Ziel dieser Umwandlung war es, die Deutsche Post AG auf die sich abzeichnenden Änderungen der Marktbedingungen vorzubereiten und den Schritt zu einem wettbewerbsfähigen und börsenreifen Unternehmen zu vollziehen. So kann man es jedenfalls beim Finanzministerium lesen. Daran kann man dann anknüpfen. [http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_3384/DE/Wir…](http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_3384/DE/Wirtschaftund Verwaltung/Bundesliegenschaften und Bundesbeteiligungen/Privatisierungs und Beteiligungspolitik/Deutsche Post AG/1821.html)
Mal als Anhalt: Die Bundespost hatte Anfang der 1980er Jahre ein jährliches Defizit von ca. 3 Mrd. DM „erwirtschaftet“. Irgendwer kam wohl auf die Idee, dass Private die ganze Sache effizienter darstellen können. Zudem stellte man sich wohl die Frage, was am Telefonieren oder Briefe versenden ein hoheitlicher Akt ist, der unbedingt vom Staat sichergestellt werden müßte.
Was die Bürger(ihr) darüber denken und welcher meinung die
parteien sind bearbeiten?
Das hängt wohl auch vom Wohnort des befragten Bürgers ab. Auf dem flachen Land wird man es sicher bedauern, dass die „Stadtmenschen“ ihre ineffizienten Filialen nicht mehr subventionieren.
Bei den Parteien hängt das bestimmt von der grundsätzlichen Haltung/Ideologie ab. Ich möchte mal vermuten, dass die FDP das gut findet und die PDS oder MLPD am liebsten alles (wieder) verstaatlichen wollen.