sagt mal, warum wird man eigentlich bei einem Spaziergang im Winter so durstig? Dieses Wochenende ist mir das wieder extrem aufgefallen. Ich bin eine Strecke gegangen, die ich sonst auch oft gehe (ca. 3-4 km schätze ich). Wenn ich im Frühjahr oder Herbst bei gemäßigten Temperaturen diese Strecke gehe, werde ich überhaupt nicht durstig. Im Sommer bei 35 Grad trinke ich vielleicht ein Glas Wasser, wenn ich nach Hause komme. Aber jetzt im Winter, bei Minusgraden, kippe ich plötzlich 2-3 Gläser Wasser weg und freue mich trotzdem noch, wenn endlich der Tee fertig ist.
Warum???
Es fällt mir nicht zum ersten Mal auf. Auch früher (als es noch mehr Schnee gab), hat mich ein Spaziergang im Schnee immer recht durstig gemacht.
Ach ja, mein Flüssigkeitshaushalt sollte in Ordnung sein. Ich trinke jeden Tag ca. 4 Kannen Tee, das sind ca. 2,5 l.
sagt mal, warum wird man eigentlich bei einem Spaziergang im
Winter so durstig?
Wegen der niedrigen Luftfeuchtigkeit zum Beispiel.
Auch wenn man z.B. eiskalten Nebel mit 100% relativer Feuchte einatmet, hat man nach Erwärmung auf Atemwegstemperatur nur noch ein paar Prozent relative Luftfeuchtigkeit.
Ob andere Faktoren eine Rolle spielen, weiß ich nicht. Zum Beispsiel könnte ja der Stoffwechsel bei Kälte einen höheren Wasserbedarf verursachen.
sagt mal, warum wird man eigentlich bei einem Spaziergang im
Winter so durstig?
Wegen der niedrigen Luftfeuchtigkeit zum Beispiel.
Auch wenn man z.B. eiskalten Nebel mit 100% relativer Feuchte
einatmet, hat man nach Erwärmung auf Atemwegstemperatur nur
noch ein paar Prozent relative Luftfeuchtigkeit.
Faszinierend. Auf diese einfache Erklärung wäre ich gar nicht gekommen.
Das ist ja unheimlich, dass kalte Luft nur deshalb „trockener“ ist, weil sie so kalt ist. Das wusste ich gar nicht.
Das ist ja unheimlich, dass kalte Luft nur deshalb „trockener“
ist, weil sie so kalt ist. Das wusste ich gar nicht.
Wenn man irgendwo „soundsoviel Prozent Luftfeuchtigkeit“ liest, ist fast immer die relative Luftfeuchtigkeit gemeint.
Kurzes Beispiel - fast schon OT:
Ein m³ Luft bei -10°C und 50% rel. Feuchte enthält 1,2g Wasser.
37°C warme Luft kann aber bis zu 44,7g Wasser aufnehmen, die 1,2g entsprechen dann einer Luft"feuchte" von 2,7%. Und bei 1000 Atemzügen à 1 Liter mit inspiratorisch 30% Feuchte, -10°C, expiratorisch sagen wir mal 80% Feuchte, 37°C, verlierst Du:
Inspiratorisch: 0,7g Wasser
Expiratorisch: 35,8g Wasser
Differenz: 35,1g
1000l hören sich viel an. Sind es aber bei körperlciher Anstrengung nicht.
Nachtrag:
natürlich verliert auch die Haut entsprechend mehr
Feuchtigkeit.
Ja, man wird sozusagen „gefriergetrocknet“
Ich habe dieses Wort zwar schon auf vielen Verpackungen gelesen, konnte mir das aber nie so recht erklären und habe mich nicht weiter darum gekümmert. Jetzt wird mir die Sache klarer …