwort auf deine Frage, wäre aber auch an einer solchen interessiert.
Da die meisten bisherigen Antworten m.E. meist in Richtung „verarsche“ gingen und ich deine Frage eher ernsthaft betrachte, folgendes:
Wie kann man/frau einen Mann von einer Frau unterscheiden, ohne diesen zu nahe zu treten (ausziehen, anfassen, etc.)?
Ein uralter Schinken im Fernsehen brachte die Antwort:
Werfe der/dem Betreffenden etwas so zu, daß er/sie es nicht mit den Händen fangen kann, sondern im Schoß landet --> männlicher Reflex: Beine zusammen aufgefangen; weiblicher Reflex: Beine auseinander runtergefallen.
Probierts aus!!!
…und dann erklärt es!
cu
ming
PS: Es geht nicht um ALLE Männer/Frauen, natürlich gibt es Ausnahmen --> aber bei „der Masse“ stimmts!
Also, seit Frauen auch häufig Hosen tragen, klappt das nicht mehr!!
(hast Du Huckleberry Finn gelesen? da war es wohl noch so…)
Aber das Gewackel GEHT EINEM AUF DEN GEIST!
spreche leider aus Erfahrung…
timmi
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…aber: es war nicht der Huckle!
…und Rock als Erklärung wär ´n bißchen zu einfach; in dem Film (ich glaub „Drillinge an Bord“ mit Heinz Erhard - Supermann:smile: trug die Frau eine Hose und dies war damals revoluzionär…!
Formuliere deshalb ´mal um:
„Gibt´s kinestetische Erklärungen für unterschiedliches Rollenverhalten bei Frau/Mann (NICHT erziehungsbedingt!)?“
cu
ming
PS: Der Tremor/Rigor (=schütteln/wackeln bei Parkinson) ist tatsächlich zum kotzen ))
Habe auch einen BekannteN der schafft`s sage und schreibe ca. 240mal pro Minute—da fühls´te dich wie ´ne Spinne im Ameisenhaufen ))
Der Begriff „Kinesiologie“ (Umgangssprachlich auch: Kinestetik) leitet sich aus dem griechischen her und bedeutet „Die Lehre der Bewegung“ (=> kinesis = Bewegung; => lògia = Lehre).
Das Feld der Kinestetik ist so breit gefächert, dass es von z.B. frühkindlicher Bewegungstherapie bis hin zur Kinesik (=Körpersprache!) fast alles umfasst.
Da es sich hierbei aber um einen medizinisch/therapeutischen Begriff handelt, ist er weit weniger „anrüchig“, als Kinesik.
Zum Thema Nadelör: Dies halte ich auch eher für einen literarischen „Schlenker“, da hier noch viele andere Faktoren zu beachten sind (größe des Örs, Dicke und Rauheit des Fadens, etc.)…
Na ja, warten wir mal bis Samy Molcho das liest (ein großartiger „Schriftsteller“ im bezug auf Körpersprache)… )
#Doch war er’s (als Mädchen verkleidet; seine angebliche Tante traute der Verkleidung nicht, warf ihm etwas zu, er schloss nach Männerart beim Auffangen die Beine und war damit ertappt.)
Auch beim Betrachten der Fingernägel unterscheiden sich Mann und Frau: Männer halten die Hand mit dem Handteller nach oben und krümmen die Finger um, Frauen halten den Handrücken nach oben und spreizen die Finger. Weitere kinestetische Unterschiede sieht man in der Haltung und Bewegung der Arme beim Rennen (ausgebildete Sportlerinnen mal ausgenommen). Untrainierte Frauen richten beim Rennen die Unterarme vom Körper weg, Männer halten sie nahe beim Körper. Mann müsste mal Wissenschaftler wie Eibl-Eibesfeldt fragen, die solche und viele andere Phänomene bei vielen Völkern untersucht haben.
nur kurz was zu samy molcho: er ist pantomime und kein wissenschaftler. von den psychologen wird ihm vorgeworfen, dass er zu oft eine zu einfache interpretation von körpersprache liefert. zB verschränkte arme vor dem körper = abwehr. solche 1:1-entsprechungen sind aber nicht zulässig. diese interpretation kann zwar (meist) zutreffen, muss es aber nicht im einzelfall. das ist hier etwa so wie mit den traumsymbolen. natürlich kann ein kaktus, von dem man träumt, ein phallussymbol sein, man kann aber auch gerade eindrücke von einem mexico-urlaub verarbeiten.
ciao - george